+++ Meister 2. Volleyball-Bundesliga Süd 2015/16, 2017/18, 2018/19 +++
Folge uns auf
+++ Meister 2. Volleyball-Bundesliga Süd 2015/16, 2017/18, 2018/19 +++
Folge uns auf

VC Offenburg

VC Offenburg

Kategorie: Damen

Meister zu Gast

Letztes Heimspiel der Saison: Black Forest Volleys Offenburg empfangen Meister SV Lohhof Zum Abschluss der Saison in der 2. Bundesliga erwartet die Black Forest Volleys Offenburg noch einmal ein echtes Highlight: Mit dem SV Lohhof gastiert ausgerechnet der frischgebackene Meister in der heimischen Halle. Eine größere Herausforderung hätte es für das letzte Heimspiel am Samstag, um 19 Uhr kaum geben können. Motivation sehr hoch Die spielfreie Zeit haben die Black Forest Volleys intensiv genutzt, um sich gezielt auf diese Begegnung vorzubereiten. Gleichzeitig ist die Motivation groß, sich vor den eigenen Fans noch einmal von der besten Seite zu zeigen und sich im Idealfall mit einer starken Leistung aus der Saison zu verabschieden. Die Hoffnung ist klar: eine volle Halle und eine Atmosphäre, die diesem besonderen Anlass gerecht wird. Mit Lohhof reist die wohl konstanteste und stärkste Mannschaft der Liga an. Die frühzeitig gesicherte Meisterschaft unterstreicht die Dominanz der Gäste eindrucksvoll. Im Hinspiel mussten sich die Black Forest Volleys zwar deutlich mit 0:3 geschlagen geben, doch das Ergebnis spiegelt nicht ganz den Spielverlauf wider. Über weite Strecken hielt Offenburg gut mit und hatte durchaus Chancen, ehe Lohhof seine Klasse konsequent ausspielte und sich absetzen konnte. Auch im Rückspiel ist davon auszugehen, dass der Meister in Bestbesetzung antreten wird. Für die Volleys bedeutet das, noch einmal alles in die Waagschale zu werfen, um dem Favoriten Paroli zu bieten. Kadersituation erfreulich  Im Kader der Offenburgerinnen werden neben Routinier Richarda Roth auch die drei Jugendspielerinnen Leni Scheuer, Greta Konprecht und Amelie Tittes stehen. Eine verdiente Belohnung für ihre Entwicklung und gleichzeitig ein Zeichen für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Verein. „Großen Anteil daran hat das Trainerteam, allen voran Joschka Wawa, der in den vergangenen Monaten hervorragende Arbeit geleistet hat“, weiss Trainerin Tanja Scheuer das auch zu würdigen.  Ehrungen & Event neben dem Court Doch nicht nur sportlich wird einiges geboten: Rund um das Spiel steht auch das Vereinsleben im Mittelpunkt. Die Damen 2, Damen 3 und Herren 4 werden für ihre jeweiligen Meisterschaften geehrt – ein starkes Zeichen für die Breite und den Erfolg des Vereins. Im Anschluss an die Partie wird es zudem emotional: Die Mannschaft wird sich bei ihren Fans bedanken und gleichzeitig Abschied nehmen. Mit Trainerin Tanja Scheuer und Libera Mirella Rederer verlassen zwei prägende Persönlichkeiten das Team, die die ganze Saison über wichtige Impulse gesetzt haben. Wichtiger Hinweis für alle Fans & Zuschauer: Die Eintrittskarte gilt gleichzeitig als Freikarte für die Diskothek Freiraum, die an diesem Abend wieder ihre Türen öffnet. „Danke an der Stelle an Nic Braun, mit dem ich immer kurzfristig Kontakt habe und er dies wieder für uns uns unsere Fans möglich gemacht hat“, freut sich Teammanagerin Roth, dass auch im Anschluss an das Spiel die Saison in entsprechender Location ausklingen kann. Somit freut sich das Team über alle Zuschauer, die mitkommen.  Es ist also alles angerichtet für einen besonderen Volleyballabend – mit hochklassigem Sport, verdienten Ehrungen und bewegenden Momenten zum Saisonabschluss. Fotos: Copyright VC Offenburg / Pascal Bähr

Tolle Kulisse

Black Forest Volleys sichern sich trotz Heimniederlage Herzen neuer Fans 1:3-Heimniederlage gegen einen starken TSV Unterhaching vor toller Kulisse. Projekt „sheroes“ vorgestellt. Die Nord-West-Halle wurde am Samstagabend einmal mehr Schauplatz eines tollen, mitreißenden Volleyballspiels. Knapper erster Satz Die Black Forest Volleys Offenburg starten dabei zunächst gut ins Spiel und können den ersten Durchgang offen gestalten. Schnell wurde jedoch klar, dass man heute auf einen optimal eingestellten und spielstarken Gegner treffen würde, der vor allem mit einem schnellen Spielaufbau und einer starken Abwehr zu überzeugen wusste. Gepaart mit einer super Mittelangreiferin, die clever agierte und immer wieder am Block vorbeischlug, war die Herausforderung für die dezimierten Offenburgerinnen an diesem Abend sehr groß. Nach drei abgewehrten Satzbällen ging Durchgang eins dann doch mit 24:26 an die Gäste aus München. Blockstark Im Anschluss verhalf den BFV ein Element besonders zum Turnaround: „Wir waren heute im Block sehr gut und haben allein im vierten Satz 7 Blockpunkte gemacht“, gab sich Trainerin Tanja Scheuer in dieser Hinsicht zufrieden. Durchgang zwei ging verdient mit 25:21 an Offenburg. Projekt „Sheroes“ In der 10-Minuten-Satzpause wurden die Fußball-Gäste in der Nord-West-Halle vorgestellt: Sascha Reiß, sportlicher Leiter des SC Sand, und Kapitänin Jenny Gaugigl standen als Interviewpartner zur Verfügung, wobei Reiß zunächst die mit den BFV neu ins Leben gerufene Kooperation „sheroes“ vorstellte, ein Projekt, das „den weiblichen Spitzensport in der Region entwickeln und Erstligasport in der Ortenau langfristig ermöglichen soll.“ Dazu bündeln der SC Sand (aktuell Tabellenführer in der 2. Fußball Bundesliga) und die Black Forest Volleys Offenburg ihre Kräfte. Kapitänin Gaugigl betonte im Anschluss bei noch vier verbleibenden Spielen die angestrebte Meisterschaft des SC Sand, der mit der gesamten Mannschaft inklusive des Trainer- und Funktionärteams an diesem Abend vor Ort war.  Im Gegenzug besuchen die BF Volleys das Heimspiel des SC Sand gegen Mönchengladbach am darauffolgenden Sonntag. Darüber hinaus verfolgte die erste Mannschaft des Verbandsligisten FC Wolfenweiler-Schallstadt, die ebenso wie die BFV von Lexware gesponsert werden, das Spiel in der Nord-West-Halle. Und fanden schnell Gefallen am Volleyballsport: „Das hat heute sehr viel Spaß gemacht und die Stimmung war herausragend, daher kommen wir gerne wieder“, heißt es aus den Fußball-Reihen. Besondere Gewinner Zwar gaben die Offenburgerinnen laut Scheuer aufgrund „einer nur mittelmäßigen Angriffsquote und einem nicht ausreichenden Aufschlagdruck“ Sätze drei und vier in Folge ab, konnten aber zusammen mit den Fans einen tollen Volleyballabend feiern, bei dem ein Sieger schnell auserkoren war: der Volleyball- und Regionalsport. Das wussten auch die Gäste aus Bayern zu schätzen, die nach dem Spiel bestätigten, dass sie an jenem Abend in der stimmungsvollsten Halle der Liga spielen durften – und am Ende auch verdient gewannen. Für die Black Forest Volleys Offenburg spielten: Ekaterina Baimler, Lara Meier, Jessica Roth, Hannah Haas, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Maja Wanner, Louisa Seib.

Ein Volleyball-Fest wartet†v†

Die Black Forest Volleys Offenburg empfangen zum vorletzten Heimspiel der Saison am Samstag den TSV Unterhaching und können bei einem Punktgewinn den vorzeitigen Klassenerhalt in gebührendem Rahmen mit den Fans feiern. Unverändertes Personal Außer die beiden Langzeitverletzten Lia Bondar und Mariella Bouagaa sowie Libera Mirella Rederer, die aufgrund von Schulterproblemen nicht einsatzfähig ist, sind alle Spielerinnen an Bord. Youngster Leni Scheuer fehlt aufgrund der parallel stattfindenden U16-Regional-Meisterschaften. Sportlicher Reiz Mit dem TSV Unterhaching kommt eine Spitzenmannschaft, die lange Tuchfüllung zur Tabellenspitze hatte, von den vergangenen sechs Spielen jedoch nur eines gewinnen konnte und auf Tabellenplatz 6 abrutschte. „Wir erwarten eine sehr abwehrstarke Mannschaft mit einer hervorragenden Libera, was im Umkehrschluss viel Geduld in unserem eigenen Spiel erfordern wird“, gibt Trainerin Tanja Scheuer Einblicke in die Gegneranalyse und fügt an: „Wenn wir wieder mit viel Spaß und Leichtigkeit in die Partie gehen, dann wird uns Einiges gelingen.“ Zuschauerstärkste Halle der Liga Dabei helfen sollen einmal mehr die Heimfans in der Nord-West-Halle, auf deren zahlreiches Erscheinen die BF Volleys die gesamte Saison über zählen konnten. Die Heimspielstätte in Offenburg gehört neben der der Sonthoferinnen mit Abstand zu den zuschauerstärksten Hallen in der 2. Bundesliga Süd, wobei stimmungstechnisch wohl kaum eine andere Spielstätte mit der Nord-West-Halle mithalten kann. „Heimspiele sind für uns einfach eine ganz andere Nummer als Auswärtsspiele“, befindet Scheuer daher zurecht. Feiern mit den Fans im Anschluss an Partie geplant  Und gerade die Vorzeichen dieses besonderen Spiels dürften für eine erneut tolle Kulisse sorgen: Mit einem Punktgewinn oder einem Sieg kann die junge Mannschaft aus der Ortenau den vorzeitigen Klassenerhalt perfekt machen – und möchte danach gebührend mit den Fans vor Ort feiern. Dazu sind alle ganz herzlich eingeladen. Die sportliche Voraussetzung dafür soll eine erfolgreiche Revanche für das Hinspiel schaffen, das denkbar knapp mit 2:3 verloren ging. Neue Partnerschaft mit dem SC Sand Und damit noch nicht genug: Die BF Volleys freuen sich, am Samstag in der 10-Minuten-Satzpause eine neue Partnerschaft mit dem SC Sand (2. Fußball-Bundesliga) vorzustellen, deren Mannschaft sich aktuell im Aufstiegskampf für die 1. Bundesliga befindet und am Samstag in der Halle anwesend sein wird. Für die Fans wird also wieder ein tolles Rahmenprogramm voller Highlights geboten sein. Anpfiff zur Partie der BF Volleys gegen Unterhaching ist am Samstag um 19 Uhr in der Nord-West-Halle Offenburg. Lohnenswert ist zudem auch der Besuch der Regionalliga-Partie der Herren 1 (Volleybratans) um 15 Uhr, die zum abschließenden Saisonspiel die SG MADS Ostalb empfangen.

Auswärts-Coup

Die Black Forest Volleys gewinnen auswärts beim Topteam aus Bad Soden mit 3:1 und haben den vorzeitigen Klassenerhalt nun so gut wie sicher.  Erfreuliche Trainingswoche Das Ergebnis einer sehr guten Trainingswoche spiegelte sich von Beginn an auf dem Feld wider, wenngleich Bad Soden einen Rückstand in der Crunchtime des ersten Satzes dennoch drehen und auf 1:0 in Sätzen stellen konnte. Enger zweiter Satz Im zweiten Satz sah das Team von Trainerin Tanja Scheuer beim Stand von 23:17 schon fast sicher dem Satzausgleich entgegen, ehe Bad Soden durch druckvolle Aufschläge von Jonna Lieb aufholte und auf 24:24 stellte. Ein erfolgreich verwandelter Overpass von Lara Meier und der Angriff von Hannah Haas sorgten daraufhin für den hochverdienten 1:1 Satzausgleich. Souveränes und konsequentes Spiel Getragen von einem guten Satzbeginn in den beiden darauffolgenden Sätzen sowie konsequentem Spiel aus dem eigenen Sideout mit wenig Eigenfehlern ließen die BF Volleys in diesem Spiel nichts mehr anbrennen und dominierten den Tabellendritten, der sechs der vergangenen sieben Partien gewonnen hatte, im dritten und vierten Satz phasenweise auch. Support überragend „Es hat sich quasi angefühlt wie ein Heimspiel“, lobt Tanja Scheuer die mitgereisten Auswärts-Fans für ihre überragende Stimmung. Letztere war heute im gesamten Team sehr entspannt – was sicherlich mit ein Schlüssel zum Erfolg war. Sonderlob von Scheuer „Insgesamt haben wir gut im Block und in der Abwehr gestanden, wenngleich es uns Bad Soden irgendwann durch eine mäßige Annahme teils auch einfach gemacht hat“, befand Scheuer und analysierte weiter: „Auch das flexible Einsetzen von Hannah Haas, Annika Vix und Louisa Seib auf der Außen- und Diagonalposition war heute sportlich super wertvoll für uns.“ Zudem überzeugte auch Jessica Roth nicht nur in Block- sondern auch in Angriffssituationen, was Offenburgs Chefcoach als „Indiz einer erfreulichen Entwicklung“ sieht und brachte abschließend zwei weitere persönliches Lobe an: „Anastasia Baimler war über weite Strecken des Spiels heute super stabil und wird verdient MVP.“ Nach überstandener Verletzung am Knie gab heute zudem der Youngster Leni Scheuer, die noch in der U16 spielberechtigt ist, ihr Zweitliga-Debüt und „zeigte vor allem in der Abwehr eine gute Leistung“, so Scheuer abschließend. Saisonfinale mit drei Krachern Nach der erfolgreichen wie überzeugenden Revanche für die Hinspiel-Pleite vor eigener Kulisse Anfang Dezember stehen für die BF Volleys im Saisonfinale bei drei verbleibenden Spielen sportlich gesehen drei Kracher-Partien an. Den Auftakt hierfür bildet das Heimspiel gegen den TSV Unterhaching am kommenden Samstag (28.03.) um 19 Uhr. Hier wollen die BF Volleys zeigen, dass sie mit den besten Teams der Liga nicht nur mithalten, sondern auch gewinnen können. Für die Black Forest Volleys Offenburg spielten: Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Leni Scheuer, Hannah Haas, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Maja Wanner, Louisa Seib. Mit freundlichen Grüßen, Felix Frühn  Black Forest Volleys Offenburg  Kommunikation und PR 

Es wartet eine anspruchsvolle Aufgabe

Am kommenden Sonntag steht für die Mannschaft der Black Forest Volleys Offenburg das nächste Auswärtsspiel an. Um 16 Uhr trifft das Team auf den Tabellendritten aus Bad Soden – eine anspruchsvolle Aufgabe, bei der dennoch wichtige Punkte auf dem Spiel stehen. Mentale Auszeit bringt viel Elan Die Vorbereitung verlief dabei unter guten Voraussetzungen. Nach einem spielfreien Wochenende zeigte sich Trainerin Tanja Scheuer zufrieden: „Das hat allen sehr gut getan. Einfach mal den Kopf ausschalten.“ Entsprechend positiv gestaltete sich auch die Trainingswoche. Mit viel Engagement und Spaß arbeitete die Mannschaft konzentriert auf die anstehende Partie hin. Spielstarker Gegner Mit dem Gegner wartet ein spielstarkes Team. „Wir erwarten einen starken, spielintelligenten Gegner“, so Scheuer. Gleichzeitig blickt die Mannschaft motiviert auf das Duell: „Wir haben aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen und wollen natürlich Punkte mitnehmen.“ Bad Soden wird mit viel Selbstvertrauen vor den heimischen Fans auftreten. Dabei werden die Mädels aus der Black Forest Power Region besonderes Augenmerk auf die zwei Akteurinnen Jonna Lieb und Pamela Blazek richten. „Dennoch ist es mir am wichtigsten, dass wir unser Spiel abrufen und wieder in den Rhythmus kommen. Wir gehen auf jeden Fall nicht als Favorit ins Spiel und können somit frei aufspielen“, freut sich Scheuer auf den Besuch in ihrer alten Heimat.  Personelle Situation bei den BF Volleys Personell bleibt die Lage jedoch angespannt. Die Langzeitverletzten Mariella Bouagaa und Lia Bondar stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Zudem fällt aktuell auch Libera Mirella Rederer aus, die sich im letzten Heimspiel an der Schulter verletzt hat – eine genaue Diagnose steht noch aus. Hoffnung gibt es bei Leni Scheuer, die das Team am Sonntag begleiten wird. Nach ihrem Einsatz mit der U16 am Samstag bleibt jedoch abzuwarten, in welchem Umfang sie eingesetzt werden kann. Foto Copyright: Pascal Bähr / VCO

Belohnung nach über 2,5 h Spielzeit 

Die Black Forest Volleys Offenburg gewinnen das Heimspiel gegen den VC Wiesbaden II mit 3:2 und rücken im engen Tabellenmittelfeld vorerst auf Platz 5 vor.  Unglaublicher erster Satz  Mit bekanntem Personal ohne die Langzeitverletzten Lia Bondar und Mariella Bouagaa gingen die Schützlinge von Trainerin Tanja Scheuer in die Partie gegen die sich in Aufwind befindlichen Wiesbadnerinnen. Nach mutigem Beginn und guten Angriffsaktionen auf beiden Seiten erspielte sich Offenburg beim Stand von 24:21 drei Satzbälle, die die Wiesbadnerinnen allesamt abwehrten. Was dann folgte, war eines der denkwürdigsten Sätze in dieser Saison. Beide Teams hatten wechselnd Satzbälle, ehe sich nach fast 40 Minuten Spielzeit Wiesbaden den Satz mit 36:34 schnappte.  Dominant über Element Aufschlag In Folge erwischte Wiesbaden den besseren Start und ging seinerseits mit 8:6 in Führung. Danach drehten die Offenburgerinnen, insbesondere in Person von Anastasia Baimler, im Element Aufschlag auf und entwickelten hier sowie im Angriff deutlich mehr Druck. Folgerichtig ging Durchgang 2 mit 25:18 an die BF Volleys. Turnaround  Auch im dritten Satz ist es nach einem Führungswechsel in der Crunchtime zugunsten der Wiesbadnerinnen erneut eine Aufschlagserie von Anastasia Baimler, die den entscheidenden Turnaround brachte. Dramatische Crunch-Time  Was Wiesbaden im ersten Satz gelang, sollte Offenburg im vierten Durchgang gelingen. So entwickelte sich erneut ein enger Schlagabtausch mithochklassigen Ballwechseln, ehe Wiesbaden sich über 24:21 drei Satzbälle erspielte. Die Gastgeberinnen wehrten diese jedoch alle ab, ehe Lara Meier mit einem direkt verwandelten Overpass den vermeintlichen Satzball für Offenburg sicherte, was jedoch vom Schiedsgericht als Übergriff gewertet wurde. Über zwei Killblocks glich Wiesbaden zum 2:2 aus. Tie-Break-Erfolg Gewillt, nun die Punkte in eigener Halle zu behalten, zogen die BF Volleys über 9:7 und 11:8 vorentscheidend davon und sicherten sich wichtige zwei Punkte in einem mal wieder spektakulären Spiel in der Nord-West-Halle. „Wir haben heute ein unfassbares Spiel gesehen, das einfach Werbung für den Volleyball war“, resümierte Scheuer nach dem Spiel und betonte: „Es war alles dabei: unglaubliche Abwehraktionen und lange Ballwechsel zweier Mannschaften, die auf hohem Niveau agiert haben. Ich bin heute einfach nur stolz auf meine Mannschaft.“ Mit 30 Punkten gehen die Black Forest Volleys nun in eine kurze Spielpause, ehe es am 22.03. auswärts beim Topteam in Bad Soden weitergeht.  Für die Black Forest Volleys spielten: Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Maja Wanner, Richarda Roth, Louisa Seib, Mirella Rederer.

Wichtige Punkte sollen in Offenburg bleiben

Am Samstagabend um 19 Uhr empfangen die Black Forest Volleys in der Nord-West-Halle die Bundesligareserve des VC Wiesbaden. Im Kampf um den Klassenerhalt zählt für das Team von Trainerin Tanja Scheuer jeder Punkt – und die sollen möglichst in Offenburg bleiben. Junges Team mit toller Entwicklung Die Gäste aus Wiesbaden reisen mit viel Selbstvertrauen an. Die junge Mannschaft hat in den vergangenen Wochen einige Spiele gewonnen, die Formkurve zeigt klar nach oben. „Dies ist bei einer jungen Mannschaft die Saison über meist so, deswegen wussten wir, dass Wiesbaden eher oben anzusiedeln ist“, ordnet Scheuer die Tabellensituation ein. Tatsächlich steht Wiesbaden aktuell einen Platz vor Offenburg.“Zudem haben sie eine gute Trainerin, die die Mädels immer gut einzustellen scheint.“ Lehren aus dem Hinspiel Das Hinspiel ging mit 1:3 verloren. Als Gründe nennt Scheuer vor allem die ungewohnte Atmosphäre in der großen Halle sowie die Stärken des Gegners: „Wiesbaden schlägt sehr gut auf und ist großbewachsen, was uns viele Probleme bereitet hat.“ Die Marschroute für das Rückspiel ist daher klar formuliert: druckvoll aufschlagen, in der Annahme stabil stehen und im Angriff clever agieren. „Wir müssen selbst gut aufschlagen, gut annehmen und dann smart spielen“, so die Trainerin. Personalsituation entspannt sich minimal Personell sieht es im Vergleich zu den vergangenen Wochen minimal besser aus. Lara Meier kehrt in den Kader zurück, zudem ist Richarda Roth inzwischen fester Bestandteil des Teams. Weiterhin verzichten müssen die Black Forest Volleys auf Lia Bondar (voraussichtlich bis Saisonende), Mariella Bouagaa (Rückkehr ungewiss) sowie Leni Scheuer, die immerhin wieder ins Training eingestiegen ist. „Somit haben wir wieder zwei gelernte Mittelblockerinnen und Lara kann uns mit ihrer Größe natürlich sehr helfen“, erklärt Scheuer. Gleichzeitig betont sie die starke Haltung innerhalb der Mannschaft: „Ich möchte an der Stelle allerdings betonen, dass unsere Interimsmittelblockerinnen, allen voran Ekaterina Baimler, das sehr gut gemacht haben und sich da im Sinne des Teams reingekämpft haben.“ Volleyball und Rahmenprogramm zum Weltfrauentag Rund um das Heimspiel wartet zudem ein besonderes Rahmenprogramm auf die Zuschauer. Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März erhält jede Frau und jedes Mädchen ein Glas (alkoholfreien) Sekt. In der Zehn-Minuten-Pause wird außerdem kein Geringerer als Claudio Esposito für Stimmung in der Halle sorgen. Die Botschaft des Teams ist eindeutig: „Wir wollen den Heimvorteil ausnutzen. Kommt alle in Rot und sammelt mit uns wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.“ Am Samstagabend soll die Nord-West-Halle zum entscheidenden Faktor werden – damit die wichtigen Zähler in Offenburg bleiben. Foto: Copyright Pascal Bähr (VC Offenburg)

Ein Punkt nach 5 Sätzen

Punktgewinn in Karlsruhe für die Black Forest Volleys Offenburg  In der 2. Volleyball-Bundesliga der Frauen lieferten sich SV Karlsruhe-Beiertheim und den Black Forest Volleys Offenburg ein packendes Duell über fünf Sätze – mit dem besseren Ende für die Gastgeberinnen. Schlechter Start ins Spiel Offenburg fand im ersten Durchgang zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Mit sehr druckvollen Aufschlägen setzte Karlsruhe die Gäste massiv unter Druck und legte damit den Grundstein für einen deutlichen Satzgewinn. Die Annahme wackelte, eigene Angriffe konnten nur selten konsequent zu Ende gespielt werden. Doch die Offenburgerinnen zeigten Moral. Mit zunehmender Spieldauer brachte das Team immer mehr Energie aufs Feld, stabilisierte die Annahme und agierte mutiger im Angriff. Der Lohn: die Satzgewinne in Durchgang zwei und drei – und damit die zwischenzeitliche 2:1-Führung. Im vierten Satz entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe. Zunächst ging Beiertheim in Führung, ehe sich Offenburg leicht absetzen konnte. Doch Karlsruhe kämpfte sich zurück und zog schließlich bis auf 19:24 davon. Trotz großem Einsatz gelang es Offenburg nicht mehr, den Satz zu drehen. „Da hat meine Mannschaft deutlich Moral bewiesen. Schade, dass wir uns mit dem Satzgewinn nicht belohnen“, bilanzierte das Trainerteam um Tanja Scheuer nach dem verlorenen Durchgang. Im Tiebreak Karlsruhe vorne Im entscheidenden fünften Satz erwischte Karlsruhe den besseren Start und setzte sich früh ab. Diesen Vorsprung ließen sich die Gastgeberinnen nicht mehr nehmen und sicherten sich mit 3:2 den Sieg. Trotz der Niederlage überwiegt bei den Black Forest Volleys Offenburg der Stolz auf die eigene Leistung. „Wir gewinnen auf jeden Fall einen Punkt. Natürlich hätten es auch mehr sein können. Ich kann meinen Mädels allerdings keinen Vorwurf machen. Sie haben alles aus sich herausgeholt.“ Heimspiel steht vor der Türe Am kommenden Samstag steht für Offenburg endlich wieder ein Heimspiel an. Um 19 Uhr ist die Bundesliga-Reserve des VC Wiesbaden zu Gast. „Die Personalsituation wird sich insofern ein bisschen entspannen, dass Lara Meier wieder im Kader ist. Wir werden alles in die Waagschale legen, um die Punkte in Offenburg zu lassen“, gibt sich Scheuer kämpferisch. Die Zuschauer können auf jeden Fall ein packendes Duell erwarten. „Wiesbaden ist ein sehr junges Team, das aktuell einen Platz vor uns in der Tabelle steht. Das kann ein interessanter Schlagabtausch auf Augenhöhe werden.“  Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Hannah Haas, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Maja Wanner, Richarda Roth, Louisa Seib, Mirella Rederer

Derby-Time gegen Karlsruhe

Die Black Forst Volleys treffen zum Baden-Derby auf den SV Karlsruhe-Beiertheim. Mit einem Sieg kann man sich in der Tabelle im oberen Drittel festsetzen. Anpfiff in der Friedrich-List-Halle in Karlsruhe ist am Sonntag um 15 Uhr. Personelle Unterstützung möglich Dabei kann Trainerin Tanja Scheuer voraussichtlich noch nicht auf Lia Bondar, Lara Meier und Mariella Bouagaa setzen, erhofft sich aber Unterstützung von einigen erfahrenen VCO-Akteurinnen aus der 2. Mannschaft. „Wir werden nach den Trainings-Einheiten diese Woche sehen, wie und ob wir sie in unser Spiel integrieren können“, erklärt der Chefcoach der Offenburgerinnen. Hinspiel-Erfolg wiederholen  Das Hinspiel haben die Black Forest Volleys noch sehr gut in Erinnerung, denn es war zu gleich das erste Spiel in der 2. Bundesliga nach 6 Jahren Abstinenz. Dementsprechend groß war auch der Zuschauerandrang: „Wir haben das Hinspiel vor einer wahnsinnigen Kulisse spielen dürfen und die Begeisterung war in der ganzen Halle zu spüren“, schwelgt Scheuer in Erinnerungen und bringt zugleich ihre Zielvorgabe für das Rückspiel an: „Wir wollen uns, ähnlich wie im Hinspiel, von Satz zu Satz steigern und die Punkte mitnehmen.“ Sportliche Brisanz Man erwarte dabei ein enges Spiel, das auch sportliche Brisanz hat: Während Karlsruhe-Beiertheim tabellarisch, wenn auch mit einigen Spielen weniger als mancher Konkurrent, nur knapp über dem Strich steht, wollen die Ortenauerinnen keinen Zweifel am Klassenerhalt aufkommen lassen. Auch die Cheftrainerin der BF Volleys weiß, dass „man sich mit drei Punkten im oberen Tabellendrittel festsetzen kann“.  Einladung zur Fanfahrt  Dabei können die Fans erneut ein entscheidender Faktor sein. „Wir hoffen auf viele Fans, die mitreisen und laden dabei alle ganz herzlich ein, an unserer Fanfahrt teilzunehmen. Derbys sind emotional immer was ganz Besonderes“, macht die Mannschaft nochmals geschlossen Werbung für die besondere Fan-Aktion am Sonntag.  Wer Interesse hat, nach Karlsruhe mitzufahren, meldet sich bitte bei richarda@vco.de. Alle weiteren Infos hierzu finden sich auf der Homepage unter bfvolleys.de.

Personalnotstand

Am Samstagabend reisten die Volleyballerinnen der Black Forest Volleys aus Offenburg ersatzgeschwächt zum Auswärtsspiel nach Freisen – und mussten sich am Ende trotz phasenweise starker Leistung mit 0:3 (23:25; 15:25; 22:25) geschlagen geben. Personalsorgen hören nicht auf Die personellen Voraussetzungen waren alles andere als ideal: Neben den weiterhin verletzten Spielerinnen Lia Bondar und Mariella Bouagaa musste Trainerin Scheuer krankheitsbedingt auch auf Jessica Roth verzichten. Zudem war Mittelblockerin Lara Meier privat verhindert. Bereits unter der Woche hatte sich Hannah Haas kurzfristig krankgemeldet, konnte die Reise letztlich jedoch antreten. „Wir wussten, dass es ohne gelernte Mittelblockerin schwer werden wird. Dennoch bin ich stolz auf mein Team, dass sie alles mitgemacht und versucht haben“, gewährte Scheuer Einblicke in die schwierige Ausgangslage. Und natürlich sei auch die Trainingssituation unter der Woche alles andere als einfach gewesen: „Hinzu kam noch, dass ich zwei Spielerinnen dabei hatte, die am Sonntag noch bei der u20 Meisterschaft voll im Einsatz waren. Da musste ich ebenfalls noch drauf eingehen.“ Starker Beginn – bitteres Ende Im ersten Satz hielten die BF Volleys gut mit und lagen über weite Strecken sogar in Führung. Erst gegen Ende schlichen sich ein, zwei Eigenfehler ein. Ein unglücklicher Punktgewinn der Gastgeberinnen besiegelte schließlich den Satzverlust mit 23:25. „Wer weiß, was passiert, wenn wir den Satz gewinnen“, mutmaßte Scheuer nach der Partie. Der zweite Durchgang verlief deutlich schwieriger. „Wir haben den Aufschlagdruck verloren, gleichzeitig sind wir in der Annahme etwas eingebrochen. Die Umstellung im System gab uns dann den Rest“, resümierte die Trainerin den klaren Satzverlust mit 15:25. Wieder auf Augenhöhe – doch ohne Lohn Satz drei spiegelte den Auftakt wider: Die Offenburgerinnen spielten mutig auf, lagen lange Zeit in Führung, konnten den Vorsprung jedoch nicht ins Ziel bringen. Am Ende stand die dritte Satzniederlage und damit der 0:3-Endstand fest. Trotzdem zeigte sich Scheuer kämpferisch: „Freisen hat verdient gewonnen. Allerdings ordne ich diesen Erfolg als nicht allzu hoch ein. Unter den Voraussetzungen war es für sie eher ein Pflichtsieg. Dass wir so lange auf Augenhöhe geblieben sind, zeigt unsere Stärke.“ Derby mit Auswärts-Heimkulisse? Am kommenden Sonntag steht für die BF Volleys das nächste wichtige Spiel an. Um 15 Uhr reisen sie nach Karlsruhe-Beiertheim – eine ungewohnte Startzeit, aber mit besonderer Brisanz. Ein Derby verspricht stets zusätzliche Spannung. Die Mannschaft hofft dabei auf zahlreiche Unterstützung. Geplant ist eine gemeinsame Anreise in Form einer Autokolonne. Wer ein Auto zur Verfügung stellen und Fans mitnehmen möchte oder selbst eine Mitfahrgelegenheit sucht, kann sich unter richarda@vco.demelden. „Je mehr Fans mitkommen und uns lautstark unterstützen, desto schöner ist es für uns“, blickt Mannschaftskapitänin Louisa Seib motiviert auf das kommende Auswärtsspiel. Für die BF Volleys spielten: Ekaterina Baimler, Hannah Haas, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Maja Wanner, Richarda Roth, Louisa Seib, Mirella Rederer Foto: Copyright Pascal Bähr /VCO

Auftakt in entscheidende Saisonphase in Freisen

Die Black Forest Volleys Offenburg reisen am kommenden Samstag ins saarländische Freisen und wollen dort den Hinspielerfolg wiederholen. Kleinere personelle Rochaden Dabei fehlen verletzungsbedingt weiterhin Mariella Bouagaa und Lia Bondar, wobei der Einsatz von Zuspielerin Anastasia Baimler aus Gründen der Belastungssteuerung im Hinblick auf die U20-Meisterschaften des SBVV am Tag darauf fraglich ist. Mittelblockerin Lara Meier ist aus privaten Gründen verhindert. Dafür kann die Mannschaft wieder auf die Erfahrung von Richarda Roth im Zuspiel und auch auf die Dienste von Hannah Haas bauen, die nach erfolgreich bestandenem Belastungstest gegen München am vergangenen Samstag wieder vollumfänglich trainieren und spielen kann. Nach oben orientieren Die Zielsetzung für die Partie ist für Trainerin Tanja Scheuer klar: „Es ist ein wichtiges Spiel für uns, in dem wir die Chance nutzen wollen, uns im oberen Tabellendrittel festzuspielen und uns vom erweiterten Tabellenmittelfeld zu lösen.“ Mit einem Sieg wäre ein erster Schritt in diese tabellarischen Regionen getan. Hinspiel in Offenburg sehr präsent  Das Hinspiel ging zwar mit 3:0 an die Black Forest Volleys Offenburg, wobei die Partie jedoch deutlich knapper verlief als der Spielstand es vermuten lässt. In den ersten beiden Sätzen entwickelte sich ein Volleyballspiel auf sehr hohem Niveau, bei dem beiderseits wenige Fehler gemacht wurden, wobei sowohl die Offenburgerinnen als auch die Freisener Mannschaft stark aufspielten und den Zuschauern ein hochklassiges Spiel bescherten. Erst der dritte Satz verlief dann etwas deutlicher zu Gunsten der BF Volleys. Die Mannschaft erwartet daher einen ähnlich starken Gegner, der trotz der prekären Tabellensituation nicht zu unterschätzen ist: „Auch wenn Freisen die Punkte sehr dringend braucht und wir mit einigen Punkten mehr anreisen, wird das sicherlich wieder ein intensives und spannendes Spiel werden“, schätzt Scheuer abschließend ein.  Anpfiff in der Bruchwaldhalle in Freisen ist am Samstag um 18.30 Uhr. Das Spiel wird zudem wie gewohnt auf Youtube im DynVolleyball-Livestream übertragen.

In der Erfolgsspur

3:2-Heimerfolg (23:35, 25:20, 25:13, 25:27, 15:12) gegen den TSV TB München nach über 2h Spielzeit. Hannah Haas gibt nach Verletzung ihr Comeback. Premiere für Lisa Solleder.  Tolle personelle Unterstützung Die Black Forest Volleys Offenburg gewinnen ihr Heimspiel gegen München und festigen Platz 6 in der Tabelle. Unterstützung erhielt das Team in Abwesenheit von Lara Meier von Richarda Roth im Zuspiel und VCO-Urgestein Lisa Solleder mit einem Kurzeinsatz auf Annahme-Außen, was laut Teammanagerin Roth als ein starkes Signal einer sehr erfahrenen Spielerin zu werten sei. Das Verletzen-Lazarett lichtet sich nach dem Comeback von Hannah Haas allmählich, lediglich Lia Bondar und Mariella Bouagaa sind noch nicht einsatzfähig.   Erster Satz an München  Die Partie startete im ersten Satz relativ gemächlich, ehe ab der Satzmitte die Fehlerzahl insbesondere auf Münchner Seite abnahm und der Aufschlags- sowie Angriffsdruck erhöht wurde, wobei Offenburgs Spiel ungewohnt fehleranfällig war. Die Gäste setzten sich in der Crunchtime ab und sicherten sich den knappen Satz verdient mit 25:23. Die Kurve bekommen Was sich im ersten Satz ankündigte, setzte sich bis zum 3:9 gnadenlos fort. Wie auch schon in Sonthofen fanden die BF Volleys in den ersten gut 40 Minuten überhaupt nicht in ihr Spiel. Die früh genommene Auszeit von Tanja Scheuer wirkte dann jedoch wie ein Weckruf für die Mannschaft: Eine starke Aufschlagserie von Anastasia Baimler brachte den 11:11 Ausgleich, ehe man es schaffte, die Fehlerzahl deutlich geringer zu halten und über Louisa Seib, Annika Vix und Hannah Haas deutlich mehr Angriffsdruck zu entwickeln. Mit einem Killblock zum 25:20 beendete Annika Vix den Satz zum Ausgleich. Endlich im Rhythmus  Nun schienen die Ortenauerinnen warmgelaufen zu sein. Über konsequentes Spiel in allen Elementen wurde der dritte Durchgang zur einseitigen Angelegenheit und ging nach 20 Minuten Spielzeit an Offenburg, wobei Louisa Seib, die später verdient zur MVP gewählt wurde, in diesem Satz „exemplarisch für den gesamten Spielverlauf ihre Annahme sehr gut gehalten hat“, befand Tanja Scheuer, die Cheftrainerin der BF Volleys. Erneute Pointe Im vierten Durchgang sah ihre Mannschaft auch lange Zeit wie der sichere Sieger aus, ehe in der Crunch-Time die Annahme wackelte und der Satz nach vier abgewehrten Satzbällen doch noch aus den Händen glitt: „Hier haben wir, genauso wie im ersten Satz, unsere gewohnte Aufschlagqualität vermissen lassen“, fand Scheuer schnell die Ursache für den Satzverlust.  Abgezockter Tiebreak Gewillt, die starke Heim-Serie zu verteidigen, entwickelte sich im Tiebreak ein Spiel auf Augenhöhe, bis Scheuers Schützlinge dann doch die entscheidenden Meter zum 15:12 gingen und vor den Augen der begeisterten Zuschauer den 3:2-Erfolg bejubeln konnten. „Das waren wichtige zwei Punkte und nach einem Spiel auf Augenhöhe mit sehr guten Passagen beider Teams auch verdiente Punkte für uns“, fasste Roth zusammen. Auch das Résumé der MVP Louisa Seib fiel positiv aus: „Wir konnten heute einfach eine gute Sechs aufs Feld stellen“ und fügte mit einem Augenzwinkern dazu: „Offenbar gefallen uns 5-Satz-Spiele und außerdem sind sie ja auch sehr spannend für die Fans.“ Für die Black Forest Volleys geht es am kommenden Samstag um 18.30 Uhr auswärts beim SSC Freisen um die nächsten Punkte. Das Spiel können die Fans wie immer auch im Dyn-Livestream auf Youtube verfolgen. Für die Black Forest Volleys spielten: Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Lisa Solleder, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Maja Wanner, Richarda Roth, Louisa Seib, Mirella Rederer. 

Wichtiges Heimspiel

Am Fasnachtssamstag empfangen die Schützlinge von Trainerin Tanja Scheuer bereits um 16 Uhr die jungen Talente aus München. Spielort ist wie gewohnt die Nord-West-Halle.  Junges Münchner Team  Das Hinspiel konnten die Offenburgerinnen knapp mit 3:2 für sich entscheiden. Ein Ergebnis, das bei den Gästen aus der bayerischen Landeshauptstadt durchaus noch im Hinterkopf sein dürfte. „München hat möglicherweise noch eine Rechnung offen“, vermutet Scheuer. „Sie haben zuletzt eine aufsteigende Formkurve, was nicht erst im jüngsten 3:1 Sieg gegen Wiesbaden deutlich wird. Da werden sie sich viel Selbstvertrauen geholt haben.“ Zwar rangiert der TSV TB München aktuell auf einem Abstiegsplatz, doch dieser Tabellenstand trügt etwas. Zwei absolvierte Spieler weniger lassen die Situation in einem anderen Licht erscheinen. „Das ist eine junge, der talentierte Mannschaft, die wir keinesfalls unterschätzen werden“, betont Scheuer. An der Seitenlinie steht mit Claudia Mürle eine äußerst erfahrene Trainerin. Teammanagerin Richarda Roth blickt dem Wiedersehen mit Freude entgegen: „Claudi und ich haben einige Jahre beim SV Lohhof zusammen gearbeitet. Es ist schön, dass wir uns nun wieder in der Bundesliga begegnen.“ Personalsituation in Offenburg etwas entspannter Personell gibt es bei den Black Forest Volleys positive Nachrichten. Nach zwei Spielen Pause kehrt Hannah Haas zurück in den Kader. Zusätzlich erhält das Team wertvolle Unterstützung durch zwei erfahrene Spielerinnen: Lisa Solleder und Richarda Roth werden am Samstag ebenfalls zur Verfügung stehen. „Das freut mich natürlich ungemeint“, sagt Scheuer. „Beide bringen viele Jahre Zweitligaerfahrung mit und geben mir außerdem zusätzliche Wechseloptionen.“ Unabhängig davon sieht die Trainerin ihr eam auf einem guten Weg. Die jüngsten Auftritte gegen München Ost und Sonthofen hätten gezeigt, wie sehr sich die Mannschaft weiterentwickelt habe. „Die Spiele hätten unterschiedlicher nicht sein können – und genau das ist auch ein großes Lob an mein Team. Dass wir das Spiel in Sonthofen noch gedreht haben, gibt auch uns viel Selbstvertrauen.“ Die Marschroute für das Heimspiel ist also klar: „Wir wollen bei uns bleiben und das beste Volleyball spielen, was wir können“, so Scheuer.  Was die Zuschauer zusätzlich erwartet:  🎟️ Alle VCOler kommen kostenlos rein – auch beim Herrenspiel! 👨‍👩‍👧‍👦 Familienspecial: Nur 10 € für die ganze Familie (sofern Einzeltickets nicht günstiger sind). 🤡 Närrische Freunde: Kommt verkleidet und sichert euch den ermäßigten Eintritt – Erwachsene 4 €, Ermäßigt 2 €. 🍺 Bier gibt’s für nur 2,50 €. Um 19 Uhr spielt die 1. Herrenmannschaft gegen den aktuellen Tabellenführer TG Schwenningen. Die Eintrittskarte des Bundesligaspiels der Black Forest Volleys gilt auch da.  Foto: Copyright VCO / Pascal Bähr

Nerven behalten

3:1 Auswärts-Erfolg in Sonthofen nach verrückten Wendungen in Satz 2 und 3.  Das Team von Trainerin Tanja Scheuer beweist grandiose Moral und gewinnt nach etlichen Aufholjagden die wichtige Partie beim Mitaufsteiger am Ende deutlich. Kurioses Novum Dabei schoss der Puls bei den Offenburgerinnen schon lange vor Anpfiff in die Höhe: Noch auf der Hinfahrt musste man feststellen, dass es die Trikots leider nicht mit ins Allgäu geschafft hatten. Die Sonthofer Mannschaft leistete netterweise sofort Abhilfe und stellte den Gästen einen ihrer Trikotsätze zur Verfügung.  Im Schnellverfahren In ungewohntem Weiß spielend sahen die Black Forest Volleys im ersten Satz jedoch zunächst kein Land und waren „überhaupt nicht anwesend“. Nach nur 18 Minuten ging der Satz deutlich an die Heimmannschaft aus Sonthofen.  Mut und Eigeninitiative bringen den Turnaround  Das Bild aus dem ersten Satz schien sich im zweiten Durchgang fortzusetzen: Über 10:6 und 19:14 sah es stark nach einer 2:0 Satzführung für Sonthofen aus. Doch dann wachten die Offenburgerinnen plötzlich auf. Mit nun deutlich mehr Zugriff im Block und hohem Angriffsdruck über Louisa Seib und Annika Vix glichen die Ortenauerinnen zum 23:23 aus, wehrten anschließend einen Satzball ab, um sich dann selbst mit 26:24 den Satzausgleich zu besorgen.  Mentale Stärke Der dritte Durchgang war lange ausgeglichen, bis sich Sonthofen in der Crunchtime etwas absetzen konnte und sich drei Satzbälle erspielte. Doch die Black Forest Volleys zeigten im Anschluss unfassbare Moral. Erneut wurden alle Satzbälle abgewehrt und über eine Aufschlagserie von Maja Wanner, gepaart mit druckvollen Angriffen des Außen/Diagonal-Duos Seib/Vix wurde der spektakuläre Turnaround eingeleitet. Voll im Flow Getragen von den lauten, mitgereisten Offenburger Fans spielten sich die BF Volleys im vierten Satz in einen Rausch. Dabei hat Annika Vix, die später ihre ersten goldene MVP Medaille der Saison bejubeln durfte, „viel Verantwortung übernommen“, erklärte Scheuer. Auch insgesamt war ihre Mannschaft im Element Block und Angriff im vierten Satz kompromisslos und konsequent. Über 12:1 und 20:11 ging der Durchgang folgerichtig mit 25:13 an die Offenburgerinnen.  Tolle Energie „Wir können sehr stolz auf uns sein, dass wir uns nach diesem schwierigen Start wieder zurück gekämpft haben und eine wahnsinnig tolle Energie auf dem Feld entwickeln konnten“, fasste Annika Vix nach dem Spiel sichtlich erleichtert zusammen und hob dabei die geschlossene Teamleistung sowie die wichtige Unterstützung von den mitgereisten Fans hervor.  Mit Heimsieg nachlegen Nach dem überzeugenden Sieg und der vollen Punkteausbeute klettern die BF Volleys auf Rang 6 und möchten am kommenden Samstag (14.02.) in eigener Halle gegen die TB München nachlegen. Anpfiff in der Nord-West-Halle Offenburg ist um 19 Uhr.  Für die BF Volleys spielten: Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Maja Wanner, Louisa Seib, Mirella Rederer.

Richtungsweisendes Auswärtsspiel 

Wichtige Partie am Samstagabend gegen Mitaufsteiger Sonthofen. Kader nach wie vor dünn besetzt. Klarer Hinspiel-Erfolg Reichlich Grund zum Jubeln hatte das Team von Trainerin Tanja Scheuer Anfang November nach dem 3:1 Hinspielerfolg in heimischer Halle gegen die Allgäuerinnen, welcher gleichbedeutend mit Rang 3 in der Tabelle und einem idealen Start in die Saison war.  Sportliche Brisanz Einige Monate später trifft man erneut auf die Mitaufsteiger aus Sonthofen, wobei sich die sportliche Situation nun verändert darstellt: Die Gastgeber aus dem Süden Bayerns stecken seit geraumer Zeit voll im Abstiegskampf (11. Platz/15 Punkte). Eine Zone, in die die BF Volleys nach dem tollen Saisonstart, jedoch zuletzt nur einem Sieg aus acht Spielen (7. Platz/22 Punkte), tabellarisch nicht abrutschen wollen. Beide Teams brauchen also dringend Punkte – eine Ausgangslage, die das Spiel sportlich zusätzlich reizvoll macht.  Kader unvollständig Weiterhin fehlen wird den Offenburgerinnen dabei Kapitänin Lia Bondar, wobei auch der Einsatz von Hannah Haas sehr fraglich ist. Dennoch wird der Kader auch dieses Mal nicht mit Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft ergänzt werden.  Konzentration auf die eigene Leistung Teammanagerin Richarda Roth findet für die Gegner am Samstag lobende Worte und warnt vor der anspruchsvollen Auswärts-Aufgabe: „Sonthofen hat zuletzt überraschend gegen Mannschaften wie Freisen oder Wiesbaden gewonnen bzw. gepunktet.“ Verstecken muss man sich angesichts dieser Ausgangslage in Offenburg jedoch keineswegs, ganz im Gegenteil. Auch die Ortenauerinnen können nach der jüngst ansprechenden Leistung gegen München-Ost „mit ordentlich Rückenwind und Selbstbewusstsein“ in die Partie gehen. Entscheidend sei, sich dabei „voll und ganz auf sich selbst und das eigene Spiel zu konzentrieren“, so Roth weiter, was in der aktuellen Trainingswoche über viel individuelles Arbeiten gefestigt wurde. Anpfiff in der Allgäu-Sporthalle in Sonthofen ist am Samstag um 19.30 Uhr. Wie immer kann die Partie auch im youtube-Livestream verfolgt werden.

Spektakel mit unglücklichem Ende

2. Volleyball-Bundesliga: Hochdramatische 2:3 Heim-Niederlage nach fast 2,5 Stunden Spielzeit gegen die DJK München-Ost. Umstrittene Entscheidung im 5. Satz. Spektakel und Werbung für Volleyball Nach dieser Partie, die beste Werbung für den Volleyball-Sport war, müssen wohl alle Beteiligten erstmal tief durchatmen: Die rund 250 Zuschauer in der Nord-West-Halle bekamen am Samstagabend einen Volleyball-Krimi vom Allerfeinsten zu sehen und kamen voll auf ihre Kosten. Lange und hochklassige Ballwechsel, unglaubliche Rettungsaktionen und zahlreich abgewehrte Matchbälle auf beiden Seiten prägten ein Spiel, das spätestens im Tie-Break zum Spektakel wurde. Dezimiertes Personal Eine Partie, in der die Offenburgerinnen personell nach wie vor sehr dünn besetzt waren und insbesondere auf der Mitte und der Diagonalposition keine Wechselmöglichkeiten hatten. Kapitänin Lana Beker kehrte jedoch erfreulicherweise nach Verletzung wieder zurück und kam auf der ungewohnten Annahme-Außen Position zum Einsatz. Enger erster Satz Schon der erste Satz bot einen Vorgeschmack auf den weiteren Spielverlauf. Enge, umkämpfte Ballwechsel sorgten dafür, dass bis zum 23:23 alles offen war, ehe das Team von Trainerin Tanja Scheuer sich entscheidend zum Satzgewinn absetzen konnte. Rückstand zur Führung gedreht Von einem kurzen Durchhänger im zweiten Durchgang ließ sich die Mannschaft im dritten Satz nicht beeindrucken, holte einen 4-Punkte-Rückstand in der Crunch-Time auf und konnte vor frenetisch anfeuernden Zuschauern selbst mit 2:1 in Führung gehen. „Wir haben eine unfassbar tolle Teamleistung gezeigt“, weiß Trainerin Tanja Scheuer einzuschätzen, wie die gezeigte Leistung trotz dünner Personaldecke einzuordnen ist. Auch Junioren-Nationalspielerin Mirella Rederer befand, dass man sich „als Team super in ein umkämpftes Spiel reingefunden“ habe. München gleicht aus Auch im vierten Satz setzen die Black Forest Volleys zur nächsten Aufholjagd an und waren nach zwischenzeitlichem 5-Punkte-Rückstand drauf und dran, auszugleichen. Die abgezockten Münchnerinnen stellten jedoch auf 2:2 in Sätzen, was gleichzeitig der Startschuss für einen denkwürdigen Tie-Break war. Tie-Break der Extraklasse In diesem erwischten die Ortenauerinnen zunächst jedoch keinen guten Start, konnten aber auch größere Rückstände immer wieder aufholen. Einige spektakuläre Ballwechsel später erspielten sich die Münchnerinnen über 11:14 drei Matchbälle, die die BF Volleys mit mutigem Angriffs- und Blockspiel allesamt abwehrten, um sich beim Stand vom 15:14 selbst einen Matchball zu erspielen. Bis zum 18:18 wog das Spiel hin und her, ehe einer der zahlreichen langen Ballwechsel folgte, den Ekaterina Baimler mit einem platzierten und harten Diagonalangriff entschied. Dachten zumindest alle, ehe das Schiedsgericht den Ball aus gab. „Leider war das dann eine Fehlentscheidung zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt“, schätzt Rederer zurecht ein, wäre doch erneut ein Matchball für Offenburg auf der Anzeigetafel gestanden. Eine dramaturgische Pointe in einem Spektakel, das München schließlich mit 20:18 im Tie-Break für sich entscheiden konnte. „Das war heute ein super umkämpftes Spiel, in dem uns manchmal einfach das Durchsetzungsvermögen gefehlt hat“, resümiert Rederer und gibt gleich die Marschroute für die anstehenden Partien vor: „Wir möchten auf jeden Fall wieder mutiger spielen.“ Wichtige Auswärtsaufgabe Gelegenheit dafür bietet schon am kommenden Samstag (07.02.) ein eminent wichtiges Auswärtsspiel beim Tabellenelften und Mitaufsteiger, den AllgäuStrom Volleys Sonthofen. Anpfiff in der Allgäu-Sporthalle ist um 19.30 Uhr. Für die BF Volleys spielten: Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Maja Wanner, Louisa Seib, Mirella Rederer.

Schweres Heimspiel

Am kommenden Wochenende steht für die BLACK FOREST Volleys Offenburg das nächste Heimspiel auf dem Programm. In der heimischen Nord-West-Halle empfangen die Offenburgerinnen um 19 Uhr den direkten Tabellennachbarn München-Ost. Personelle Situation weiter angespannt Die sportliche Ausgangslage verspricht Hochspannung: In der Tabelle liegen die Gäste aus München aktuell einen Punkt und einen Tabellenplatz vor den BLACK FOREST Volleys. Zudem wird München-Ost auf eine Revanche aus sein – das Hinspiel entschieden die Schützlinge von Trainerin Tanja Scheuer auswärts knapp mit 3:2 für sich. Personell bleibt die Lage jedoch angespannt. Die Verletztenmisere hält an: Trainerin Scheuer muss nun auch auf ihre bislang wohl erfolgreichste Spielerin nach Medaillenbilanz, Hannah Haas, verzichten.„Aktuell sieht es nach einer Sehnenscheidenentzündung aus, das MRT steht noch aus“, erklärt Scheuer. Auch Lia Bondar(gerissene Strecksehne) sowie Leni Scheuer (nach Knie-OP) stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Ein kleiner Hoffnungsschimmer: Libera Lana Beker könnte nach ihrer Pause wieder in den Kader zurückkehren. Punkte in Offenburg lassen Trotz der schwierigen Personalsituation wollen die BLACK FOREST Volleys vor heimischem Publikum alles in die Waagschale werfen, um im engen Tabellenfeld wichtige Punkte zu sammeln. „Ziel wird es sein, dass wir uns auf uns konzentrieren und wir werden alles daran setzen, die Punkte in Offenburg zu lassen“, verrät Scheuer, dass der Fokus aktuell voll auf der eigenen Mannschaft liegt. „Natürlich könnte die Ausgangslage besser sein. Sich damit aufzuhalten macht allerdings keinen Sinn. Der Blick ist nach vorne gerichtet.“ Rundum-Programm am Abend Gruppen-Special für Vereine, Teams & Narrenzünfte –> Zeigt Flagge: Schal, Trikot oder Vereinsfarben nicht vergessen! Volleyball satt ab dem Mittag Bereits um 13 Uhr bestreitet die 2. Damenmannschaft ihr Verbandsliga-Heimspiel. Mit Radolfzell und Kirchzartensind gleich zwei direkte Verfolger zu Gast. Das Team um Trainer Florian Scheuer will dabei die Tabellenführung verteidigen.

Klare Niederlage in Stuttgart

Die Black Forest Volleys unterliegen nach einer eher ernüchternden Leistung dem BSP Stuttart mit 1:3. Hannah Haas verletzt sich im 2. Satz. Das Fazit nach dem heutigen Zweitligaspiel beim BSB Stuttgart ist so simpel wie rational: „Wir haben heute verdient verloren“, wird die Cheftrainerin der Tanja Scheuer nach dem Spiel zitiert. Ein Spiel, in dem Scheuers Schützlinge zunächst jedoch gut Fuß fassten, aber aufgrund zahlreicher eigener Ungenauigkeiten den ersten Satz trotz 3-Punkte-Führung in der Crunchtime dennoch abgeben mussten, um dann zu Beginn des zweiten Durchgangs auch noch eine ihrer Hauptangreiferinnen, Hannah Haas, verletzt vom Platz nehmen zu müssen. Eine Diagnose steht noch aus und soll in den kommenden Tagen erfolgen. Trotz dieses Schocks schafften es die Ortenauerinnen dann doch, insbesondere über hohen Aufschlagdruck, in Sätzen auszugleichen. Generell war die Spieleröffnung der Black Forest Volleys an diesem Abend jedoch nicht ausreichend gut: „Wir konnten keinen Aufschlagdruck erzeugen und auch unser Blockverhalten war heute leider nicht zufriedenstellend“, befand Scheuer. Dennoch gab es auch in dieser Partie Lichtblicke: So war sie vollen Lobes für ihre Libera Mirella Rederer, die erneut zur wertvollsten Spielerin auf Seiten der BF Volleys gewählt wurde: „Das hat sie sich heute absolut verdient. Mirella hatte ganz viele Abwehrsituationen dabei und hat die Mannschaft oft klasse im Spiel gehalten.“ Auch sei es sehr positiv hervorzuheben, dass auch bei diesem Auswärtsspiel zahlreiche Fans mitgereist waren und lautstark unterstützt haben. „Das freut uns wirklich sehr und zeigt den außergewöhnlichen Rückhalt unserer eigenen Fans“, heißt es aus Mannschaftskreisen. Für die BF Volleys spielten: Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Maja Wanner, Louisa Seib, Mirella Rederer.

Sonntags in Stuttgart

Am kommenden Sonntag reist das Team um Trainerin Tanja Scheuer zur Bundesligareserve und Stützpunktmannschaft nach Stuttgart. Anpfiff der Partie ist zu eher ungewohnter Zeit um 16 Uhr. Hinspiel gewonnen Die Offenburgerinnen blicken dem Duell mit Vorfreude entgegen – nicht zuletzt wegen des spannenden Hinspiels, das sie knapp für sich entscheiden konnten. Dieses Aufeinandertreffen stand jedoch auch im Zeichen eines Schockmoments: Mariella Bouagaa zog sich damals eine schwere Verletzung zu. Umso erfreulicher ist es, dass sie nun wieder im Kader steht. Die neue Kapitänin Louisa Seib erinnert sich an das emotionale Spiel zurück:„Das Stuttgart-Heimspiel war durch Marys Verletzung sehr emotional. Die ersten drei Sätze waren knapp, auch, weil wir viele Eigenfehler gemacht haben und uns nicht richtig absetzen konnten. Nach dem Verletzungsschock haben wir dann als Team extrem stark zusammengehalten, den nächsten Satz deutlich mit 25:8 gewonnen und im fünften Satz unser Spiel ruhig runtergespielt und den Sieg eingetütet.“ Stuttgarter Kader  Auch am Sonntag erwartet das Offenburger Team wieder eine schwierige Aufgabe. Stuttgart gilt als Wundertüte, da im Vorfeld oft unklar ist, welche Spielerinnen letztlich auf dem Feld stehen werden. Zudem ist die Mannschaft von Trainerin Saskia von Hintum bereits am Samstag gegen Holz im Einsatz. Zudem besteht die Besonderheit, dass die Nachwuchsmannschaft des amtierenden Deutschen Meisters Allianz MTV Stuttgart außer Konkurrenz spielt, um den Nachwuchs optimal zu fördern.  Personelle Situation eng Die personelle Situation bleibt für die Black Forest Volleys angespannt. Trainerin Scheuer muss weiterhin auf Libera Lana Becker, Mittelblockerin Lia Bondar sowie Nachwuchsspielerin Leni Scheuer verzichten. Dennoch verlief die Trainingswoche positiv. Unterstützt wurde das Team dabei von Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft sowie Nachwuchsathletinnen, die insbesondere bei den Komplexeinheiten aushalfen. „Wir müssen mit der Situation aktuell leben und das Beste daraus machen“, so Scheuer. „Entscheidend wird sein, dass wir uns auf uns konzentrieren und unsere Leistung abrufen – so wie letztes Wochenende.“ Auch Kapitänin Louisa Seib blickt optimistisch auf die Partie: „Für das kommende Spiel hoffe ich, dass wir unsere Leistung wieder so abrufen können wie zuletzt und den Zuschauern in der Halle sowie auf den Sofas zu Hause ein schönes Spiel bieten können.“ Foto Copyright: Pascal Bähr – VC Offenburg

Zurück in der Erfolgsspur

2. Volleyball-Bundesliga: Überzeugender 3:0 Heimerfolg gegen die Saarländerin vom TV Holz vor lautstarker Heim-Kulisse. Spektakuläre Wendung im ersten Satz. Personalsituation prekär „Das hat heute richtig Spaß gemacht“, lautete unisono das Fazit der Spielerinnen nach dem Heimerfolg über den TV Holz. Dabei trotzten die Offenburgerinnen wieder einmal der angespannten personellen Situation: So fehlten mit den Kapitäninnen Lia Bondár und Lana Beker, die unter der Woche umgeknickt war, zwei Stammkräfte weiterhin verletzt. Dafür standen Routinier Richarda Roth und erstmals auch Lea Tittes aus der zweiten Mannschaft im Kader. Auch die Gäste waren personell angeschlagen und hatten wenig Wechselmöglichkeiten. Spektakulärer erster Satz Die Partie begann im ersten Durchgang mit einem offenen Schlagabtausch und beide Mannschaften schenkten sich dabei wenig, eher Holz in der Crunch-Time bis auf vier Punkte wegziehen konnte. Beim Stand von 20:23 schien der erste Satz so gut wie entschieden. Doch mit einer Aufschlagserie von Maja Wanner, konsequenter Block-Arbeit und frenetisch anfeuernden Fans behielten die Offenburgerinnen in einer spannenden Schlussphase mit 29:27 die Oberhand. Aufschlag-Annahme und Feldabwehr stark Sätze zwei und drei gingen dann etwas deutlicher an das Team von Trainerin Tanja Scheuer, die befand, dass „wir in den Elementen Aufschlag und Annahme stärker waren als Holz“ und es ihrer Mannschaft „gut gelungen war, die entscheidenden Spielerinnen unter Druck zu setzen“. Zudem trug eine starke Leistung in der Feldabwehr entscheidend zum Erfolg bei. Verdienter Heimsieg Auch wenn es im dritten Satz beim Stand von 20:19 nochmal eng wurde, stand am Ende ein verdienter 3:0-Heimerfolg auf der Habenseite der Ortenauerinnen gegen einen Gegner mit zuletzt aufsteigender Tendenz, der jedoch an diesem Abend wohl nicht seinen besten Tag erwischt hat. Trainingsqualität gut Unabhängig davon sei es „richtig schön zu sehen, dass wir das zeigen, was wir auch im Training fokussieren und sich die aktuelle Trainingsarbeit auszahlt“, heißt es aus eigenen Reihen. Dabei sei es nicht zuletzt aufgrund junger Spielerinnen aus den unteren Damenmannschaften möglich, im Training komplex zu trainieren und viele Spielsituationen im 6:6 zu kreieren: „Dafür ein großes Dankeschön“, fügte Scheuer an. Tolles Publikum Und so kamen die lautstark anfeuernden Fans, die erneut ein entscheidender Faktor waren, zum einen sportlich, aber auch in puncto Entertainment voll auf ihre Kosten: Zahlreichen Zuschaueraktionen wie Pausenspiele, das Tippspiel sowie ein weiteres Gewinnspiel rundeten den gelungenen Volleyball-Abend in der Nord-West-Halle ab. Die Black Forest Volleys reisen am kommenden Wochenende auswärts zum Spiel nach Stuttgart und möchten weiter in der Erfolgsspur bleiben, ehe am 31. Januar um 19 Uhr das nächste Heimspiel gegen München-Ost stattfindet. Auch hier dürfen sich die Fans wieder auf zahlreiche Aktionen freuen. Für die Black Forest Volleys spielten: Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Richarda Roth, Maja Wanner, Lea Tittes, Louisa Seib, Mirella Rederer.

Mit Heimstärke in Rückrunde starten

Zum Auftakt der Rückrunde in der 2. Volleyball Bundesliga empfangen die Black Forest Volleys Offenburg am kommenden Samstag die ProWin Volleys TV Holz. Spielbeginn ist um 19 Uhr in der heimischen Nord-West-Halle, die einmal mehr zur „Nord-West-Hölle“ werden soll. Hinspiel nicht überbewerten Das Hinspiel entschied Holz knapp mit 3:2 für sich – ein Ergebnis, dem BFV-Trainerin Tanja Scheuer jedoch wenig Bedeutung beimisst: „Das sollten wir nicht überbewerten. Es war unser schlechtestes Saisonspiel und zugleich unser erstes überhaupt in der 2. Bundesliga. Große Halle, neues Niveau – die Mädels hatten mit vielen neuen Eindrücken zu kämpfen und wir haben uns deutlich unter Wert verkauft.“ Am Samstag soll das Bild ein anderes sein. Mit dem Heimvorteil im Rücken wollen sich die Offenburgerinnen deutlich stabiler und selbstbewusster präsentieren. Zwar bleibt die personelle Situation weiterhin angespannt, doch Scheuer sieht darin auch Vorteile: „Die Spielerinnen, die auf dem Feld stehen, sind sehr gut eingespielt. Jede kennt ihre Aufgabe und wir können trotz des engen Kaders gut trainieren.“ Dass die Black Forest Volleys ihr Potenzial abrufen können, zeigten sie erst am vergangenen Wochenende. In der Trainingswoche lag der Fokus daher klar auf Details. „Es geht um Konstanz, aber auch darum, die einfachen Dinge gut zu machen“, gibt Scheuer Einblick. Gegner Holz mit aufsteigender Kurve Mit den ProWin Volleys TV Holz reist ein Team an, das aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz steht, zuletzt jedoch eine aufsteigende Formkurve zeigte. Ein deutlicher Sieg gegen Freisen sowie eine äußerst knappe 2:3-Niederlage in Wiesbaden unterstreichen die Entwicklung. Besonders achten müssen die BF Volleys auf die beiden groß gewachsenen und sehr starken Mittelblockerinnen der Gäste. Events in der Halle Neben hochklassigem Volleyball dürfen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auch auf ein attraktives Rahmenprogramm freuen. In der Halle gibt es unter anderem 2×2 Tickets für ein Erstligaspiel der Allianz MTV Stuttgart (gegen Borken oder Erfurt) sowie Original-Ausrüstung von Nationalspielerin Antonia Stautz zu gewinnen. Die Devise für den Samstag ist klar: Endlich soll der lang ersehnte Sieg her, um die Erfolgsgeschichte in der Nord-West-Hölle neu zu starten. Foto Copyright Pascal Bähr /VCO

Mit guter Moral zum Punktgewinn

Black Forest Volleys Offenburg kommen nach 0:2 Satzrückstand zurück und sichern sich einen Punkt gegen den Tabellenzweiten aus Altdorf. Dünne Personaldecke Dabei waren die personellen Vorzeichen vor dem Spiel alles andere als gut: Kapitän Lia Bondar verletzte sich unter der Woche im Training am Mittelfinger und fällt voraussichtlich einige Wochen aus, Mariella Bouagaa ist nach ihrer Verletzung und vorsichtigen Trainingsversuchen nur sehr eingeschränkt einsetzbar, die beiden Diagonalen in Personalunion von Annika Vix und Hannah Haas klagten am Freitag im Abschlusstraining noch über Schulterschmerzen bzw. einen eingeklemmten Nerv. Zudem war die 14-jährige Leni Scheuer mit einer Schleimbeutelentzündung im Knie dazu gezwungen, ihr Zweitliga-Debüt zu verschieben.  Sonderlob für Mirella Rederer Trotz dieser personell äußerst widrigen Umstände habe das junge Team mit „einer beeindruckenden Geschlossenheit“ beeindruckt, befand Trainerin Tanja Scheuer und verteilte ein Sonderlob für ihre Libera Mirella Rederer: „Sie hat heute sehr viel Verantwortung übernommen und das Team in der Annahme super sortiert und in der Abwehr Klasse geführt.“ Hohe Eigenfehlerquote Dabei starteten die Offenburgerinnen gut in die Partie und hatten über lange Phasen des ersten Satzes beste Möglichkeiten, diesen nach Hause zu fahren. Beim Stand von 22:19 schlichen sich einige Eigenfehler ein, die auch weite Strecken des zweiten Satzes dominierten. Somit entschieden die Gäste aus Altdorf die ersten beiden Durchgänge für sich.  Phasenweise dominant Auch zu Beginn des dritten Satzes erwischt die Black Forest Volleys keinen guten Start und lagen zwischenzeitlich mit vier Punkten zurück, ehe man besser zum eigenen Spiel fand. Nach einer konzentriert gespielten Crunchtime im dritten Satz folgte ein ebenso konzentrierter vierter Durchgang mit sicherem Spiel im Angriff und einer guten Abwehrleistung. „Wir konnten mithalten und haben phasenweise auch die Oberhand in diesem Spiel gehabt, was als Aufsteiger natürlich alles andere als selbstverständlich ist“, fand Scheuer lobende Worte für ihr Team und ergänzte, dass Altdorf „uns schlussendlich aber auch aufgezeigt hat, an was wir noch arbeiten dürfen, denn sie haben uns natürlich heute maximal gefordert.“ Fans als tragende Säule Auch wenn der fünfte Durchgang nach einer eigenen drei-Punkte-Führung an die Gäste ging, wurden die Offenburgerrinnen in diesem Spiel einmal mehr von der lauten Halle getragen, was Hannah Haas, die später als MVP ausgezeichnet wurde, beim Interview hervorhob: „Es ist einfach unfassbar schön zu sehen, auf was für tolle Unterstützung wir in unserer eigenen Halle zählen können, vor allem auch in dieser schwierigen Saisonphase. Ihr Fans habt uns heute einmal mehr getragen und es ist einfach besonders, hier zu spielen. Danke an jeden einzelnen von euch.“  Heimspiel mit Brisanz Für die Black Forest Volleys steht am kommenden Samstag (17.01.) ein enorm wichtiges Spiel an. Zu Gast sind die Saarländerinnen vom TV Holz. Anpfiff in der Nord-West-Halle Offenburg ist um 19 Uhr.  Für die Black Forest Volleys Offenburg spielten: Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Maja Wanner, Louisa Seib, Mirella Rederer.

Klar Niederlage

Black Forest Volleys verlieren mit 0:3 beim Tabellenführer SV Lohhof Die Black Forest Volleys haben ihr letztes Auswärtsspiel des Jahres in der 2. Volleyball Bundesliga beim ungeschlagenen Tabellenführer SV Lohhof mit 0:3 (22:25; 15:25; 20:25) verloren und kehren ohne Punkte aus Bayern zurück. Gegen den souveränen Spitzenreiter fanden die Offenburgerinnen nur zu Beginn des ersten Satzes Zugriff.  Eigenfehlerquote zu hoch „Ich verliere nie gerne. Allerdings habe ich generell kein Problem damit, als Verlierer vom Feld zu gehen“, ordnete Trainerin Tanja Scheuer die Niederlage ein. Im Fokus stehe für sie stets die Entwicklung der einzelnen Spielerinnen und der gesamten Mannschaft. „Doch am heutigen Tag ging leider nicht viel zusammen und ich konnte wenig Positives sehen“, so Scheuer offen. Dabei wäre durchaus mehr möglich gewesen. „Den ersten Satz können wir gewinnen“, betonte die Trainerin. Ausschlaggebend sei jedoch eine enorm hohe Eigenfehlerquote gewesen. „Wir kriegen einfach keinen Druck auf den Gegner – das fängt schon beim Aufschlag an.“ Hinzu kam die fehlende Durchschlagskraft im Angriff: „Wenn du dann keine Punkte im Angriff machst, der Gegner aber jeden Ball, den er verwertet, in einen Punkt umwandelt, wird es schwer.“ Dann fehle dem Team die Sicherheit und Leichtigkeit, die erst wieder erarbeitet werden muss. SV Lohhof in allen Elementen überlegen Der SV Lohhof präsentierte sich in allen Spielelementen überlegen. Besonders die gut eingespielte und dominante Achse um Zuspielerin Mona Boyer sowie Amelie Busch und Miriam Iachemet stellte die Defensive der Black Forest Volleys immer wieder vor große Probleme. Entscheidend war neben der konsequenten Punkteverwertung auch das saubere Spiel in einfachen Spielsituationen – ein Bereich, in dem Lohhof klar die Nase vorn hatte. Positive Aspekte nicht vergessen Bei aller berechtigten Kritik fand Scheuer dennoch auch positive Aspekte im Auftritt ihres Teams. „Wir sind nie komplett eingebrochen und haben trotzdem immer wieder den Weg zurückgefunden“, hob die Trainerin hervor. Besonders wichtig sei ihr dabei die Mentalität der Mannschaft gewesen: „Als Team haben wir nie aufgegeben.“ Und die oben angesprochene Entwicklung sei nicht zu vergessen: „Ich sehe bei allen Spielerinnen eine positive Entwicklung. Wir können es einfach nur noch nicht konstant abrufen, was auch zu der schwierigsten Aufgabe gehört“, ist Scheuer stolz darauf, wie sich ihr Team in Summe als Aufsteiger in der 2. Bundesliga präsentiert. „Wir wussten, dass wir einen kleinen Kader haben und dann tun Verletzungen und Krankheiten natürlich doppelt weh. Deswegen Hut ab, was die Mädels da trotzdem Woche für Woche als Team erarbeiten. In kleinen Schritten zum Erfolg.“ Trotz der Niederlage bleibt Scheuer gelassen: „Es ist alles kein Drama, wir sind voll im Soll.“ Gerade die Punkte aus der Anfangsphase der Saison seien „wahnsinnig wichtig“ gewesen. Ausreden wolle sie dennoch keine suchen. „Die Ergebnisse der letzten Spiele sind auch ein Spiegel unserer Trainingsleistung in den vergangenen Wochen. Daran gilt es im neuen Jahr zu arbeiten.“ Nun steht zunächst eine kurze Regenerationsphase an, bevor die Black Forest Volleys Offenburg mit einem intensiven Heimspielprogramm ins neue Jahr starten. Gleich drei Heimspiele warten, den Auftakt bildet ein echter Kracher gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus Altdorf. Am 10. Januar wird das erste Heimspiel des neuen Jahres angepfiffen. Für die BFVolleys spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Svenja Rodenbüsch, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Lia Bondar, Richarda Roth, Louisa Seib, Mirella Rederer

Schwere Aufgabe

Black Forest Volleys Offenburg vor schwerer Auswärtsaufgabe in Lohhof Am Samstag steht für die Black Forest Volleys Offenburg das letzte Auswärtsspiel der Hinrunde an – und die Aufgabe könnte kaum schwieriger sein. Um 19 Uhr gastiert das Team beim bislang ungeschlagenen Tabellenführer SV Lohhof. Favoritenrolle klar beim Gastgeber Trotz der klaren Favoritenrolle der Gastgeber reisen die Offenburgerinnen nicht ohne Ambitionen nach Bayern. „Wir wollen sie ärgern – und wer weiß, vielleicht schaffen wir ja die Sensation“, gibt sich Trainerin Tanja Scheuer kämpferisch. Besonders gefordert sein wird die Abwehr der Volleys gegen die große Erfahrung im Lohhofer Kader. Mit Natascha Osßner-Niemczyk, Mona Boyer und Amelie Busch verfügt der SV Lohhof über eine äußerst stabile Annahme- und Außenangriffsachse, die es zu durchbrechen gilt. „Mit Mona, die eine sehr erfahrene Zuspielerin ist, hat der SV Lohhof natürlich auch eine hervorragende Führungsspielerin auf dem Feld, die nichts so schnell aus der Ruhe bringt“, wird sich Scheuer dennoch versuchen, die richtige Taktik zurecht zu legen.  Aufsteigende Formkurve – gute Stimmung Die Black Forest Volleys Offenburg haben jedoch nichts zu verlieren und konnten zuletzt beim Auftritt in Unterhaching zeigen, dass die Formkurve deutlich nach oben zeigt. Hoffnung macht auch der Teamgeist, der trotz personeller Engpässe ungebrochen ist. Verzichten muss Scheuer weiterhin Mariella Bouagaa, die weiterhin verletzt ist, auf Maja Wanner, die privat verhindert ist, sowie auf Hannah Haas, die an diesem Wochenende ihre eigene Hochzeit feiert. Unterstützung erhält das Team von Richarda Roth. „Natürlich ist das nicht einfach, wenn die Personalsituation weiterhin angespannt ist und wir nicht im Kollektiv trainieren können. Aber wir werden definitiv das Beste draus machen“, zeigt sich Scheuer optimistisch und nimmt es mit einer gewissen Leichtigkeit. „Wir wollen mit einem guten Gefühl in die kurze Weihnachtspause gehen. Und ein Punkt aus Lohhof wäre natürlich ein großartiges Geschenk, das wir uns selbst machen könnten“, so Scheuer abschließend.

Einen Punkt erkämpft!

Black Forest Volleys Offenburg erkämpfen wichtigen Punkt in Unterhaching Die Black Forest Volleys mussten sich am vergangenen Spieltag auswärts bei den Volleyballerinnen aus Unterhaching zwar knapp mit 2:3 (22:25; 19:25; 25:19; 25:14; 11:15) geschlagen geben, konnten jedoch einen wichtigen Punkt mit nach Hause nehmen.  Deutlich positive Entwicklung sichtbar Trotz der Niederlage herrschte im Team eine sehr gute Stimmung, da die Mannschaft eine starke Moral und eine deutliche Leistungssteigerung im Spielverlauf zeigte. In den ersten beiden Sätzen fanden die Black Forest Volleys noch nicht optimal ins Spiel. Die Leistung war zwar nicht schlecht, jedoch fehlte zunächst die letzte Konsequenz. Ab dem dritten und vierten Satz zeigte das Team dann eindrucksvoll, welches Potenzial in ihm steckt und knüpfte dabei wieder an die starke Leistung von vor drei Wochen an. Moral und Teamgeist außerordentlich  Besonders hervorzuheben ist die große Moral der Mannschaft. Immer wieder gelang es den Spielerinnen, im Fokus zu bleiben und sich zurückzukämpfen. „Auch in den Angriffssituationen, die aktuell nicht zu den größten Stärken zählen, zeigte das Team Einsatz und Kreativität. Die Spielerinnen fanden zunehmend gute Lösungen und stellten die Gegnerinnen vor Probleme“, ist Trainerin Tanja Scheuer sehr stolz auf ihr Team.  Positiv fiel erneut der hohe Aufschlagdruck auf, der Unterhaching immer wieder unter Druck setzte.“ Auch das Annahmespiel war über die gesamte Partie hinweg stabil. In der Abwehr gibt es zwar noch Steigerungspotenzial, dennoch präsentierte sich die Mannschaft insgesamt geschlossen und kämpferisch“, betont Scheuer, dass heute alle Elemente auf einem guten Niveau waren.  Großes Lob „Ein großes Lob gilt dem gesamten Team, da jede Spielerin viel Verantwortung übernahm und sich in den Dienst der Mannschaft stellte“, weiss Scheuer, dass dies nicht leicht ist. „Besonders hervorheben möchte ich Mirella Rederer, die nicht auf ihrer gewohnten Position als Libera, sondern als Feldspielerin agierte und mit großem Einsatz maßgeblich zum positiven Auftreten der Mannschaft beitrug.“ Trotz der knappen Niederlage können die Black Forest Volleys viel Positives aus der Partie mitnehmen und gehen selbstbewusst in die letzte Trainingswoche des Jahres. Denn am Samstag geht es noch einmal Richtung München. Dann zu keinem Geringeren als dem aktuellen Tabellenführer SV Lohhof. 

Kadersituation angespannt

Black Forest Volleys reisen angeschlagen nach Unterhaching Die Black Forest Volleys Offenburg stehen am Samstag in der 2. Volleyball Bundesliga Süd vor einer anspruchsvollen Auswärtsaufgabe: Beim Tabellenvierten TSV Unterhaching will das Team um 18 Uhr trotz angespannter Personallage wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Kadersituation angespannt Die Situation im Kader entspannt sich weiterhin nicht. Zuspielerin Maja Wanner wird aus privaten Gründen in den kommenden beiden Partien fehlen, Mariella Bouagaa steht nach ihrer Verletzung noch nicht wieder zur Verfügung. Zusätzlich sorgt eine anhaltende Krankheitswelle dafür, dass Trainerin Tanja Scheuer nur eingeschränkt planen kann. Umso wertvoller ist derzeit die Unterstützung aus der zweiten Damenmannschaft, die im Training aushilft und damit wichtige Entlastung schafft. „Wir sind sehr dankbar für die Hilfe, weil wir uns so trotz aller Ausfälle gut auf Unterhaching vorbereiten können“, betont Scheuer. Sportlich wollen die Offenburgerinnen nach zwei zuletzt weniger erfolgreichen Spielen Ruhe bewahren. „Das ist kein Beinbruch. Wir sind super in die Saison gestartet und arbeiten jetzt fokussiert und konzentriert weiter“, so Scheuer. Natürlich seien die beiden letzten Partien und Niederlagen bitter. Dennoch muss das auch alles richtig eingeordnet werden: „Sowohl Wiesbaden als auch Bad Soden haben eine hervorragende Leistung abgerufen, der wir nicht genug entgegengebracht haben. Das gibt es in einem jungen Team, wie wir es sind, eben auch“, betont Scheuer, dass die Black Forest Volleys als Aufsteiger in der 2. Bundesliga aufschlagen und ein junges Team mit Entwicklungspotential hat.  Unterhaching zu Hause sehr stark Der kommende Gegner präsentiert sich in starker Form: Unterhaching steht aktuell auf Platz vier der Tabelle, ist zu Hause weiterhin ungeschlagen und wird entsprechend mit breiter Brust auftreten. Trotz eines großen Umbruchs vor der Saison – mit neuem Trainer und sieben neuen Spielerinnen – hat sich die Mannschaft schnell gefunden. Zugleich verfügt der Kader über erfahrene Akteurinnen, die in der Vergangenheit bereits die Vizemeisterschaft in der 2. Bundesliga feiern durften.

TG Bad Soden dominiert

Offenburg findet nie ins Spiel Vor rund 500 Zuschauern erlebten die Black Forest Volley Offenburg am Samstagabend einen enttäuschenden Heimauftritt in der 2. Bundesliga Süd. Gegen die stark aufspielende TG Bad Soden fanden die Gastgeberinnen zu keiner Phase in ihr gewohntes Spiel und verloren deutlich mit 1:3 (12:25; 25:23; 12:25; 14:25). Mit dem falschen Bein aufgestanden  „Schade, dass wir zu keiner Zeit zu unserem Spiel gefunden haben“, zeigte sich Trainerin Tanja Scheuer nach der Partie sichtlich enttäuscht. Das Ziel, nach der Niederlage in Wiesbaden war es, zurück in die Erfolgsspur zu finden. Doch dies hatte an diesem Abend nicht geklappt: „Die Mädels sind anscheinend mit dem falschen Bein aufgestanden – das macht natürlich niemand absichtlich.“ Die Zuschauer sahen ein Spiel, in dem der Gastgeber zu keiner Zeit seine Sicherheit fand und ziemlich viele Eigenfehler machte. Deswegen war es aus Scheuers Sicht für die TG Bad Soden teilweise leichtes Spiel: „Ich will die Leistung auf keinen Fall schmälern. Bad Soden war in allen Elementen überlegen, weswegen sie zurecht mit dem deutlichen Sieg nach Hause fahren.“ Bad Soden variabel und stabil Von Beginn an setzte Bad Soden die Offenburgerinnen unter Druck. Besonders die Achse um Zuspielerin Lea Beerboom, die einen herausragenden Tag erwischte, bereitete dem Heimteam große Probleme. Mit präzisem Passspiel und klug verteilten Bällen ermöglichte sie ihrer Mannschaft immer wieder klare Abschlussmöglichkeiten, während Offenburgs Block und Abwehr kaum Zugriff fanden. „Auch Außenangreiferin Jonna Lieb und Libera Monika Dolezajova haben heute eine überragende Leistung gezeigt“, tat sich Scheuer in der Wahl der wertvollsten Spielerin schwer. „Ich fand Bad Soden einfach im Kollektiv sehr stark. Es war einfach eine sehr überzeugende Mannschaftsleistung.“  Nicht alles schlecht Auch, wenn am Ende ein eher ernüchternder Abend für die Offenburger Volleyballerinnen stand, sei nicht alles schlecht. „Dass wir den zweiten Satz noch gewinnen, zeugt von Moral und auf Dinge, auf die wir aufbauen können“, will Scheuer ihre Mannschaft auf in Schutz nehmen. „Und bitte nicht vergessen: Wir sind Aufsteiger und spielen bisher eine sehr solide Saison. Die Kadersituation gestern war mit 1 Verletzten, 1 Rückkehrerin nach Verletzung und 3 kranken Spielerinnen auf dem Feld auch sehr schwer. Das sollen keine Ausreden sein, jedoch vielleicht etwas erklären.“ Nun heisst es, schnell wieder zu dem eigenen Rhythmus zurückfinden. „Jetzt stehen zwei schwere Auswärtsspiele in Unterhaching und beim Tabellenführer in Lohhof an. Es wird nicht leichter und eine Herausforderung für uns, vor der wir uns aber nicht verstecken werden.“  Für die BF Volleys Offenburg spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Maja Wanner, Lia Bondar, Louisa Seib, Mirella Rederer

Black Forest Volleys empfangen Bad Soden

Die Black Forest Volleys Offenburg erwarten am Samstag um 19 Uhr in der heimischen Nord-West-Halle die TG Bad Soden – ein Duell, das angesichts der jüngsten Entwicklungen beider Teams viel Spannung verspricht. Stabiler Kader, neuer Impuls von der Seitenlinie Zwar starteten die Hessinnen mit zwei Niederlagen in die Saison, doch die jüngsten Auftritte zeigen ein völlig anderes Bild: Deutliche Siege mit klaren Satzergebnissen unterstreichen, in welcher Verfassung die Mannschaft aktuell aufschlägt.Die Gäste werden vermutlich mit einem eingespielten Team anreisen, das nur wenige Kaderwechsel hinter sich hat. Der wichtigste Neuerung: ein frischer Impuls auf der Trainerbank. Diese Mischung aus Kontinuität und neuer Ausrichtung macht den Tabellennachbarn zu einem gefährlichen Gast, der sich sicher fest vorgenommen hat, in dieser Saison vorne mitzuspielen. Trainerin Tanja Scheuer schätzt die TG Bad Soden, die schon lange Jahre in der 2. Bundesliga spielen, sehr stark ein: „Sie bauen weiterhin auf eine starke Achse um Routinier Pamela Blazek, die zuletzt in herausragender Form agierte. Gleichzeitig profitiert die erste Mannschaft spürbar von der ausgezeichneten Jugendarbeit des Vereins – ein starkes Zusammenspiel.“ Fokus vor großen Feierlichkeiten Am Samstag steht für den Verein viel auf dem Programm: Die Vorfreude auf die Festlichkeiten und den großen „40 Jahre VCO“-Spieltag ist groß. Doch in Offenburg gilt zunächst das Motto: erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Trainerin Scheuer betont, wie wichtig es sei, das Drumherum zunächst auszublenden und den Fokus klar auf das Spiel zu legen. „Wenn beide Mannschaften das abrufen, was sie können, dann kann das ein sehr hochklassiges Volleyballspiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe werden“, so Scheuer. Heimserie verteidigen – zurück in die Erfolgsspur Die Gastgeberinnen wollen ihre starke Entwicklung bestätigen, die erfolgreiche Trendwende festigen und vor allem eines: zu Hause ungeschlagen bleiben. „Wenn die Black Forest Volleys ihre wiedergefundene Durchschlagskraft mitnehmen und Bad Soden sein eingespieltes Kollektiv ausspielt, dürfen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auf einen intensiven und hochwertigen Volleyballabend freuen“, macht Scheuer Werbung für den Spieltag. „Mit dem hoffentlich entscheidenden Vorteil am Ende für uns: Unsere Nord-West-Halle, unsere Festung.“

Schwache Teamleistung

Black Forest Volleys unterliegen Wiesbadener Bundesliga-Reserve – 1:3-Niederlage nach schwacher Teamleistung Die Black Forest Volleys Offenburg haben am vergangenen Samstag eine 1:3-Niederlage (15:25; 11:25; 26:24; 21:25) gegen den VC Wiesbaden hinnehmen müssen. Nach dem starken Auftritt in der Vorwoche zeigte die Mannschaft diesmal ein deutlich anderes Gesicht – und musste sich verdient geschlagen geben. Wiesbaden klar besser Trainerin Tanja Scheuer fand nach dem Spiel klare Worte: „So, wie wir letzte Woche unser bestes Spiel gemacht haben, war das heute die schlechteste Teamleistung. In allen Elementen und von allen.“ Vor allem die hohe Zahl an Eigenfehlern, darunter zahlreiche Fehlaufschläge, machten es den Gästen leicht, früh die Kontrolle zu übernehmen. Wiesbaden überzeugte besonders über die Mitte, die variabel und druckvoll agierte, und hatte zudem mit einer hervorragend aufgelegten Libera einen weiteren Trumpf auf dem Feld. „Wiesbaden hat heute auch einfach besser gespielt als wir“, möchte Scheuer dem Gegner zu dem Sieg gratulieren. „Trotzdem haben wir es ihnen auch an manchen Stellen einfach zu leicht gemacht.“ Trotz der insgesamt durchwachsenen Leistung konnten die Offenburgerrinnen im dritten Satz Moral beweisen: Nach der Abwehr eines Matchballs sicherte sich das Team den Durchgang und verkürzte zwischenzeitlich auf 1:2. Ein Wendepunkt blieb dies jedoch nicht. „Heute war einfach der Wurm drin,“ resümierte Scheuer später. Resümee gezogen & in Wiesbaden gelassen Auch Kapitänin Lia Bondar zeigte sich selbstkritisch: „Wir haben das Spiel direkt nachbesprochen und den ganzen Mist in der Halle gelassen.“ Ein wichtiger Lernpunkt sei dabei die Emotionalität bei Auswärtsspielen, die bislang noch ausbaufähig sei. Das Team werde dies gezielt in die Trainingsarbeit aufnehmen. „Verlieren ist nie schön, dennoch ist es kein Beinbruch und die Stimmung war nach dem Spiel nach der kurzzeitigen Enttäuschung dennoch wieder gut“, gibt Bondar einen kurzen Einblick.  Blick nach vorne Trotz der Enttäuschung richtet sich der Blick nun nach vorn: Am 6. Dezember empfangen die Black Forest Volleys Bad Soden zum nächsten Heimspiel. Die Partie hat besonderen Charakter – es ist das Jubiläumsspiel zu 40 Jahren VCO. Die Mannschaft hofft auf zahlreiche Fans und viele bekannte Gesichter aus vier Jahrzehnten Vereinsgeschichte.  Für den VCO spielten: Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Maja Wanner, Lia Bondar, Louisa Seib, Mirella Rederer

Schwere Auswärtsaufgabe

Black Forest Volleys Offenburg reisen zur Bundesliga-Reserve nach Wiesbaden Am kommenden Samstag treffen die Black Forest Volleys Offenburg auswärts in der 2. Bundesliga Süd auf den VC Wiesbaden. Um 18 Uhr ist Anpfiff in der Sporthalle am Platz der deutschen Einheit.  Junge, großgewachsene Gastgeberinnen Die Gastgeberinnen verfügen über eine junge, sehr großgewachsene Mannschaft, in der allerdings auch einige erfahrene Spielerinnen stehen – eine Mischung, die das Team unberechenbar macht. Eine zusätzliche Herausforderung stellt die variable Spielweise des VC Wiesbaden II dar. „Wiesbaden spielt in der Aufstellung sehr unterschiedlich. Das macht die Analyse nicht einfach, ist aber zugleich eine schöne Herausforderung“, schmunzelt Trainerin Tanja Scheuer. Zudem gebe es noch eine Besonderheit, die es in der Liga so selten gibt. „Wir spielen in einer riesigen Halle mit einer spannenden Atmosphäre – darauf freuen wir uns“, sagt Scheuer.  Wiesbaden wird vermutlich mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung gehen: Aus sieben Spielen gewann das Team drei – und zwar die letzten drei in Folge. Die Hessinnen werden somit mit breiter Brust auftreten und alles daransetzen, ihre Serie auszubauen. BF Volleys personell fast komplett  Die Black Forest Volleys können bis auf Mariella Bouagaa wieder vollzählig antreten. „Wenn wir an das Niveau gegen Freisen anknüpfen, haben wir gute Chancen, uns in Wiesbaden gut zu präsentieren“, blickt Scheuer zuversichtlich in die Partie. Ein entscheidender Faktor werde erneut der konstante Aufschlagdruck sein. „Der muss auf jeden Fall hoch sein“, betont Scheuer. Für die Damen aus Offenburg heißt es deshalb: konzentriert bleiben, variabel agieren und an die starke Leistung der Vorwoche anknüpfen. Dann gibt es realistische Chancen, auch aus Wiesbaden Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Aufsteiger gewinnt gegen Absteiger

Black Forest Volleys Offenburg gewinnen als Aufsteiger gegen den SSC Freisen Knapp 330 Fans sahen ein Bundesligaspiel, das es in sich hatte. Mit 3:0 (27:25; 31:29; 25:16) gewannen die Schützlinge von Trainerin Tanja Scheuer gegen den Absteiger aus der 2. Bundesliga pro.  Satzergebnisse spiegeln Intensität wieder Es war das beste Match, das die Fans in der Nord-West-Halle in dieser Saison zu sehen bekamen – und das lag nicht nur an den Black Forest Volleys Offenburg. Der Gegner aus Freisen reiste mit einer stark besetzten Mannschaft voller internationaler Spielerinnen an, die von Beginn an ein sehr hohes Niveau aufs Feld brachten. Es war eine Partie, die über weite Strecken von Intensität, langen Ballwechseln und Kampfgeist geprägt war. Trainerin Tanja Scheuer hatte ein enges, spannendes und kampfbetontes Spiel erwartet – aber nicht, dass ihre Mannschaft es so klar für sich entscheiden würde: „Dass es dann am Ende 3:0 für uns ausgeht, habe ich nicht erwartet. Und ehrlicherweise sind die ersten beiden Sätze, in der wir in die Overtime gehen, auch der Beweis dafür.“ Freisen zog im ersten Durchgang schnell davon, ehe eine Aufschlagserie von Zuspielerin Anastasia Baimler das Heimteam wieder heranführte. Und spätestens das war der Startschuss für die Fans, heute als wichtige 7. Person einzusteigen. „Die Halle war so laut, das war der Hammer. Nach jedem Punktgewinn hatten wir Gänsehaut auf dem Feld“, beschreibt Kapitänin Lana Beker, welch Volleyballfest die Zuschauer heute abgerissen haben. „Und dann gewinnen wir als Team einfach diesen ersten Satz, in dem Freisen brutal stark angefangen hat. Ziemlich unglaublich.“ Am Ende nutzte das Team den 4. Satzball in Person von Hannah Haas und sicherte sich den 1. Durchgang mit 27:25. 4 Satzbälle abgewehrt, Seib besonders stark, Vix mit Comeback Beide Teams lieferten sich hochklassige Rallyes, die meist durch einen gewonnenen Punkt und nicht durch einen Eigenfehler entschieden wurden. Genau das machte die Begegnung so attraktiv für die Zuschauer. Ein besonders schöner Moment war die Einwechslung von Annika Vix, die nach einer Bänderverletzung das erste Mal wirklich aufs Feld zurückkehrte. Und spätestens das war der Moment, in dem Außenangreiferin Louisa Seib das Zepter vollkommen in die Hand nahm. „Louisa hat die MVP-Medaille mindestens genauso verdient gehabt“, zeigt sich auch Teammanagerin Richarda Roth begeistert. „Ich habe keine Statistik. Ich glaube jedoch, dass sie am Ende mindestens so viele Punkte macht, dass sie quasi einen Satz alleine gewinnt.“  „Also wer Ende des zweiten Satzes noch einen ruhigen Pulsschlag hatte, der soll sich bei mir melden“, resümiert Scheuer, was am Ende des 2. Durchganges passiert ist. „Ich glaube, ein Ballwechsel, ging über eine Minute. Ein großes Lob an mein Team, das sich in jeden Ball voll reingehängt und niemals aufgegeben hat.“ Und am Ende belohnten die Black Forest Volleys sich: Nach 4 abgewehrten Satzbällen erhöhten die Damen aus Offenburg beim Stand von 29:29 nochmal den Druck und gewannen den so wichtigen 2. Durchgang mit 31:29. Ehrung zweier Talente Und passend zu diesem Spiel gab es in der 10-Minutenpause noch sehr emotionale Momente. Leni Scheuer und Noah Boaugaa wurden in die Jugendnationalmannschaft berufen und dafür vom Verein geehrt. Dies geschah in Personalunion Richarda Roth, die Patentante von Leni ist und Mariella Bouagaa, die als große Schwester die Rede übernahm. „Das ist schon eine außerordentliche Leistung des Vereins und ein Dank geht natürlich auch an alle Trainer, Familie und Freunde, die die beiden Youngstars auf ihrem bisherigen Weg begleitet haben“, ist Präsident Fritz Scheuer nicht nur als Opa von Leni stolz auf diesen Erfolg. Starke Teamleistung – überzeugende Basics lassen nichts anbrennen Die Black Forest Volleys hatten ein Ziel: Freisen nicht mehr ins Spiel kommen zu lassen. „Dafür habe ich schon zu viel erlebt in meiner Volleyballkarriere, dass klar war, dass der Start des 3. Satzes entscheidend ist“, lobte Scheuer nach dem Spiel vor allem die Ruhe und Cleverness ihres Teams: „Wir sind geduldig geblieben und haben clever gespielt. Ich bin sehr stolz auf mein Team, denn sie haben heute eines besonders gut gemacht: die Basics. Damit meine ich Dankebälle, Zuspiele – einfach sehr, sehr gut.“ Somit machten die Offenburgerinnen den Satz schnell zu und feierten vollkommen verdient einen 25.16 und somit 3:0 Erfolg. Zuspielerin Baimler wurde unter tosendem Applaus von der gegnerischen Trainerin zur wertvollsten Spielerin ausgezeichnet.  Soziales Engagement: Frauen helfen Frauen e.V. Auch abseits des Feldes setzten der Volleyball Club Offenburg ein Zeichen: Ein Euro pro Ticket sowie eine zusätzliche Spendenbox ergaben 610 Euro, die der Verein auf 666 Euro für Frauen helfen Frauen e.V. aufrundete. „Es ist einfach wichtig, dass wir über den Tellerrand hinausschauen“, erklärt Teammanagerin Roth das Engagement. „Und mit dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11. war das eine logische Konsequenz.“ Geschäftsführerin Petra Fränzen selbst war vor Ort und nahm die Spende entgegen. „Es hat uns sehr berührt, als wir davon erfahren haben und es war für uns sofort klar, dass wir selbst vor Ort sein wollen. Es war ein sehr gelungener Abend mit tollem Sport, wertvollen Begegnungen und einer Spendensumme, die sich sehen lassen kann.“ Vorschau: 29.11. 18 Uhr in Wiesbaden Am kommenden Samstag geht es für die BF Volleys bereits weiter. Dann reisen sie als aktueller Tabellenführer – lediglich der SV Lohhof könnte die Offenburgerinnen auf Grund weniger Spiele aktuell einholen – zu den Nachwuchstalenten aus Wiesbaden. „Das wird kein einfaches Spiel für uns werden. Jetzt genießen wir aber erst mal das Siegesgefühl und den Sitz an der Tabellenspitze, bevor wir zur neuen Woche wieder mit Vollgas in die Vorbereitung auf das Spiel starten“, genießt Scheuer den Erfolg sichtlich.  Für die Black Forest Volleys spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Maja Wanner, Lia Bondar, Louisa Seib, Mirella Rederer

Absteiger zu Gast

Black Forest Volleys Offenburg erwarten Absteiger aus Freisen / Spieltag steht unter dem Motto des internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen Die Black Forest Volleys Offenburg schlagen am kommenden Samstag, 22. November, um 19 Uhr erneut in der heimischen Nord-West-Halle auf. Nach der jüngsten Heimserie wollen die Offenburgerinnen auch diesmal vor eigenem Publikum eine starke Leistung zeigen. Der Volleyball Club Offenburg spendet einen Teil der Ticketeinnahmen an das Frauenhaus Offenburg.  Ausgeglichenes Spiel erwartet Schaut man sich die Tabelle an, ist es eine recht klare Sache: Die Black Forest Volleys Offenburg stehen auf dem 2. Tabellenplatz. Freisen reist als Tabellenneunter an. Erst einen Sieg haben die Absteiger aus der höheren Liga einfahren können, weswegen Trainerin Tanja Scheuer davon ausgeht, dass Freisen mit einer gehörigen Portion Motivation kommt – zumal die Black Forest Volleys zu Hause weiterhin ungeschlagen sind. „Dennoch sehe ich uns auf keinen Fall als Favorit und erwarte ein ausgeglichenes Spiel“, weiss Scheuer, dass die Tabellensituation noch nicht ganz aussagekräftig ist. „Aber eins weiss ich: Wir sind super in die Saison gestartet und wir wollen, dass das auch so bleibt.“ Personelle Situation angespannt Die Vorbereitung auf das Heimspiel wird allerdings durch einige Ausfälle erschwert. Bei den Black Forest Volleys fällt mit Mariella Bouagaa eine Spielerin sicher aus. Annika Vix ist zwar wieder im Training, allerdings wird sich zeigen, inwieweit sie wie einsatzfähig sein wird. Zusätzlich haben mehrere Athletinnen mit Krankheitsproblemen zu kämpfen und versuchen, sich im Laufe der Woche noch rechtzeitig auszukurieren. Trainerin Tanja Scheuer erwartet ein intensives Spiel: „Ich erwarte eine kämpferische Mannschaft und wir müssen geduldig bleiben. Das können wir.“ Volle Halle sorgt für besondere Atmosphäre Trotz der Schwierigkeiten ist die Vorfreude groß – auch beim Gegner. „Freisen wird Bock haben, bei uns zu spielen. Das ist auch die Rückmeldung aller Mannschaften, dass es in Offenburg Spaß macht, weil wir immer eine volle Halle haben“, heißt es aus dem Verein. Die stimmungsvolle Kulisse der Nord-West-Halle gilt längst als besonderes Highlight in der Liga. „Deswegen freuen wir uns schon sehr auf Samstag und wissen, dass unsere Fans am Samstag den entscheidenden Unterschied machen können. Wir brauchen Euch“, ruft auch Kapitänin Lana Beker nochmal auf, die Halle zu füllen und lautstark anzufeuern.  Spieltag steht unter dem Motto: Keine Gewalt gegen Frauen „Wir wollten dem Spieltag ein Motto geben und das passt perfekt zu dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.“, erklärt Teammanagerin Richarda Roth den Hintergrund. Der Volleyball Club Offenburg wird einen Teil der Ticketeinnahmen spenden und zudem während des Spiels immer wieder dazu auffordern, weitere Spenden zu generieren. „Es ist ein enorm wichtiges Thema, weswegen wir als Verein vielleicht dadurch einen kleinen Beitrag leisten können.“

DVV-Pokal-Qualifikation

Black Forest Volleys Offenburg zu Gast beim Tabellenführer TV Planegg-Krailing Am kommenden Sonntag, den 26. Oktober, steht für die Black Forest Volleys Offenburg ein echtes Highlight auf dem Programm: In der Qualifikationsrunde für das DVV-Pokal-Achtelfinale trifft das Team aus Offenburg auf den aktuellen Spitzenreiter der 2. Bundesliga Pro – den TV Planegg-Krailling. Anpfiff in der Münchner Halle ist um 17:00 Uhr. Planegg-Krailing klarer Favorit Die Ausgangslage ist klar: Die Gastgeberinnen aus Bayern gehen als Favoritinnen in die Partie. Mit einem starken Saisonstart und einer stabilen Teamleistung haben sie sich verdient an die Tabellenspitze gesetzt. Besonders die Zuspielerin Elisabeth Kettenbach überzeugt als zentrale Figur im Spielaufbau. „Sie hat selbst schon Erstligaerfahrung gesammelt und kommt aus einer Volleyballfamilie“, überrascht Trainerin Tanja Scheuer die überzeugende Leistung der gesamten Mannschaft aus München nicht. „Sie haben zudem einen sehr erfahrenen Trainer, der schon einige Volleyballjahre auf dem Rücken hat.“ Personeller Engpass im Offenburger Team Für die Black Forest Volleys Offenburg wird es eine besondere Herausforderung – nicht nur sportlich, sondern auch personell. Gleich auf drei Spielerinnen muss Cheftrainerin Tanja Scheuer verzichten, die selbst ebenfalls nicht mitreisen kann. Trotzdem gilt für das Team aus Offenburg die klare Devise: „Alles versuchen und schauen, was geht,“ wird Co-Trainer Joschka Wawra die Geschicke an der Seitenlinie übernehmen. „Wir reisen nicht nach München, um uns abschlachten zu lassen und werden alles geben, um eine Überraschung zu schaffen.“ Sieger spielt gegen SSC Palmberg Schwerin Denn der Anreiz könnte größer kaum sein: Der Sieger der Partie darf im Achtelfinale des DVV-Pokals keinen Geringeren als den amtierenden Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin empfangen. Eine solche Chance lässt sich kein Team leichtfertig entgehen – und so darf trotz der personellen Ausfälle ein engagierter und leidenschaftlicher Auftritt der Black Forest Volleys Offenburg erwartet werden. Foto: VC Offenburg / Pascal Bähr Bildunterschrift: Das Team um Jessica Roth reist mit vollem Fokus nach München

Krimi in München

3:2-Auswärtssieg bringt zwei Punkte Die Black Forest Volleys Offenburg haben am Samstagabend einen hart erkämpften Auswärtssieg gefeiert. In der 2. Bundesliga Süd setzte sich das Team von Trainerin Tanja Scheuer mit 3:2 (25:23, 21:25, 25:18, 22:25, 15:13) bei der DJK SB München Ost durch – und nahm damit zwei wertvolle Punkte mit zurück in den Schwarzwald. Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen und wurde zu einem echten Volleyball-Krimi. „Wir sind super happy, das Spiel gewonnen zu haben – und dann auch noch mit einem knappen 15:13 im Tiebreak. Das fühlt sich richtig gut an“, freute sich Scheuer nach dem Spiel. Starker Beginn mit wichtigem Satzgewinn Die Offenburgerinnen starteten stark und sicherten sich den ersten Satz – ein wichtiger Moment aus Sicht der Trainerin: „Auch wenn wir phasenweise den Punkten ein bisschen hinterhergelaufen sind, war es extrem wichtig, direkt den ersten Satz zu gewinnen.“ Im weiteren Spielverlauf zeigte sich die Mannschaft kämpferisch, die Zuschauer bekamen ein ausgeglichenes Spiel zu sehen. „Für die Fans war es aus meiner Sicht ein Volleyballspiel, dass sich wirklich sehen ließ“, war Scheuers Resümee des langen Matches. Deswegen war es auch wenig überraschend, dass der 2. Satz nach München, der 3. Satz dann wieder nach Offenburg ging. Scheuer musste aber im vierten Satz gegen Ende einige Annahmeprobleme und Eigenfehler hinnehmen, sodass deswegen kein 3:1 Sieg heraussprang.  Tiefe des Kaders entscheidend Trotzdem blieb das Team stabil und fand immer wieder die richtige Antwort auf den Druck der Gastgeberinnen. „Es war ein sehr aggressives Spiel“, so Scheuer, „aber wir haben sportlich reagiert und uns immer wieder zurückgekämpft.“ Besonders beeindruckend war erneut die Tiefe im Kader der Black Forest Volleys Offenburg. Jede Einwechslung brachte frische Energie und funktionierte als taktische Waffe. „Das war eine echte Teamleistung. Der gesamte Kader war herausragend“, lobte die Trainerin. Die Atmosphäre in der Halle war laut Scheuer insgesamt sehr angenehm. Einen besonderen Dank richtete sie an die Offenburger Fans: „Ihr habt das Spiel fast zu einem Heimspiel für uns gemacht – das war großartig!“ Bereits am Sonntag steht das nächste Spiel auf dem Programm: In der letzten Qualifikationsrunde des DVV-Pokals treten die Black Forest Volleys Offenburg um 17 Uhr beim aktuellen Tabellenführer der 2. Bundesliga Pro, dem TV Planegg-Krailing . Der Sieger dieses Duells darf sich im Achtelfinale auf ein ganz besonderes Highlight freuen – den Besuch des amtierenden Deutschen Meisters Schweriner SC. Für die BF Volleys spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Marielle Bouagaa, Annika VIx, Anastasia Baimler, Lana Beker, Maja Wanner, Lia Bondar, Louisa Seib, Mirella Rederer Foto: VC Offenburg / Pascal Bähr Bildunterschrift: Die Black Forest Volleys Offenburg und Mirella Rederer haben in München gut lachen

Harter Kampf wird erwartet

Zu Gast bei der DJK SB München Ost Mit breiter Brust und viel Selbstvertrauen reisen die Black Forest Volleys Offenburg am Samstag (17 Uhr) zum Auswärtsspiel bei der DJK SB München Ost. Nach den beiden überzeugenden Siegen gegen den SV Karlsruhe-Beiertheim – sowohl in der Liga als auch im Pokal – sieht sich das Team von Trainerin Tanja Scheuer gut gerüstet für die nächste Herausforderung in der 2. Volleyball-Bundesliga. DJK SB München Ost bisher mit 2 Siegen Die Gastgeberinnen aus München sind ebenfalls stark in die Saison gestartet und konnten beide bisherigen Partien mit 3:2 für sich entscheiden. Diese Ergebnisse sprechen für eine kampfbetonte Begegnung auf hohem Niveau – ganz im Sinne der Offenburger Trainerin: „Wir stellen uns auf lange Ballwechsel und ein intensives Spiel ein. Genau das passt gut zu unseren Trainingsschwerpunkten der letzten Wochen.“ Die körperliche Verfassung der Mannschaft stimmt zudem, alle Spielerinnen sind fit – und die Vorfreude auf das Duell in der bayerischen Landeshauptstadt ist groß. Viel Erfahrung auf dem Spielfeld Neben der spielerischen Qualität bringt München auch ein hohes Maß an Erfahrung mit: Sowohl im Trainerteam als auch im Kader stehen Akteurinnen mit langjähriger Zweitliga-Erfahrung. Doch auch die Black Forest Volleys sind bestens vorbereitet. „Wir werden uns auf keinen Fall verstecken und haben als Aufsteiger in keiner Partie etwas zu verlieren“, freut sich Tanja auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten. „Und eins ist sicher: Wir fahren nach München, um Punkte mitzunehmen. Das ist immer unser Anspruch.“ Mit einem weiteren Erfolg könnten die Black Forest Volleys Offenburg ein frühes Ausrufezeichen in der Saison setzen und ihren positiven Trend fortsetzen. Foto Copyright: VC Offenburg / Pascal Bähr

Regionalpokal

BF Volleys Offenburg sichern sich den Sieg im Regionalpokal und fahren am 26.10. nach Planegg-Krailing. Der Sieger spielt gegen den SSC Palmberg Schwerin. Im ersten Match trafen die Offenburgerinmem auf die Mannschaft aus Bretten. Trotz eines starken ersten Satzes, in dem Bretten gut mithielt, setzten sich die BF Volleys souverän mit 3:1 durch.  Im anschließenden Finale wartete der Ligakonkurrent Karlsruhe-Beiertheim. Auch dieses Duell wurde zu einem spannenden Schlagabtausch, bei dem die Offenburgerinnen nach anfänglichen Schwierigkeiten in den entscheidenden Phasen des Spiels die Oberhand behielten. Der zweite Satz ging dabei an Karlsruhe-Beiertheim, was Trainerin Tanja Scheuer aber nicht entmutigte: „Wir haben in diesem Satz gesehen, dass wir noch ein paar Anpassungen vornehmen müssen. Aber danach hat die Mannschaft sehr stabil und solide gespielt“, so Scheuer nach dem Spiel. Die BF Volleys zeigten nach dem verlorenen Satz eine starke Reaktion. Mit einem variablen Angriffsspiel und viel Fokus auf die Mitte brachten sie die Gegner immer wieder aus dem Konzept. Besonders in den entscheidenden Momenten konnte die Mannschaft das Spiel kontrollieren und holte sich den dritten und vierten Satz deutlich. Fazit:Die BF Volleys Offenburg überzeugten mit einer soliden Mannschaftsleistung und einem konstanten Aufschlagdruck. Trainerin Tanja Scheuer lobte die Stabilität ihrer Spielerinnen und betonte, dass der Erfolg im Finale ein klarer Schritt in die richtige Richtung sei. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie in der Lage ist, sich von Rückschlägen zu erholen und stabil weiterzuspielen. Das ist für uns ein wichtiger Schritt, sowohl für den Pokal als auch für die kommende Liga-Saison“, sagte Scheuer abschließend. Foto Copyright: VC Offenburg / Pascal Bähr 

Breite des Kaders macht den Unterschied

Offenburg, 4. Oktober 2025 – In einem packenden Baden-Derby setzten sich die Black Forest Volleys Offenburg am Samstagabend vor rund 400 begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern mit 3:1 (24:26, 25:21, 25:23, 25:18) gegen den SV KA Beiertheim durch. Ein breiter Kader, variable Angriffe und starke Aufschlagserien in der entscheidenden Phase machten letztlich den Unterschied zugunsten der Gastgeberinnen. Mittelangriff von Karlsruhe schwer zu stoppen Obwohl Ekaterina Baimler das Spiel mit einem Ass begann, gehört der erste Satz eher den Gästen aus Karlsruhe. Offenburg agierte in der Anfangsphase etwas zu unpräzise, während Beiertheim seine Stärken über die Mitte konsequent ausspielte. Die beiden Mittelangreiferinnen der Gäste, Annika Dilzer und Lena Hoffmann, dominierten am Netz und ließen in vielen Situationen kaum etwas zu. So sicherte sich der SV KA Beiertheim den umkämpften Auftaktsatz mit 26:24. „Das ist schade, denn wir waren lange Zeit vorne, schaffen es aber dann nicht, die entscheidenden Ballwechsel konsequent zu Ende zu spielen“, musste Trainerin Tanja Scheuer mit ansehen, wie der Gast mit 1:0 in Führung ging.  Herantasten und dann Sack zumachen „Tatsächlich war heute gar nicht klar, mit welchem Team wir starten“, lässt Scheuer einblicken, dass es die Woche etwas turbulent war. Denn Hannah Haas musste das Freitagtraining noch pausieren, weil sie umgeknickt war und Annika Vix laborierte noch an einer Kapselverletzung. Im zweiten Durchgang brachte die Trainerin der Black Forest Volleys Louisa Seib und Mariella Bouagaa wie gewohnt auf den Außenpositionen – eine Maßnahme, die sofort Wirkung zeigte. Die Gastgeberinnen stabilisierten ihre Annahme, fanden besseren Zugriff im Block und stellten sich zunehmend besser auf die schnellen Angriffe der Beiertheimerinnen ein. Zwar dirigierte die Zuspielerin des SV KA weiterhin geschickt das Spiel, doch Offenburg bekam nun mehr Kontrolle und holte sich den Satz mit 25:21. „Heute war es definitiv der breite Kader, der den Ausschlag gegeben hat, dass wir den Satz und damit das Spiel gewinnen“, freut sich Scheuer, dass alle Einwechslungen gezündet haben. Denn auch der Wechsel im Zuspiel, Anastasia Baimler für Maja Wanner als auch Lara Meier für Jessica Roth im Mittelangriff zeigte den gewünschten Effekt. „Hier ist mir wichtig zu erwähnen, dass alle Akteurinnen ein gutes Spiel gezeigt haben und tolle Aktionen hatten – manchmal ist auch einfach nur ein neuer Impuls, der notwendig ist“, erklärt Scheuer, warum ein Wechsel auch stattfinden kann.  Der dritte Satz entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch mit langen Ballwechseln, die das Publikum immer wieder von den Sitzen rissen. Wieder war es Louisa Seib, die mit starken Angriffen Akzente setzte. „Es ist ein mega Gefühl, wenn Du als Trainerin weisst, dass, egal wen Du bringst, die Spielerin immer gleich voll da ist“, ist Scheuer mächtig stolz auf die Mannschaftsleistung. Denn so war es an diesem Abend: Scheuer wechselte immer dann, wenn die Black Forest Volleys einen neuen Impuls brauchten: „Und ich glaube, das haben die Zuschauer am Ende auch gesehen. Jede Spielerin hat sich nahtlos eingrbacht, wenn sie aufs Feld kam.“ Offenburg behielt in der Crunchtime die Nerven und entschied auch diesen Durchgang knapp mit 25:23 für sich. Am Ende ein verdienter 3:1 Erfolg Im vierten Satz sorgten schließlich zwei starke Aufschlagserien von Maja Wanner und Anastasia Baimler am Ende für den deutlichen Satzgewinn. „Ich denke, wir haben den Zuschauern einen tollen Schlagabtausch geliefert. Das war wirklich ein Volleyballfest und eine gute Werbung für die nächsten Heimspiele“, freut sich Scheuer über die ersten 3 Punkte in der 2. Bundesliga. Mit 25:18 machte das Heimteam den verdienten 3:1-Erfolg perfekt. Fazit:Ein emotionales und intensives Derby, das zeigte, wie viel Qualität und Tiefe im Kader der Black Forest Volleys steckt. Besonders in den entscheidenden Phasen agierte das Team variabel und abgeklärt – ein starkes Zeichen für den weiteren Saisonverlauf. Pokal als nächste Herausforderung Kommenden Sonntag darf das Team erneut im Pokal antreten. Dieser findet am 12. Oktober vermutlich in Beiertheim statt. „Wir schauen, was geht und wollen gerne eine Runde weiter kommen“, verrät Scheuer, wie die Devise für den Pokalsonntag sein wird.  Für den BFV spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Maja Wanner, Lia Bondar, Louisa Bouagaa, Mirella Rederer Bilder: Copyright: VC Offenburg/ Pascal Bähr

Mit neuer Website und E-Ticketing

Black Forest Volleys Offenburg empfangen Beiertheim zum Derby-Auftakt  Am kommenden Samstag, den 4. Oktober, starten die BF Volleys Offenburg in der heimischen Nord-West-Halle in die neue Saison – und das gleich mit einem echten Kracher: Um 19 Uhr trifft das Team von Trainerin Tanja Scheuer auf den SV Karlsruhe-Beiertheim.  Zudem gehen die BFV mit neuer Website in die Saison und bieten den Fans fortan die Möglichkeit, ihre Tickets und Saisonkarten für die Heimspiele auch online zu erwerben.  Derby immer besonders „Die Vorfreude auf das erste Heimspiel ist im gesamten Team spürbar – denn direkt zum Start ein Derby zu haben, sorgt für besondere Motivation“, freut sich auch Scheuer, wieder zurück an der Seitenlinie zu sein und das Feeling in der Nord-West-Halle wieder live miterleben zu dürfen. Nach dem Gewinn des Verbandspokals und einer intensiven Vorbereitungsphase fühlt sich die Mannschaft gut eingespielt. „Wir haben die Chance genutzt, um als Team weiter zusammenzuwachsen“, so Scheuer. In den vergangenen Tagen wurde das Spiel des Gegners zudem genau analysiert, sodass das Trainerteam sich gut vorbereitet fühlt.  Beiertheim nicht zu unterschätzen Die Gäste aus Karlsruhe haben ihr erstes Saisonspiel bereits gewonnen und zählen seit Jahren zum festen Bestandteil der 2. Bundesliga. Besonders spannend: Mit Katrin Hahn könnte eine alte Bekannte auf dem Feld stehen, die lange Jahre das Offenburger Trikot trug. Ziemlich sicher ist ein Wiedersehen mit Annika Dilzer. Auch die gebürtige Bühlerin war eine Offenburgerin, ehe sie ihr Studium in Karlsruhe anfing. Und zu guter Letzt rechnen die BF Volleys auch mit dem Auflaufen von Lisa-Marie Walter, die ebenfalls mal für den VCO ans Netz ging. „Ich kenne die Mannschaft ansonsten eher weniger, was mich aber nicht verunsichert, denn es geht um uns und unser Spiel“, will Scheuer sich gar nicht so sehr auf den Gegner konzentrieren.  Annika Vix mit Fragezeichen Scheuer kann nach aktuellem Stand auf den gesamten Kader zurückgreifen. Ein großes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Annika Vix, die sich im ersten Spiel eine Kapselverletzung zuzog. „Aktuell ist es leider eher unwahrscheinlich, dass Annika uns auf dem Feld unterstützen kann“, ist das laut Scheuer natürlich eine Schwächung für das Team. Dennoch ist Eines klar: Die Mannschaft brennt darauf, vor heimischem Publikum durchzustarten – und will den Zuschauern Volleyball auf hohem Niveau bieten. „Wer also Lust auf spannende Ballwechsel, Emotionen und Derby-Atmosphäre hat, sollte sich diesen Abend nicht entgehen lassen“, erwartet Scheuer ein attraktives Volleyballspiel.  Neue Website und E-Ticketing  Alle Infos zum Heimspiel finden die Fans von nun an auch auf der neuen Website unter bfvolleys.de. Die neue Internetpräsenz enthält zudem neben News und Spielberichten zum Zweitliga-Spielbetrieb auch Hintergrundinformationen zum Team, Verein und Partnerschaften. Damit soll das Konzept und die Vision der Black Forest Volleys authentisch abgebildet werden: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass die Entwicklung der Black Forest Power Region Hand in Hand mit unserer Entwicklung als Verein und der Marke Volleyball in der Ortenau geht“, wird Präsident Fritz Scheuer zitiert und führt weiter aus, dass man „auf allen Ebenen ein starkes Netzwerk schaffen und die Fans in diesen Prozess voll integrieren möchte.“  Aus diesem Grund verbessern die Black Forest Volleys den Service für ihre Fans und starten mit einem E-Ticketing-System in die neue Zweitliga-Saison. Ein Novum, das die Weiterentwicklung des Vereins abbildet und künftig ermöglicht, die Eintrittskarten für alle Heimspiele sowie die Saisonkarten digital zu erwerben. Die Preise für Erwachsene betragen 7 €, ermäßigt für Schüler und Studenten 4 €, VCO-Mitglieder bezahlen 2 € und für Kinder bis einschl. 6 Jahre ist der Eintritt kostenfrei. Bei Heimspieltagen, an denen die Volleybratans(Herren 1 des VCO) und die Black Forest Volleys spielen, bietet der Verein für beide Spiele ein Kombi-Ticket für 9 € (ermäßigt 5 €/VCO-Mitglieder 2 €) an.  Das E-Ticketing ist ab Donnerstag, den 02.09. um 6 Uhr freigeschaltet. Unter dem Menüpunkt „Tickets“ haben die Fans dann Zugang zum online-Ticketshop. Bei Fragen aller Art rund um den Ticket-Kauf ist der Verein unter tickets@bfvolleys.de erreichbar.

Verbandspokal 

Der Volleyball-Zweitligist aus Offenburg sichert sich am vergangenen Sonntag in Mimmenhausen den Verbandspokal und qualifiziert sich für den Regional-Pokal. Die Mannschaft von Trainerin Tanja Scheuer und Co-Trainer Joschka Wawra reiste am Sonntag ohne Hannah Haas und Lara Meier, dafür mit Semina Hamidovic, Lea Tittes und Lisa Hillbrecht aus der 2. Damenmannschaft an den Bodensee. Die am Daumen verletzte Annika Vix unterstütze die Mannschaft als Scout von der Bank. Zunächst ging es in der Gruppenphase gegen den TV Spaichingen. Der Landesligist hielt phasenweise vor allem in der Abwehr gut mit, letztlich setzte sich der haushohe Favorit aus der 2. Bundesliga klar mit 2:0 Sätzen durch und konnte einige Sachen in Zuspiel und Angriff ausprobieren. Im zweiten Gruppenspiel traf Offenburg dann auf den Drittligisten FT Freiburg. Auch diese Partie Gewann man mit 2:0, wobei insbesondere der zweite Satz sehr eng verlief, aber auch hier schafften es die Black Forest Volleys über das Element Aufschlag/Annahme das Spiel für sich zu entscheiden. In der Gruppenphase konnte Trainerin Scheuer erfreulicherweise alle mitgereisten Spielerinnen einsetzen und fügte zufrieden an: „Ich freue mich, dass ich mit beiden Zuspielerinnen einiges probieren konnte und beide viel Spielzeit hatten, ebenso wie die Liberas. Die jungen Spielerinnen Semina Hamidovic und Lisa Hillbrecht gaben ihr Debüt auf Diagonal, Lea Tittes auf Mitte.“ Im Halbfinale bestimmte die Mannschaft aus der Ortenau dann über einen höheren Aufschlagdruck und einige Asse von Lia Bondar das Geschehen gegen den Drittligisten USC Konstanz. Folgerichtig steht auch hier ein klares 2:0, was gleichbedeutend mit dem Finaleinzug war. Hier startete man denkbar ungünstig ins Spiel. Gegen die starken Aufschläge von Smilla Möllinger fand das Team von Trainerin Scheuer zunächst überhaupt keine Mittel und lag schnell 0:6 zurück. Nach verlorenem erstem Satz schaffte man es, Stück für Stück schlauer zu spielen und sich besser auf den Gegner einzustellen. Die Black Forest Volleys bewahrten von nun an vor allem in den engen Situationen Ruhe und bauten immer wieder ihr eigenes Spiel gut auf. So war es zum einen die gute Zuspielleistung von Maja Wanner, die auch die Mitten klug in Szene setzte, und zum anderen die Aufschlagserie von Ekaterina Beimler im zweiten Satz, die die entscheidende Wende im Spiel brachten. Scheuer fand zudem lobende Worte für die gelernte Annahme-Außen Louisa Seib, die in diesem Spiel im Diagonalangriff eingesetzt wurde: „Lou hat ein gutes Spiel gemacht und hatte in vielen Blockaktionen klasse Zugriff.“ Letztlich waren es dann das angesprochene Blockspiel sowie die geringe Eigenfehlerzahl, die den Black Forest Volleys zum 2:1 Sieg verhalfen und die Qualifikation für den Regional-Pokal sicherten. Am kommenden Samstag (04.10.) findet das erste Heimspiel in der 2. Bundesliga für die Black Forest Volleys statt. Anpfiff zum Derby gegen den SV Karlsruhe-Beiertheim in der Nord-West-Halle ist um 19 Uhr. Für die Black Forest Volleys Offenburg spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lisa Hillbrecht, Mariella Bouagaa, Anastasia Baimler, Lana Beker, Maja Wanner, Lia Bondar, Mirella Rederer, Louisa Seib, Lea Tittes, Semina Hamidovic Foto: Black Forest Volleys Offenburg

BLACK FOREST VOLLEYS OFFENBURG

Mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga machen sich die Volleyballerinnen aus Offenburg auf den Weg, um an die Erfolge & Meisterschaftsjahre aus den Saisons 2015/2016, 2017/2018 und 2018/2019 anzuknüpfen. Und das nicht irgendwie, sondern mit einer Vision: Passend zum Aufstieg in die 2. Bundesliga wurde ein Markenauftritt geschaffen. Die Vision wurde mit einem neuen Namen und einem modernen, kraftvollen Logo unterstrichen, das mit dem Bollenhut zudem für Tradition steht. Diese Veränderungen spiegeln nicht nur den sportlichen Erfolg wider, sondern auch den Anspruch, als Verein die Rheinebene mit seinen angrenzenden Schwarzwaldtälern mit einem starken, professionellen Auftritt zu repräsentieren. Der neue Auftritt ist ein Bekenntnis für die Zukunft sowie zur Region, die sich vom Kinzigtal über das Renchtal, Achern, Kehl bis nach Rust erstreckt. BLACK FOREST VOLLEYS OFFENBURG Präsident Fritz Scheuer „Es lag nahe, dass wir uns in diese Richtung bewegen, weil wir nicht nur in Offenburg ein enorm starkes Netzwerk haben. Es gibt die Black Forest Power Region. Und genau darum geht es auch: Wir wissen alle, dass Sport verbindet und einen echten Mehrwert für Region und Gesellschaft schafft. Und dabei wollen wir die gesamte Region mit im Boot haben“, begründet Präsident Fritz Scheuer die Entscheidung für diesen Namen. „Sport bietet zudem Perspektiven und ein großes Netzwerk. Dieser Schritt ist mehr als nur ein sportlicher Erfolg – er markiert einen Neuanfang, der nicht nur den VCO, sondern auch die gesamte Region und Sportstadt voranbringen wird. Wir denken, dass es an der Zeit ist, zwischen Karlsruhe und Freiburg allen Sportbegeisterten einen Erstligisten zu bieten.“Teammanagerin Richarda Roth „Es ist ein starkes Zeichen für den Sport und die gesamte Region. Offenburg ist das Tor zum Schwarzwald und Sport ist ein wichtiger Faktor für das Gemeinwohl der Gesellschaft. Gemeinsam mit unseren Partnern und Fans wollen wir diesen Weg weitergehen, die Region weiter sichtbar machen und das Netzwerk weiter ausbauen,“ ist auch Vizepräsidentin Richarda Roth von diesem Schritt mehr als überzeugt. „Wir haben vor 10 Jahren schon Vieles richtig und auch richtig gut gemacht. Daran wollen wir anknüpfen und den Fans wieder ein sportliches Highlight am Samstagabend bieten, das mit der entsprechenden Unterstützung aus der Region in die Erste Bundesliga und in eine neue Eventsporthalle führen soll.“ Die Black Forest Power Region ist nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich stark und bietet zahlreiche Möglichkeiten. Sie ist ein attraktiver Standort für Unternehmen und Menschen, die sowohl in der Region leben und arbeiten als auch für den Tourismus. nectanet-CEO Dominik Fehringer „Ich freue mich sehr, dass die Black Forest Volleys den Ball aufgreifen, sich mit dieser kreativen Namensgebung zur Region bekennen und dass wir nun auch eine Sportmannschaft haben, die unsere Region perfekt repräsentieren kann“, freut sich nectanet-CEO Dominik Fehringer über die neue Marke. Bildunterschrift: VCO Präsident Fritz Scheuer und Kapitänin der Damen 1 Lia Bondar tragen das neue Design Copyright: VC Offenburg/ Pascal Bähr

Lizenz für die 2. Liga wird beantragt

Veränderungen im Trainerteam Bis zum 2. Mai muss der Volleyball Club Offenburg die finalen Lizenzierungsunterlagen für die 2. Volleyball Bundesliga Süd einreichen.  In allen Bereichen wird gerade im Hintergrund daran gearbeitet, die Voraussetzungen zu schaffen. Sei es im wirtschaftlichen, organisatorischen oder sportlichen Bereich.  In letzterem gibt es erfreuliche Nachrichten, denn es wird eine kleine, aber nicht unerhebliche Veränderung geben. Tanja Scheuer kehrt nach einer Pause als Trainerin zurück an die Seitenlinie. Die erfahrene A-Lizenz-Inhaberin dazu: „Ich empfinde erneut große Vorfreude und freue mich auf die Zusammenarbeit in einem starken Trainerteam.“ Denn der bisherige Head-Coach Joschka Wawra wird als Co-Trainer Teil des Trainerteams bleiben. Nötig wurde dieser Schritt, da der zeitliche Umfang in der 2. Bundesliga nochmal um ein Vielfaches höher als in der 3. Liga ist und dies mit seiner vorrangigen Tätigkeit in dem nicht weniger erfolgreichen Jugendbereich nicht vereinbar ist. „Josch hat super Arbeit geleistet. Zwei Aufstiege nacheinander kommen ja nicht einfach so, sondern zeugen von hoher Kompetenz. Wir sind mit diesem Trainerteam nun super aufgestellt“, so der Verein. Zu diesem wird auch weiterhin Athletik-Trainer Tim Stein gehören. Dieser wird, wie auch letzte Saison, sowohl beim Bundesligisten Allianz MTV Stuttgart als auch beim VC Offenburg sein Wissen einbringen.  Unterstützt wird das Trainerteam von Richarda Roth, die in der Saison 25/26 das 2. Liga Team als Teammanagerin koordinieren wird. Informationen zum Kader wird der Verein zeitnah mitteilen.

Ohne Zuspielerin nichts zu holen

Am vergangenen Samstag musste sich der Volleyball Club Offenburg im letzten Saisonspiel beim Tabellenzweiten mit 1:3 (25:23; 22:25; 19:25; 11:25) geschlagen geben. „Es war eines der Spiele, in denen es tabellarisch um nichts mehr geht“, resümiert Trainer Joschka Wawra das Spiel und erklärt damit auch ein bisschen das Ergebnis. „Natürlich hätten wir das Spiel gerne gewonnen und die Saison mit einem Sieg beendet. Aber ganz ehrlich: Belohnt haben wir uns vor 2 Wochen mit dem Meisterschaftsspiel zu Hause gegen Stuttgart.“ So ist es nicht verwunderlich, dass der VCO das Spiel am Ende an den verdienten Tabellenzweiten und Vizemeister geben durfte. „Wir sind heute ohne gelernte Zuspielerin angereist. Dazu mussten wir auf Lana Beker, die die U13 Mannschaft bei der Südbadischen Meisterschaft betreute und Lara Meier, die kurzfristig krankheitsbedingt ausfiel, verzichten“, verrät Wawra, dass er Aufstellungstechnisch auch ein bisschen umdisponieren musste. „So konnten wir ein wenig umstellen. Mariella Bouagaa durfte zuspielen und die Mädels konnten ein wenig auf den Positionen hin und her springen.“ Das Spiel ist schnell erzählt „Bad Vilbel war klar besser. Wir kommen sehr gut rein in den ersten Satz und profitieren dann von dem Puffer, den wir uns aufgebaut haben“, so Wawras Fazit. „Ab Beginn des zweiten Satzes schlagen die Gastgeberinnen besser auf und wir kommen nicht hinterher. Dazu möchte ich aber sagen, dass die Mädels in den letzten zwei Wochen nur 1-2 Mal den Ball in der Hand hatten, weil die Luft einfach raus war.“ Es war wieder einmal mehr die MVP der Liga, Constanze Bieneck, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückte. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir hatten viel Spaß und haben trotzdem alles versucht, um das bestmögliche Ergebnis einzuholen. Wir können die Niederlage sehr gut einordnen“, freut sich Wawra jetzt auch auf die Saisonpause.  Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Kim Prade, Lia Bondar, Louisa Seib

The last dance

Am 28. März um 19:30 Uhr tritt der Volleyball-Club Offenburg um Trainer Joschka Wawra im letzten Saisonspiel als Meister gegen Bad Vilbel an.  Personeller Engpass beim VCO Das Team aus Offenburg hat die Tabelle souverän angeführt und reist nun mit dem Titel im Gepäck zu den Bad Vilbenerinnen. Im Hinspiel konnte der VCO bereits mit 3:0 gewinnen, wobei vor allem das starke Zusammenspiel von Aufschlag und Annahme den Unterschied machte. „Es wird aber ein vollkommen anderes Spiel werden,“ verrät Wawra ein paar Insider. „Wir reisen ohne gelernte Zuspielerin an, was natürlich ziemlich viel verändert.“ Denn Stammzuspielerin Anastasia Baimler kuriert noch ihre Fußverletzung aus und Routinier Richarda Roth ist privat verhindert. Zudem kommt auch noch der Ausfall von Libera Lana Beker, die als Trainerin im Nachwuchsbereich benötigt wird. „Wir fahren auf jeden Fall nach Bad Vilbel und nehmen das Spiel ernst und wollen als Sieger vom Platz gehen“, will Wawra die Saison gemeinsam mit seinem Team mit einem Sieg krönen.  Erfahrene Hessinnen Auf Seiten von Bad Vilbel wird besonders Außenangreiferin Constanze Bieneck in den Fokus rücken. Die Spielerin hat in dieser Saison bereits 13 MVP-Medaillen gesammelt und ist damit die herausragende Akteurin im Team und auch in der Liga. Sie wird für den VCO sicher eine harte Nuss zu knacken sein. „Wenn Du in 13 Spielen zur wertvollsten Spielerin gewählt wirst und Dein Team so weit oben steht, dann hast Du das definitiv mehr als verdient, den Titel zu gewinnen“, zieht Teammanagerin und Co-Trainer Roth ihren Hut vor der Akteurin. „Ich war im Hinspiel dabei und weiss, wie konstanz Constanze spielt und wie wichtig sie für ihr Team ist.“ Genießen & belohnen Für das VCO-Team geht es im letzten Spiel darum, die starke Saison gebührend zu belohnen. „Wir wollen das letzte Spiel genießen und natürlich gewinnen“, so die Kapitänin des VCO Lia Bondar. „Es ist die perfekte Gelegenheit, unsere harte Arbeit in dieser Saison zu krönen und mit einem Sieg in die Pause zu gehen.“ Das letzte Spiel verspricht also Spannung und Emotionen – sowohl für die Spieler als auch für die Fans. Der VCO wird alles daran setzen, die Saison mit einem weiteren Erfolg zu beenden. „Es wäre natürlich schön, wenn der ein oder andere Fan den Weg nach Bad Vilbel mit uns antritt und wir nochmal ein Auswärtsfest feiern“, weiss Bondar aber auch, dass das Heimspiel und die Meisterschaftsfeier vermutlich schon das absolute Highlight der Saison waren.

Meisterlich

Volleyball Club Offenburg sichert sich mit 3:1-Sieg die Meisterschaft Am Samstagabend erlebte die Nord-West-Halle in Offenburg ein packendes Finale: Vor rund 600 begeisterten Zuschauern besiegte der Volleyball Club Offenburg den Tabellenzweiten aus Stuttgart mit 3:1 (23:25; 25:20; 25:18; 25:18) und sicherte sich dank Schützenhilfe aus Konstanz die Meisterschaft.  VCO mit nervösem Start Der Weg dorthin war jedoch nicht einfach. „Das Freitagstraining war durch eine Verletzung von Zuspielerin Anastasia Baimler etwas getrübt“, wie Trainer Joschka Wawra berichtete. Die Startaufstellung des VCO, geführt von der erfahrenen Zuspielerin Richarda Roth, die im Diagonalangriff von Annika Vix unterstützt wurde, sowie den Außenangreiferinnen Mariella Bouagaa und Louisa Seib, den Mittelangreiferinnen Lara Meier und Lia Bondar und Libera Lana Beker, begann jedoch nervös. Schnell geriet das Team mit 1:7 ins Hintertreffen. Viele leichte Fehler, die der Nervosität geschuldet waren, prägten den ersten Satz. Stuttgart zeigte sich stark in der Annahme und im Block und setzte die Gastgeberinnen mit ihren präzisen Aufschlägen unter Druck. Doch der VCO kämpfte sich zurück und erzielte den Ausgleich bei 11:11 und später bei 22:22. Leider ging der erste Satz knapp mit 23:25 verloren. Hannah Haas mit neuen Impulsen Im zweiten Satz stellten sich die Offenburgerinnen besser auf das Spiel ein. Der Aufschlagdruck war der Schlüssel, um eine schnelle Führung herauszuspielen. Stuttgart ließ sich jedoch nicht abschütteln und kämpfte sich immer wieder zurück. Doch dann brachte Hannah Haas mit ihrem frischen Impuls in der Mitte des Satzes neuen Schwung für den VCO. „Hannah war nicht nur als Punktelieferant wichtig, sondern hat mit ihrer Energie den Wind aufs Feld gebracht, den wir brauchten“, verriet Roth mitunter den Erfolg des Satzes. Es folgten lange und umkämpfte Ballwechsel, die häufig zugunsten des VCO entschieden wurden. Der Satz ging mit 25:20 an die Gastgeberinnen, die den Ausgleich zum 1:1 erzielten. 10 Minuten Pause mit Claudio Esposito Nach einer kurzen 10-minütigen Pause, die mit einem Auftritt von Claudio Esposito, der die Menge mit „Ich liebe Offenburg“ begeisterte, und den Cheerleadern der Miners aufgelockert wurde, starteten die Offenburgerinnen mit frischer Energie in den dritten Satz. Trainer Wawra zeigte sich erleichtert, dass die kurze Pause eine wohlverdiente Erholung für seine Spielerinnen brachte. „Es war mental und körperlich sehr anstrengend. Ich war froh, dass wir eine Pause hatten. Die Annahme wurde immer besser, sodass ich die Mädels sehr gut und variabel einsetzen konnte“, war Roth begeistert, ob der Leistung all ihrer Angreiferinnen und der konstanten Annahme, angeführt von Beker. Der dritte Satz war bis zum 11:11 ausgeglichen, doch dann zog Offenburg davon und gewann mit 25:18. Diese Stärke hatten die Offenburgerinnen auch schon in den letzten Spielen gezeigt, wie auch Stuttgarts Nadia Jäckle, die zur wertvollsten Spielerin gekürt wurde, resümierte: „Am Ende wollte der VCO den sieg vielleicht etwas mehr, sie haben einfach besser gespielt und weniger Fehler gemacht.“ Sieg und Meisterschaft durch unbändigen Willen Im vierten Satz ließ sich der VCO den Sieg nicht mehr nehmen. Angepeitscht von den vielen Zuschauern und mit dem Meistertitel in greifbarer Nähe, setzte das Team alles auf eine Karte. Wawra entschied sich, Bouagaa nochmal für Haas ins Spiel zu bringen, um in Aufschlag und Annahme die volle Stärke von Mariella auszuschöpfen. „Das hat sie toll gemacht und war wichtig für den Sieg“, so Wawra. Der Satz endete mit 25:18 und besiegelte den 3:1-Erfolg. „Es war einfach ein rundum gelungener Abend, und ich habe echt Tränen in den Augen. Hier mit den Mädels zu stehen und die Meisterschaft zu feiern, ist auch für mich als alten Hasen kein Selbstläufer“, freute sich Routinier und MVP Richarda Roth über den tollen Abschluss der Saison. „Es war ein bisschen wie zu Zweitligazeiten, und ich freue mich, immer noch ein Teil davon sein zu können. Es war heute eine Teamleistung und jede Spielerin hätte den MVP-Titel verdient gehabt“, fügte sie hinzu. Trainer Joschka Wawra, der in seiner zweiten Saison als Trainer seinen zweiten Aufstieg feiern konnte, wusste genau, welch magischen Moment der Abend für das Team und den Verein darstellte: „Dass Ricky uns noch so unterstützt und vor allem die Leistung noch so abrufen kann, ist ein echter Glücksgriff für mich, die Mannschaft und den Verein.“ Auswärtsspiel in Bad Vilbel in zwei Wochen Zum Saisonabschluss steht noch ein letztes Spiel in Bad Vilbel an. „Wir werden das als Meister genießen und uns dann eine verdiente Saisonpause gönnen, bevor wir mit den Vorbereitungen für die 2. Bundesliga beginnen“, so Wawra abschließend.

Ziel: Nr. 1

VCO Offenburg vor Saisonfinale: Entscheidungsspiel gegen Stuttgart Am kommenden Samstag, den 15. März, steht für den VC Offenburg ein echtes Saison-Highlight an: das Meisterschaftsspiel gegen den Tabellenzweiten aus Stuttgart. Die Partie beginnt um 19:00 Uhr in der Nord-West-Halle und verspricht nicht nur sportlich spannend zu werden, sondern auch emotional einiges zu bieten. Für die Offenburgerinnen geht es um die Meisterschaft, mit der Chance auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga, sollten alle Voraussetzungen erfüllt werden. VCO mit vollem Kader – Ziel: Meistertitel Das Team von Trainer Joschka Wawra kann mit einem voll besetzten Kader aufwarten: Alle 12 Spielerinnen stehen bereit, und auf jeder Position ist der VCO doppelt gut besetzt. Dies gibt den Offenburgerinnen eine starke Grundlage für das bevorstehende Topspiel gegen die Stuttgarterinnen. „Ein Sieg gegen Stuttgart und Schützenhilfe von Konstanz gegen Bad Vilbel, und wir können die Meisterschaft feiern“, so Wawra. Es wird ein spannender Showdown. Stuttgart als „Wundertüte“ Die Stuttgarterinnen gelten als eine Art „Wundertüte“. Sie verfügen, sofern alle Spielerinnen mit an Board sind, über einen enorm guten und erfahrenen Kader. Besonders spannend wird es, wenn Lena Günther und Magdalena Gryka die Reise nach Offenburg nicht mit antreten. „Wenn Lena und Magda nicht dabei sind, dann ist das schon ein deutlicher Vorteil für uns. Beide sind sehr erfahren, haben schon 2. und 1. Bundesliga gespielt“, verrät Wawra etwas über die gegnerischen Spielerinnen. Zudem wird es eine besondere Herausforderung sein, die ehemalige Offenburgerin Nadia Jäckle in den Griff zu bekommen, die in Stuttgart eine wichtige Rolle spielt. Das Hinspiel endete mit einer knappen Niederlage für den VCO Offenburg, der trotz einer starken Leistung mit 0:3 das Nachsehen hatte. „Die Sätze waren unglaublich knapp und wir haben es in keinem Satz geschafft, den Stuttgarterinnen die entscheidenden Punkte abzunehmen. Das wollen wir am Samstag ändern“, gibt Wawra schon mal eine kleine Kampfansage raus. „Das sollte aber auch kein Geheimnis sein, dass wir dieses Spiel natürlich gewinnen wollen – Stuttgart wird das aber nicht anders sehen“, freut sich Wawra wahnsinnig auf das Duell und will mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Kampfgeist die Meisterschaft klar machen. Rahmenprogramm für den Saisonabschluss Neben dem sportlichen Höhepunkt erwartet die Zuschauer ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Während dem Spiel werden die Jugend-, Männer- und Frauenmannschaften des VCO geehrt. Auch ein altbekanntes Gesicht wird wieder in der Halle zu sehen sein: Pia Konprecht, ehemals Leweling, wird mit ihrer Anwesenheit für eine nostalgische Stimmung sorgen. „Wir finden es eine tolle Aktion von Pia, dass sie mit den Einnahmen des Verkaufs ihrer Trikots & weiteren Volleyballaccessoires die Jugend unterstützt“, freut sich auch Teammanagerin Richarda Roth über den Besuch ihrer alten Mitspielerin und guten Freundin. Der bekannte Künstler Esposito wird ebenfalls auftreten und die Zuschauer mit seiner Musik begeistern. „Wir haben ihn einfach gefragt, seine Tochter spielt bei uns und er hat sofort ja gesagt“, freut sich Jugendtrainerin und Co-Kapitänin Lana Beker, die die zündende Idee hatte. Für zusätzliche Stimmung und Unterstützung sorgen die Cheerleader der Minors. Ein Spiel, das alles entscheiden kann Das Saisonfinale des VCO Offenburg verspricht, ein unvergessliches Ereignis zu werden. Fans und Spielerinnen fiebern dem großen Ziel entgegen: dem Meistertitel und einem möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die Nord-West-Halle wird am Samstag ein echter Hexenkessel, wenn die Offenburgerinnen alles geben, um gegen Stuttgart zu gewinnen und mit Unterstützung aus Konstanz das große Ziel zu erreichen. VCO Herren ebenfalls mit letzten Heimspiel Und es wird noch besser: Auch die 1. Herrenmannschaft des VCO kann am Samstag vor heimischer Kulisse wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft eintüten. Da auch die Verfolger gegen Tabellenkellerkinder spielen, ist die Meisterschaft wahrscheinlich noch nicht in trockenen Tüchern. Ein Sieg ist aber ein enorm wichtiger Schritt dahin. Anpfiff ist hier bereits um 16 Uhr.  Alle Fans sind eingeladen, das Team lautstark zu unterstützen – es wird ein unvergesslicher Abend!

Harter Kampf

Der VC Offenburg gewinnt das erwartet schwere Auswärtsspiel beim VfB Ulm mit 3:2 (25:22; 22:25; 24:26; 25:18;15:9) und bleibt damit weiterhin an der Tabellenspitze. Viel Aufschlagdruck auf Ulmer Seite  „Wir haben etwas gebraucht, um ins Spiel zu kommen“, sieht Trainer Joschka Wawra einen unsicheren Start seiner Schützlinge. „Dies lag aber auch daran, weil Ulm von Anfang an viel Aufschlagdruck und wir ein paar Eigenfehler zu viel gemacht haben.“ Wawra begann wie gewohnt mit der wieder genesenen Zuspielerin Anastasia Baimler und Diagonalangreiferin Annika Vix. Mariella Bouagaa und Louisa Seib starteten im Aussenangriff. Lia Bondar und Jessica Roth übernahmen die Mittelblockposition. Komplettiert wurde das Team um Liberaduo Lana Beker und Ekaterina Baimler. „Ich bin stolz auf unser Team, dass wir den Satz nach Hause gebracht haben“, verrät Wawra, dass die Trainingswoche sehr durchwachsen war.  Satz 2 und 3 gehen an Ulm „Der Start in den zweiten Satz haben wir komplett verschlafen“, sah Wawra sein Team schnell mit 1:6 in Rückstand geraten. „Wir haben mit dem Doppelwechsel Kim Prade und Julia Werner nochmal neuen Impuls bringen können und kämpfen uns auf 14:14 ran“, resümiert Wawra das Spiel im zweiten Durchgang. „Am Ende haben wir aber in der Aufholjagd wahrscheinlich zu viele Kräfte liegen lassen“, sieht Wawra ein Gast aus Ulm den zweiten Satz gewinnen.  „Ich habe im dritten Satz umgestellt und Kim für Louisa gebracht, da Ulm sehr druckvoll meine Aussenangreiferin bombardiert hat“, konnte Wawra somit eine Veränderung in der Annahmesituation herstellen. „Das Team wurde dann vor allem auch emotional von einer bärenstarken Annika angeführt, die heute zurecht den Titel der wertvollsten Spielerin bekam.“  Bärenstarke Annika Vix „Ab Satz 4 haben wir dann unser gewohnt sicheres Spiel ausgepackt und gezeigt, dass wir zurecht auf dem ersten Tabellenplatz stehen“, lobt Wawra sein Team für ein nicht einfaches Spiel in Ulm. „Es war heute emotional sehr anstrengend und wir wussten, dass das hier eine Mammutaufgabe für uns werden wird.“ Besonders hervorheben will Wawra wieder eine Sache: „Die Teamleistung meiner Mannschaft war heute wirklich sensationell. Es ist schön zu sehen, wie alle an einem Strang ziehen und ein Ziel haben.“ Eine Spielerin war es, die heute die Mannschaft besonders angeführt hat. „Annika hat heute neben all den wichtigen Punkten, die sie für das Team gemacht hat, vor allem auch die Rolle des Leaders übernommen, was mich wahnsinnig freut“, lobt Wawra seine Diagonalangreiferin. Letztes Heimspiel = Topspiel Am kommenden Samstag kommt es im 19 Uhr zum letzten Heimspiel der VCO Damen. Gegner ist der Tabellendritte aus Stuttgart. „Wir wollen das Spiel natürlich für uns entscheiden und gemeinsam mit unseren Fans ein letztes, schönes Heimspiel der Saison haben“, freut sich Wawra schon jetzt auf den bevorstehenden Spieltag.  Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Kim Prade, Lia Bondar, Julia Werner, Louisa Seib

Schwere Aufgabe

Am kommenden Samstag, den 08. März, trifft der VC Offenburg auswärts auf den VfB Ulm. Anpfiff der Partie ist um 19 Uhr. Für das Team von Trainer Joschka Wawra wird dies das vorletzte Auswärtsspiel der Saison, und es könnte das Schwerste der verbleibenden drei Spiele sein. Vorbereitung suboptimal, Kader nahezu vollzählig Die Vorbereitungen auf das wichtige Spiel liefen in dieser Woche alles andere als optimal. Aufgrund von terminlichen Schwierigkeiten war es dem Team nur schwer möglich, gemeinsam als komplette Einheit zu trainieren. Trotzdem bleibt die Zuversicht hoch, dass das Team die nötige Leistung auf das Feld bringen kann.Positiv hervorzuheben ist, dass Anastasia Baimler voraussichtlich wieder zum Kader stoßen wird. Die Freigabe des Physiotherapeuten ist erfolgt, sodass ihr Einsatz für das Auswärtsspiel gegen Ulm in Aussicht steht. „Zwar hat Anastasia nicht viel trainieren können, dennoch bin ich happy, dass die Verletzung deutlich glimpflicher ist, als wir zuerst angenommen haben“, ist Wawra zuversichtlich, dass die junge Zuspielerin wieder gut zurückkommen kann. Als Backup wird zusätzlich die Julia Werner aus der zweiten Mannschaft mitreisen. Das Team wird ansonsten mit vollem Kader anreisen, einzig Hannah Haas wird aufgrund beruflicher Verpflichtungen und Richarda Roth aus privaten Gründen fehlen. VfB Ulm: Tabellenplatz sieben und starker Gegner Der VfB Ulm steht aktuell auf dem siebten Tabellenplatz und wird den VCO keinesfalls unterschätzen. Auch wenn der VCO als Tabellenführer und Favorit in das Spiel geht, war das Hinspiel gegen Ulm keinesfalls ein Selbstläufer. Zwar konnte der VCO mit 3:1 gewinnen, doch das Team von Joschka Wawra wurde in der Partie alles abverlangt. „Ulm hat vorallem auf dem Zuspiel viel Erfahrung und in Kathrin Keller eine Schlüsselspielerin“, weiss Wawra zudem, dass es für Ulm um nichts mehr geht. Fokus auf Aufschlag und Annahme Trainer Joschka Wawra sieht einen klaren Schlüssel zum Erfolg in der kommenden Begegnung im Aufschlagspiel. „Wenn wir dieses Element gewinnen, dann sollten wir auch das Spiel für uns entscheiden können“, so der Coach. Das Team wird also besonders daran arbeiten, diesen wichtigen Aspekt des Spiels zu dominieren. „Wir werden alles dafür geben, dass wir mit weiteren 3 Punkten nach Hause zurückkehren“, macht auch Kapitänin Lia Bondar eine Kampfansage. 

Gelungene Revanche

VC Offenburg nimmt erfolgreich Revanche gegen TSV Auerbach – 3:1-Sieg vor heimischer Kulisse Am Samstagabend erlebten rund 250 Zuschauer in der Nord-West-Halle ein packendes und emotionales Volleyballspiel zwischen dem VCO und dem TSV Auerbach. Nach der 1:3-Niederlage im Hinspiel war der VCO auf Wiedergutmachung aus. Und das Team um Trainer Joschka Wawra sollte nicht enttäuschen: Mit einem 3:1-Sieg (24:26; 25:20; 25:18; 25:13) behielt der VCO die Oberhand und festigte damit seine Position an der Tabellenspitze. Dämpfer im ersten Satz und Verletzung von Anastasia Baimler Das Spiel begann jedoch denkbar schlecht für den VCO. Die Startaufstellung mit Anastasia Baimler, Annika Vix, Mariella Bouagaa, Hannah Haas, Lia Bondar, Lara Meier und Ekaterina Baimler begann mutig und gewillt, den Sieg nach Hause zu holen. Der TSV Auerbach zeigte allerdings ebenfalls von Beginn an viel Energie und beeindruckte mit starken Aufschlägen, wie Trainer Wawra betonte: „Auerbach hat wahnsinnig viel Energie reingebracht von Beginn des Spiels, stark aufgeschlagen.“ Der erste Satz ging am Ende mit 24:26 verloren, auch, weil der VCO seine Chancen nicht konsequent zu Ende spielt. Doch damit nicht genug: Beim Stand von 6:6 im ersten Satz verletzte sich Zuspielerin Anastasia Baimler und musste vom Feld. „Ich kann noch nicht sagen, wie schlimm es wirklich ist und bin umso dankbarer, dass Ricky heute dabei war“, wechselte Wawra seinen Routinier Richarda Roth in Folgedessen ein.  Starke Reaktion des Teams und beeindruckende Aufschlagserien Trotz des Schocks und des Rückstands zeigte der VCO eine beeindruckende Reaktion. Das Team kämpfte leidenschaftlich und gewann die folgenden drei Sätze souverän. „Bis zum Stand von 16:18 im zweiten Satz war Auerbach nahezu fehlerfrei. Dann haben wir einfach weitergemacht und immer mehr Energie aufs Feld gebracht. Hatten mit Lia, Ricky und Leni Scheuer drei sehr starke Aufschlägerinnen am Ende, die uns den Satzgewinn ebnen“, analysierte Trainer Wawra den Spielverlauf. „Auch die Annahme wurde immer stärker, sodass ich wirklich gut und variabel verteilen konnte“, wusste Roth, dass in Auerbach eine Gummiwand nach Offenburg gekommen war. „Das Spiel hat wahnsinnig Spaß gemacht und gehört auf jeden Fall zu einem unserer Besten, was nicht zuletzt auch an den Gästen lag, die einfach nie aufgegeben und so viele Bälle zurück gebracht haben. Wir mussten uns jeden Punkt erarbeiten.“ Souveräne Leistung in den Sätzen 3 und 4 In den Sätzen 3 und 4 spielte der VCO dann im Sinne einer Spitzenmannschaft zu Ende. „Wir haben immer mehr zu unserem Spiel gefunden und Auerbach konnte dem Tempo dann nicht mehr standhalten“, ist Wawra stolz auf seine Mannschaft und glücklich, die Tabellenführung verteidigt zu haben. „Wie es Ricky im Interview gesagt hat: Jetzt haben wir noch 3 schwere Spiele und dann schauen wir, wo wir am Ende stehen. Auerbach hat uns heute alles abverlangt und ich bin sehr begeistert von den Mädels, wie sie das heute erneut als Team gewonnen haben.“ Für den VCO geht es jetzt am kommenden Wochenende in eine kurze Fasnachtspause, ehe es dann am 8. März zum schweren Auswärtsspiel nach Ulm geht.  Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Lara Meier, Hannah Haas, Jessica Roth, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Kim Prade, Lia Bondar, Leni Scheuer, Richarda Roth

Narri, Narro

Revanche-Fieber am Fasnachtsspieltag! Am kommenden Samstag, 22.2. ist es wieder so weit: Der VC Offenburg empfängt zur bekannten Zeit um 19 Uhr den TSV Auerbach zum mit Spannung erwarteten Rückspiel in der Nord-West-Halle. Der Gast, aktuell auf dem 6. Tabellenplatz, konnte das Hinspiel mit 3:1 für sich entscheiden.  Auerbach ein schwerer Gegner Zwar steht Auerbach auf dem 6. Tabellenplatz. Zur Mannschaft von Trainer Joschka Wawra sind es am Ende aber nur 6 Punkte. Zudem ist der TSV Auerbach eine der drei Mannschaften, die dem VCO bisher eine Saisonniederlage beschert haben. Vor heimischem Publikum soll die Scharte aus dem Hinspiel ausgemerzt und die Tabellenführung gefestigt werden. „Wir werden uns nicht auf einzelne Spielerinnen konzentrieren, sondern haben das Spiel in Summe analysiert und schon einen Matchplan in der Tasche“, verrät Wawra minimale Details. „Wir stellen uns auf lange Ballwechsel ein, weil die Gäste eine sehr abwehrstarke Mannschaft ist.“ Möglicherweise gibt es für die VCO Fans auch ein Wiedersehen: Im Hinspiel stand Evelyn Jansen, die lange Zeit das VCO-Trikot trug, auf der Mannschaftsliste und hatte auch Anteil an dem 3:1 erfolg der Gäste.  Personelle Veränderungen Die Vorzeichen für das Spiel sind jedoch nicht ganz optimal. Mit Lana Beker und Louisa Seib fallen zwei wichtige Spielerinnen privat verhindert aus. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Mit Richarda Roth ist eine erfahrene Spielerin mit dabei, die dem Team mit ihrer Routine und Erfahrung Halt geben wird. Der VCO hat sich für das Spiel gegen den TSV Auerbach eine klare Marschroute zurechtgelegt. „Wir wollen uns mehr auf uns konzentrieren und unsere Stärken ausspielen“, so Wawra im Vorfeld der Partie. „Auerbach spielt etwas anders als die anderen Mannschaften, aber wir werden uns darauf einstellen.“ Die VCO-Damen sind heiß auf Wiedergutmachung für die Niederlage im Hinspiel. „Wir haben im Hinspiel den Fehler gemacht und versucht, uns auf das Spiel einzustellen und dabei den Fokus auf uns verloren. Daran haben wir die Trainingswoche gearbeitet, sodass ich guter Dinge für den Samstag bin“, freut sich Wawra auf eine ähnlich volle Halle wie die letzten Spieltage. „Wir haben nun 6 Siege in Folge eingefahren und viel Selbstvertrauen getankt.“ Mit dem Heimvorteil im Rücken und der Unterstützung der Fans soll der TSV Auerbach in die Schranken gewiesen werden. Ein Sieg würde nicht nur die Tabellenführung festigen, sondern auch ein Ausrufezeichen an die Konkurrenz senden. Fasnachtszauber in der Nord-West-Halle Ein besonderes Highlight erwartet die Zuschauer am Rande des Spielfelds: Der Fasnachtsspieltag verspricht ein buntes Rahmenprogramm mit zahlreichen Aktionen. Neben dem sportlichen Wettkampf wird also auch für Unterhaltung sowie die Gaumenfreude gesorgt sein: Neben Berlinern & Hotdogs wird die u16 für einen Waffelverkauf sorgen. „Die Vorzeichen für ein Heimspielfest sind gelegt. Jetzt dürfen viele Fans den Weg in die Halle finden“, macht auch Kapitänin Lia Bondar, die auch das Rahmenprogramm der Heimspiele organisiert, nochmal Werbung für das Spiel.

Dominiert im Spitzenspiel

Im Spitzenspiel der 3. Liga gewann der VCO um Trainer Joschka Wawra am Samstagabend mit 3:0 (14:25; 20:25; 20:25) gegen den direkten Tabellennachbarn, die Barock Volleys Ludwigsburg.  Dominanter erster Durchgang „Wir wussten, dass wir den Gegner mit unseren Aufschlägen knacken können“, war die Ansage von Coach Wawra, ins gewohnt druckvolle Aufschlagspiel reinzukommen. Gesagt getan. Die Startaufstellung um Zuspielerin Richarda Roth und Diagonalangreiferin Annika Vix, Annahmespezialistinnen Mariella Bouagaa und Louisa Seib mit Libera Ekaterina Baimler sowie Mittelblockerinnen Lia Bondar und Jessica Roth legten los wie die Feuerwehr. „Wr hatten zu keinem Zeitpunkt des Satzes das Gefühl, dass hier etwas schief gehen könnte“, sah Wawra sein Team Punkt für Punkt wegziehen. Am Ende war ein deutlicher und nie gefährdeter Satzgewinn mit 25:14 das Ergebnis. „Durch den Druck, den wir aufgebaut haben, haben wir Ludwigsburg zu vielen Fehlern gezwungen.“ Doppelwechsel in jedem Satz erfolgreich „Ich hatte heute das große Glück, dass ich einen großen Kader mit sehr vielen Möglichkeiten hatte“, konnte Wawra in jedem Satz über weite Strecken mit immer drei Angreifern spielen. „Der Wechsel mit Anastasia Baimler und Hannah Haas hat in jedem Satz sehr gut geklappt und sie haben sich belohnt, indem sie die Sätze jeweils zu Ende gespielt haben.“ Doch auch Lara Meier setze im dritten Satz im Block nochmal wichtige Akzente. „Es ist einfach Luxus, dass ich auch im Mittelangriff immer wieder vor die Wahl gestellt werde“, hat Wawra lobende Worte für sein Mittelblockerinnen-Trio.  Sätze 2 und 3 jeweils 25:20 „Dank des variablen Spiels konnten alle Angreiferinnen gut in Szene gesetzt werden“, lobt Wawra seine Zuspielerinnen. Besonders habe ihm dazu heute zusätzlich auch das Blockspiel gefallen. „Besonders Annika hat heute ein paar mal ordentlich zugepackt und es dem gegnerischen Angriff schwer gemacht.“ Heimspiel gegen Auerbach Jetzt erwartet der VCO am kommenden Samstag zur gewohnten Zeit um 19 Uhr die Mannschaft aus Auerbach. „Wir wollen nicht nur die Tabellenspitze verteidigen, sondern uns auch für die Hinspielniederlage revanchieren“, macht Kapitänin Lia Bondar jetzt schon mal eine Kampfansage. „Die Zuschauer können sich zudem wieder auf ein Motto freuen und ich wünsche mir für mindestens eine genauso volle Halle wie beim letzten Heimspiel.“ Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Kim Prade, Lia Bondar, Leni Scheuer, Louisa Seib, Richarda Roth

Es heißt: 1 gegen 2

Am kommenden Samstag kommt es um 19 Uhr zum Spitzenspiel der 3. Liga Süd. Die Damen des VCO um Trainer Joschka Wawra reisen zum aktuellen Tabellenzweiten den Barock Volleys aus Ludwigsburg.  Ludwigsburg personell stark aufgestellt Der Gastgeber Ludwigsburg verfügt über eine sehr komplette Mannschaft. Angefangen von Zuspielerin und Kapitänin Vesna Panic, die beim aktuell Tabellenzweiten und Absteiger aus der 2. Bundesliga die Fäden zieht. Dazu gesellt sich die Diagonalangreiferin Marisa Zöfeld, die mit 5 MVP Medaillen eine wichtige Akteurin der Ludwigsburgerinnen ist. Doch auch auf Darija Panic dürfen sich die Gäste aus der Ortenau vermutlich einstellen. Die Außenangreiferin ist besonders auch mit Libera Jula Nanz eine wichtige Stütze. „Ludwigsburg ist sehr kompakt und verfügt auf allen Positionen über starke Spielerinnen“, weiss Wawra, dass auch der Mittelangriff bei den Barock Volleys nicht zu unterschätzen ist. „Besonders Andjela Jovanovic werden wir hier im Auge behalten müssen.“ Doch der Gastgeber aus Ludwigsburg wirkte zuletzt nicht unverwundbar. Im letzten Spiel gab es für die Mannschaft um Trainer Markus Kliche eine deutliche 0:3 Niederlage gegen den USC Konstanz.  VCO mit breiter Brust und breitem Kader Nach dem Sieg gegen Schwäbisch Gmünd reist der VCO als Tabellenführer nach Ludwigsburg. „Natürlich haben wir Selbstbewusstsein getankt. Dennoch erwartet uns gegen die Schwaben ein ganz anderes Spiel und wir gehen aus meiner Sicht nicht als Favorit in die Partie“, erwartet Wawra ein sehr ausgeglichenes Spiel mit offenem Ende. „Ich bin mir sicher, dass die Gastgeberinnen nicht nur die Tabellenführung wieder haben, sondern auch die Hinspielniederlage wett machen wollen.“ Denn im Hinspiel gab es in der heimischen Nord-West-Halle einen 3:1 Sieg für die Schützlinge Wawras. „Ich freue mich, dass wir ab Mitte der Woche wieder mit nahezu vollem Kader trainieren konnten. Ich hoffe, dass wir die Krankheitswelle überstanden haben,“ sieht Wawra die Vorzeichen für ein gutes 3. Liga Spiel gegeben. „Mit dabei werden außerdem auch wieder Jungtalent Leni Scheuer und Routinier Richarda Roth, die durch ihren Einsatz jetzt in der ersten Mannschaft festgespielt ist, sein,“ weiss Wawra, dass das ihm nochmal deutlich mehr Möglichkeiten gibt.  Fans herzlich willkommen „Ich denke, dass die Halle in Ludwigsburg auch gut gefüllt sein wird, deswegen freuen wir uns natürlich über jeden Fan, der mitkommt“, macht Kapitänin Lisa Bondar nochmal Werbung für die eigenen Fans. „Es wäre schon cool, wenn wir das Auswärtsspiel ein bisschen zu einem Heimspiel machen könnten.“ Der VCO ist es auf jeden Fall gewohnt, vor einer größeren Kulisse zu spielen. „Wir freuen uns einfach alle auf ein gutes Spiel und je mehr Zuschauer da sind, ob unsere oder die des Gegners, desto schöner.“

Platz 1

Am vergangenen Sonntag hatte der VCO den Tabellenvorletzten Schwäbisch Gmünd zu Gast. Die Schützlinge Joschka Wawras konnten einen 3:0 (25:14; 25:22; 25:20) Erfolg einfahren und sprangen damit an die Tabellenspitze.  VCO personell verändert „Auf Grund von Krankheiten und Verletzungen musste ich heute reagieren,“ lässt Wawra einen Einblick in seine Entscheidung zu. „Hannah Haas wird in der Saison vermutlich nicht mehr sportlich eingreifen können.“ Die äußerst dezimierte Trainingswoche endete dann zudem noch mit einer Absage der etatmäßigen Zuspielerin Anastasia Baimler. Deswegen ergab sich folgende Anfangsaufstellung: Richarda Roth begann im Zuspiel gemeinsam mit Annika Vix auf der Diagonalposition. Louisa Seib und Mariella Bouagaa begannen im Außenangriff. Lia Bondar und Jessica Roth bekamen die Chance im Mittelangriff und Lana Beker übernahm die Position der Libera. Im ersten Satz sahen die knapp 300 Zuschauer ein Aufschlagfestival des VCO. „Vor allem Louisa hat die Mannschaft aus Schwäbisch Gmünd hier nahezu zerlegt“, freut Wawra sich, dass sein Team so gut ins Spiel kam.  VCO klettert an die Tabellenspitze „Ich wollte den Fokus nicht auf die Dinge richten, die heute vielleicht anders waren oder auf Grund der Trainingswoche nicht optimal liefen“, hatten Wawra und seine Mädels ein Ziel: „Wir wollten an die Tabellenspitze und das haben wir geschafft.“ Im zweiten Durchgang ließ Wawra Jungtalent Leni Scheuer von Beginn an spielen. „Wir wollten das Spiel nutzen, um Leni eine weitere Möglichkeit zu geben, sich zu entwickeln,“ sah Wawra darin aber auch noch einen zweiten Vorteil. „Mariella war gegen Villingen umgeknickt. Auch, wenn der Physio sein Go gab, wollte ich sicher gehen, dass sie gegen Ludwigsburg voll einsatzfähig ist.“ Auch, wenn es sicher nicht das beste Volleyballspiel war, was die heimischen Fans zu sehen bekamen, war es zu keiner Zeit eine gefährdete Sache. „Wir sind heute wahnsinnig schwer ins Spiel gekommen, weil der Gegner teilweise viele Fehler gemacht hat“, analysiert Zuspielerin Roth das Spiel. „Die Annahme war heute sehr durchwachsen, weswegen es in der Abstimmung eher schwierig war. Dennoch haben wir es dafür gut gemacht.  Cheerleader und Offenburger Miners zu Gast „Der Spieltag stand heute ganz unter dem Motto des Superbowls, weswegen wir uns sehr gefreut haben, dass die Miners und auch ihre Cheerleader uns unterstützt haben“, genießt Kapitänin Bondar die Heimspielevents sehr. In Satz 3 gab es dann ein ähnliches Spiel zu sehen, wie den Satz zuvor. „Es war teilweise leider etwas zerfahren. Es ist nicht einfach, gegen abstiegsbedrohte Mannschaften zu spielen.“ Auch in Satz drei ließ der VCO am Ende nie einen Zweifel daran aufkommen, dass die drei Punkte in Offenburg bleiben sollten. Und somit auch der Sprung an die Tabellenspitze.  Vorbereitung auf Ludwigsburg „Ich hoffe auf eine „normale“ Trainingswoche, dass wir uns auf das Spitzenspiel in Ludwigsburg optimal vorbereiten können“, plaudert Wawra aus dem Nähkästchen. „Da kommt ein komplett anderes Spiel auf uns zu und eben ein echtes Spitzenspiel.“ Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Lana Beker, Kim Prade, Lia Bondar, Leni Scheuer, Louisa Seib, Richarda Roth

Super Bowl is comin´

Am kommenden Sonntag kommt es um 16 Uhr zum nächsten Heimspiel in der Nord-West-Halle. Die VCO-Damen um Trainer Joschka Wawra erwarten mit Schwäbisch Gmünd den Tabellenvorletzten. Das Heimspiel steht unter dem Motto Super Bowl.  Schwäbisch Gmünd im Abstiegskampf Die Damen aus Schwäbisch Gmünd befinden sich schwer im Abstiegskampf. Die Mannschaft um Trainer Christian Hohmann konnte bisher lediglich 1 Spiel gegen Marburg gewinnen. Aktuell befindet sich das Team auf dem vorletzten Tabellenplatz und müsste nach aktuellen Stand den Abstieg in die Regionalliga in Kauf nehmen. Die Schützlinge um Wawra werden dabei auf die Mannschaftskapitänin Svenja Baur ein besonderes Augenmerk legen.  „Sie hat bereits 4 Medaillen gesammelt und ist sicher die stärkste Spielerin in ihrem Team“, vermutet Wawra aber eine sehr ausgeglichene Mannschaft nach Offenburg reisen. „Im Hinspiel haben wir deutlich mit 3:0 gewonnen, das wollen wir am Sonntag wiederholen.“ Vorbereitung eher suboptimal „Wir haben die Woche absolut nicht so trainieren können, wie ich mir das vorgestellt habe“, plaudert Wawra aus dem Nähkästchen. „Neben der Verletzung von Hannah Haas (Bänder) und vielen, krankheitsbedingten Absagen, haben wir sehr individuell, aber wenig komplex trainiert.“ Ehrlicherweise wisse Wawra auch noch nicht, welche Spielerinnen am Sonntag letztendlich dabei sind. „Ich hoffe, dass die ein oder andere Spielerin noch gesund wird, in wieweit sie dann im vollen Besitz ihrer Kräfte sind, wird sich zeigen.“ Eine gute Nachricht gab es aber auch zu Beginn der Trainingswoche: Mariella Bouagaa, die das Spiel in Villingen auf Grund einer Verletzung abbrechen musste, konnte direkt Entwarnung geben. „Die Bänder sind nur überdenkt und Mariella kann normal trainieren.“ Aktuell stehe auch noch nicht fest, ob Wawras Team von erfahrenen Spielerinnen unterstützt wird. „Was ich sagen kann ist, dass ich Jungtalent Leni Scheuer wieder mit in den Kader nehmen werde, sie aber teilweise krankheitsbedingt auch pausieren musste.“ Aber am Ende kommt es eben darauf an, welche Leistung der VCO am Sonntag abrufen kann: „Wir wollen keinen Zweifel daran bestehen lassen, dass wir auch das Rückspiel mit 3:0 nach Hause holen“, wird Wawra sein Team dennoch auf einen möglichen Kampf einstellen. „Wir sind der klare Favorit und das wollen wir auch zeigen.“ Super Bowl meets Volleyball „Wir haben uns ein paar schöne Sachen für die Zuschauer überlegt“, verrät Kapitänin Lia Bondar eine davon: „Wer im Trikot kommt, erhält freien Eintritt.“ Durch die Zuschaueraktionen erhofft sich die Mannschaft eine ähnlich volle Halle wie gegen Konstanz. „Das ist einfach der Grund, warum wir so oft trainieren. Wir lieben es, vor den heimischen Fans zu spielen und freuen uns immer besonders auf die Heimspiele. 

13jährige MVP

Mit einem weiteren 1:3 Erfolg (25:21; 21:25; 21:25; 12:25) bleibt der Volleyball Club Offenburg im neuen Jahr weiterhin ungeschlagen und sammelt wichtige Punkte im Kampf um die oberen Plätze der Tabelle Kader doch stark dezimiert Aufgrund von Verletzungen und Krankheiten gingen die Schützlinge von Joschka Wawra deutlich geschwächt in die Partie gegen die Schwarzwälderinnen. Hannah Haas vermeldete Mitte der Woche einen Banderriss/Bänderanriss. Ekaterina Baimler und Annika Vix mussten das Abschlusstraining canceln und unterstützen das Team von der Bank aus, ohne großartig Einfluss zu nehmen. Somit rekrutierte Wawra kurzfristig das erst 13-jährige Talent Leni Scheuer. Somit ergab sich eine leicht veränderte Startaufstellung: Anastasia Baimler begann im Zuspiel, Kim Prade wechselte auf die Diagonalposition. Mariella Bouagaa und Louisa Seib waren weiterhin die Konstante auf der Annahme-Außenposition und auch im Mittelblock begannen wie zuletzt Lara Meier und Kapitänin Lia Bondar. Lana Beker übernahm das Amt der Libera. „Villingen hat im ersten Satz brutal gut aufgeschlagen und wir hatten große Probleme in der Annahme“, musste Wawra sehen, wie seine Schützlinge mutlos und mit vielen Leichtsinnsfehlern agierten. „Deswegen geht Satz 1 absolut verdient an die Gastgeberinnen.“  Leni Scheuer Matchwinner & MVP Auch in Satz 2 sah es lange Zeit so aus, als ob Villingen an diesem Tag die Mannschaft mit dem größeren Siegeswillen war. Bereits mit 12:6 führten die Gastgeberinnen, ehe ein erster kleiner Ruck durch die Mannschaft des VCO ging. „Wir haben in der Aufschlagtaktik etwas geändert und uns so Punkt für Punkt mehr Selbstvertrauen erspielt“, sieht Wawra darin einen von zwei Schlüsseln zum Erfolg. „Der zweite Faktor war die Einwechslung von Leni Scheuer, die den entscheidenden Unterschied gemacht hat.“ Die erst 13Jährige Scheuer, die normalerweise in der 4. Damenmannschaft spielt, wurde von Wawra erst Freitag Nachmittag ins Team geholt. „Leni trainiert oft bei uns mit und hat in diesem Jahr eine wahnsinnige Entwicklung gemacht. Deswegen habe ich mir keine Sorgen gemacht, dass sie das Niveau schon spielen kann.“ Doch dass das junge VCO-Talent direkt so abliefert, hat dann doch auch den Trainer überrascht: „Beim Stand von 14:16 reinzukommen und dann erst mal 3 Punkte im Angriff zu machen und auch den Rest des Satzes fehlerfrei zu spielen, musst Du erst mal machen. Sie war nicht nur der Satzwinner, sondern hat uns das Spiel auch in Summe gedreht.“ Bouagaa verletzt, Bondar stark Nach gewonnenem zweiten Satz mussten die VCOlerinnen direkt zu Beginn von Durchgang 3 einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Bouagaa verletzte sich beim Stand von 3:6 – die Schwere der Verletzung ist noch nicht abschätzbar. „Was die Mädels heute als Team geleistet haben, ist mindestens genauso viel wert, wie der deutliche Sieg gegen Konstanz“, hat Wawra lobende Worte für seine Mädels. „Es war ein ganz anderes Spiel, in meinen Augen ein mindestens genauso Schweres“ Besonders hervorheben möchte Wawra auch seine Kapitänin Bondar, die vor allem Ende Satz 2 und 3 mit vielen Blockpunkten entscheidende Akzente setzte.  Villingen in Satz 4 gebrochen Spätestens im letzten Durchgang des Tages war die Mannschaft um Trainer Sven Johansson, die aufopferungsvoll kämpfte, gebrochen. „Am Ende haben wir unseren gewohnten Aufschlagdruck wiedergefunden“, waren laut Wawra die knapp 8 Aufschläge von Prade am Ende spielentscheidend. „Heute hat die Mannschaft wirklich gezeigt, wie stark sie zusammengewachsen ist“, resümierte MVP Scheuer das Spiel. „Die Verletzung von Mary tat richtig weh, wir haben uns aber nicht unterkriegen lassen und alle füreinander gekämpft. Wir wollten diesen Sieg unbedingt.“ Und was Scheuer selbst zu ihrem Einsatz sagt: „Ich bin stolz und überwältigt zugleich – und ehrlicherweise kann ich gerade noch gar nicht so richtig glauben, was passiert ist.“   Nachholspieltag kommenden Sonntag Am kommenden Sonntag spielt der VCO zu Hause gegen die Damen aus Schwäbisch Gmünd. Aktuell steht die Mannschaft um Trainer Joschka Wawra auf dem 4. Tabellenplatz, kann allerdings mit 3 Punkten den Sprung an die Tabellenspitze schaffen. „Jetzt heisst es erst einmal schauen, wie schlimm die Verletzungen wirklich sind und die Krankheiten auskurieren“, ist die Marschroute Wawras aber schon klar. „Natürlich wollen wir an die Tabellenspitze und das mit den heimischen Fans.“ Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Lia Bondar, Kim Prade, Leni Scheuer, Louisa Seib

Ein unangenehmer Gegner

Am kommenden Samstag reisen die Volleyballerinnen des VC Offenburg zum abstiegsgefährdeten TV Villingen. Um 19 Uhr erwartet Trainer Joschka Wawra und seine Damen kein einfaches Spiel.  Villingen dennoch nicht zu unterschätzen Der Gastgeber aus dem Schwarzwald konnte in dieser Saison noch nicht so richtig Fuß fassen und befindet sich voll im Abstiegskampf. Mit bisher 2 Siegen und 5 Punkten steht  die Mannschaft um Trainer Sven Johansson auf dem drittletzten Tabellenplatz und kann jeden Punkt gebrauchen. „Wir werden Villingen auf keinen Fall unterschätzen und wissen, dass es kein einfaches Spiel für uns wird“, ist Wawra durchaus gewarnt. Denn es handelt sich zudem um ein Südbadenderby, in dem er mit vielen Zuschauern in der Villinger Halle rechnet. „Wir rechnen mit einem Hexenkessel und einer Mannschaft, die alles in die Waagschale wirft und um jeden Punkt fighten wird.“ Angeführt wird das Team um die junge Außenangreiferin Lisa Grünwald, die Wawra aus der Jugend bestens bekannt ist. Schaut man sich das MVP Ranking der Liga an, wird der VCO auch Grate Kopf und Martina Sias im Auge behalten müssen.  Breit aufgestellt zum Derby Allerdings ist es wie so oft in dieser Saison: Wenn der VCO seine Leistung abrufen kann, dann steht auf dem Feld ein sehr starkes Team. „Ich habe einen vollen Kader zur Verfügung und wir reisen mit breiter Brust nach Villingen“, ist Wawra bewusst, dass der VC Offenburg als Favorit antritt. „Wir haben in dieser Saison schon oft gezeigt, wozu wir in der Lage sind und das Ziel ist es, daran anzuknüpfen und die nächsten wichtigen Punkte einzufahren.“ Wawra kann an diesem Wochenenden aus dem Vollen schöpfen und ist mehr als optimistisch, wenn er sich die Entwicklung seiner Mannschaft anschaut. „Wir sind immer besser in die Spiele gekommen und haben einen perfekten Start 2025 hingelegt. Da wollen wir am Wochenende nachlegen.“ Besonders das Element Aufschlag-Annahme sei es, das entscheidend sein wird. „Hier sind wir eine der besten Mannschaften der Liga und können dann unser variables Spiel aufziehen, das uns schwer ausrechenbar macht.“ Die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel lief gut, der VCO hat eine gute Trainingswoche hinter sich.  Aufruf für die eigenen Fans „Wir freuen uns auf das Spiel in Villingen und die gute Atmosphäre in der Halle“, rechnet Wawra, wie die letzten Jahre auch mit einem angenehmen Setting. „Es macht immer mehr Spaß, vor vielen Zuschauern zu spielen und wir freuen uns, wenn darunter auch einige heimische Fans sind.“ Wawra macht Werbung für sein Team, aber auch für ein gutes Spiel. „Wenn man gegen eine Mannschaft im Abstiegskampf spielt, heisst es nicht, dass es kein gutes Spiel wird. Ganz im Gegenteil: Ich erwarte ein gutes Volleyballspiel und bin optimistisch, dass es einen positiven Ausgang für uns hat.“

Revanche gelungen

Die Volleyballerinnen gewinnen deutlich mit 3:0 (25:22; 25:15; 25:16) gegen den USC Konstanz und etablieren sich im oberen Tabellendrittel. Knapp 300 Zuschauer sehen Volleyballfest Die Startaufstellung ergab sich auch dieses Mal fast wie von selbst: Anastasia Baimler begann im Zuspiel, das Geburtstagskind Annika Vix im Diagonalangriff. Mariella Bouagaa und Louisa Seib als Aussenangreiferinnen sowie Kapitänin Lia Bondar und Lara Meier als Mittelblockerinnen. Dazu übernahm Ekaterina Baimler die Liberaposition. „Wir haben etwas gebraucht, um ins Spiel zu kommen“, analysierte Trainer Joschka Wawra das ein Grund war, dass Konstanz sehr gut aufgeschlagen hatte. „Dann haben sie aber sehr viele Fehler eingestreut und wir das wiederum durch eigene, druckvolle Aufschläge umgedreht.“  Seib mit starkem Auftritt Die begeisterten Zuschauer sahen eine immer stärker werdende VCO-Mannschaft, die durch eine stark aufspielende Seib angeführt wurde. „Wir haben mit der Dauer des Spiel eine immer stabilere Annahme gehabt, was ein variables Spiel zuließ“, lobte Wawra vor allem Seib, die viele Pässe bekam und meist ein Punkt folgte.  „Vor allem in Satz 2 und 3 haben wir die Mittelangreiferinnen dann immer besser einsetzen können, was es für Konstanz noch schwerer gemacht hat“, muss Wawra aber auch eingestehen, dass der Gast durch die Abwesenheit Britta Steffens (privat verhindert) und Filiz Sari (krankheitsbedingt) deutlich geschwächt war. „Dennoch musst Du das erstmal schaffen auszunutzen und die spielstarken Konstanzerinnen so zu schlagen.“  Enormer Aufschlagdruck auf VCO Seite „Am Ende muss ich sagen, dass wir absolut verdient gewonnen und uns für die Hinspielniederlage revanchiert haben“, sieht Wawra besonders in dem Element Aufschlag erneut einen Schlüssel. „Vor allem Mariella und Lia hatten wieder einige Aufschlagserien drin. Das sind einfache Punkte, die wir natürlich immer gerne mitnehmen.“ Besonders freue Wawra aber noch eine Sache: „Ich konnte auch Hannah Hass und Jessica Roth gegen Mitte des Spiels einsetzen und sie reihen sich nahtlos in die Leistung ein.“ Hier sei vor allem die Tatsache schön, dass alle Spielerinnen sich so flexibel entwickelt haben. „Ich habe Hannah als Annahmeaussen gebracht. Und sie macht das auf Anhieb einfach super.“  Auswärtsspiel in Villingen  Am kommenden Wochenende reist der VCO nach Villingen. Da erwartet die Schützlinge Wawras ein ganz anderes Spiel. „Villingen steckt voll im Abstiegskampf und wird vor heimischer Kulisse gegen uns jeden Punkt abfeiern.“ Jetzt heißt es aber erst mal den Blick auf die Tabelle genießen und die tolle Entwicklung feiern.  Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Annika Vix , Anastasia Baimler, Lana Beker, Lia Bondar, Louisa Seib, Semina Hamidovic

Revanche für das Hinspiel

Am kommenden Samstag erwarten die Damen des VCO den Tabellendritten aus Konstanz. Zur gewohnten Zeit, um 19 Uhr, wollen die Schützlinge Joschka Wawras die Hinspielniederlage wettmachen.  Tabellendritte aus Konstanz erwartet Konstanz steht aktuell mit 8 Siegen aus 11 Spielen auf dem 3. Tabellenplatz. Wie auch in den vergangenen Spielzeiten ist die Mannschaft um Trainer Andreas Glatz im oberen Tabellendritten zu finden. Bei den Damen vom Bodensee ist es aber besonders eine Spielerin, die alles überragt: Britta Steffens, die ehemalige VCOlerin, führt aktuell die MVP-Tabelle mit 8 Medaillen an. „Wie haben gehört, dass Britta die Reise zu uns vielleicht nicht antreten kann“, weiss Trainer Wawra, dass das die Mannschaft aus Konstanz personell natürlich schwächen würde. „Das kann eine Mannschaft aber auch insofern stärker machen, dass sie dann noch zusammengeschweißter und damit gefährlicher sind.“ Voller Kader beim VCO Wawra kann zum ersten Heimspiel auf einen nahezu vollen Kader bauen. Lediglich die Routiniers Isabella Schreier und Richarda Roth (privat verhindert) sind nicht dabei. Dafür wird die Zuspielerin aus der zweiten Mannschaft, Julia Werner, und die junge Spielerin Semina Hamidovic erstmals im Kader sein. Annika Helf allerdings hat bereits die Reise nach Amerika angetreten. „Ich bin froh, dass sowohl Louisa Seib, Hannah Haas als auch Kim Prade wieder mit an Bord sind. Damit haben wir viele Möglichkeiten und sind sehr gut aufgestellt,“ hat sich Wawra schon einen Matchplan zurecht gelegt. Dabei komme es, wie so oft, auf das Element Aufschlag und in Kombination die eigene Annahme an. „Wenn wir so druckvoll wie gegen Marburg aufschlagen, dann hat es jeder Gegner schwer“, weiss Wawra natürlich auch, dass bei der Konstanzer Mannschaft die Annahme Qualität vermeintlich besser sein wird. „Wir haben im Hinspiel viele, dumme Fehler gemacht. Wer weiss, wie es ausgegangen wäre, hätten wir die nicht in der Fülle gemacht“, ist das definitiv ein Punkt, den Wawra & seine Damen besser machen wollen.  Viel geboten beim Heimspiel Auch am kommenden Samstag startet die 1. Herrenmannschaft mit dem Spiel um 16 Uhr den Heimspieltag in der Nord-West-Hölle. Die Zuschauer dürfen sich dann, laut Wawra, auf ein Spiel auf Augenhöhe freuen. „Wir sind zwar Aufsteiger, aber auf keinen Fall Außenseiter. Ganz im Gegenteil – für mich ist der Ausgang des Spiels recht offen.“ Zudem wird an diesem Tag wieder die Jugendspielerin des Monats geehrt und das Catering-Team wird die Zuschauer mit Speis und Trank verwöhnen. 

Treppchen in Reichweite

Am vergangenen Sonntag konnte der VCO beim Tabellenletzten einen 3:0 Sieg (25:24; 25:11; 27:25) mit nach Hause bringen. Damit rutscht die Mannschaft um Trainer Joschka Wawra auf den 4. Tabellenplatz nach vorne.  Minimierter Kader beim VCO Wawra musste bei seinem ersten Spiel des Jahres auf Louisa Seib, Hannah Haas und Kim Prade (alle privat verhindert) verzichten. Deswegen ergab sich unweigerlich ein Wechsel in der Startformation. Im Zuspiel begann wie gewohnt Anastasia Baimler, mit ihr Annika Vix im Diagonalangriff. Mariella Bouagaa und Annika Helf übernahmen die Position der Außenangreiferinnen. Kapitänin Lia Bondar und Lara Meier starteten im Mittelblock. Ekaterina Baimler komplettierte das Team als Libera. „Bei der Personalsituation habe ich mich für eine Libera entschieden und mich auch nach den Vorlieben der Beiden orientiert“, legt Wawra im Training wert darauf, dass sowohl Baimler als auch Lana Beker immer wieder auch die Position der Außenangreiferin trainieren.  Deutlicher Satz 1 und 2 „Wir haben in Satz 1 und 2 wahnsinnig druckvoll aufgeschlagen, sodass wir Marburg keine Chance gelassen haben“, freut sich Wawra über die deutlichen Satzgewinne. „Allen voran möchte ich hier Mariella und Annika nennen, die heute echt einen Sahnetag erwischt haben.“ Verantwortlich für den deutlichen Gewinn waren aber auch die gute Passverteilung der am Ende zur wertvollsten Spielerin gewählten Zuspielerin Anastasia und auch clevere Akzente im Angriff von der Teilzeit-VCOlerin Annika Helf. „Es waren heute alle Spielerinnen gut im Spiel, sodass es auch auf dem Feld eine super Teamenergie war.“  Enger dritter Satz am Ende an den VCO „Im dritten Satz wollte ich dann auch Lana und Jessica Roth noch ins Spiel bringen. Wir haben hier erst ein bisschen gebraucht, um uns auf die neue Situation einzustellen“, sieht Wawra darin aber auch kein Beinbruch. „Die Mannschaft hat es am Ende gemeinsam gedreht und den Satz im Sinne einer guten Mannschaft noch nach Hause gebracht.“ Besonders gut habe Wawra in diesem Spiel auch die Abwehrleistung gefallen. „Ich habe gemerkt, dass die Mädels richtig Lust hatten Volleyball zu spielen und haben um jeden Ball gekämpft“, findet Wawra heute viele lobende Worte für seine Mannschaft. In Summe sei es für ihn der erwartete Start ins Jahr 2025 und gut fürs Selbstbewusstsein.  Vorfreude auf erstes Heimspiel Am kommenden Samstag laden die VCO-Damen zum ersten Heimspiel des Jahres 2025 ein. Mit dem USC Konstanz kommt kein geringerer Gegner als der aktuell Tabellendritte vom Bodensee nach Offenburg. „Wir haben noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Hier haben wir 1:3 verloren, aber absolut nicht unser bestes Volleyball gezeigt“, freut sich Wawra auf das Aufeinandertreffen. „Konstanz ist sehr spielstark, was ein schönes Volleyballspiel bedeuten kann.“  Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Lia Bondar, Annika Helf

Beim Tabellenletzten

Die Damen des Volleyballclub Offenburg um Trainer Joschka Wawra starten am kommenden Sonntag ins Jahr 2025. Sie sind auswärts um 15 Uhr beim Tabellenschlusslicht, den SG Volleys Marburg-Biedenkopf gefordert.  Bisher ein Sieg für den Aufsteiger Die Saison verlief für den Aufsteiger Marburg bisher nicht sehr erfolgreich. Bis zum letzten Spieltag im Jahr 2024 gab es für die Schützlinge um Trainer Markus Kliche nur 0:3 und 1:3 Niederlage. Dann kam das letzte Spiel gegen Villingen und die Mannschaften konnte den ersten Sieg und somit die ersten drei Punkte auf das Konto verbuchen. Und auch gegen Konstanz am vergangenen Wochenende schlugen sie die Marbugerinnen nicht schlecht und konnten sogar einen Satz mitnehmen. Besonderes Augenmerk wird der VCO auf die Außenangreiferin Luisa Papritz werfen müssen, die bisher in fast jedem Spiel zur wertvollsten Spielerin auf Marburger Seite gewählt wurde.   Augenmerk auf die eigene Leistung Beim VCO durften die Mädels um Kapitänin nach dem Sieg im letzten Spiel des Jahres auch etwas Pause machen. „Wir haben die Weihnachtspause genutzt, um etwas durchzuschnaufen. Die Mädels haben ein super Jahr 2024 gespielt,“ resümiert Wawra die bisherige Saison und ist stolz auf seine Schützlinge. „Dennoch war auch klar, dass der Bereich Kraft und Athletik nicht ruht – da haben die Mädels eigenständig gearbeitet.“ Gegen Marburg ist die Marschroute klar. „Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung. Auch, wenn wir beide Aufsteiger sind, sind wir das deutlich bessere Team“, weiss Wawra aber auch, dass das Spiel erst einmal gespielt werden muss. „Wir werden den Gastgeber auf keinen Fall unterschätzen. Dennoch wird es auf unsere Leistung ankommen.“ Kader etwas minimiert Wawra kann nicht mit dem vollen Kader anreisen. Er muss auf seine Schützlinge Hannah Haas, Louisa Seib und Kim Prade (alle privat verhindert) verzichten. Mit dabei sein wird allerdings Annika Helf, die ihre USA Pause in Offenburg verbringt. „Wir sind froh, dass Annika sich in der spielfreien Zeit in Amerika bereit erklärt hat, für uns zu spielen“, nimmt Wawra das ein bisschen die Personalsorge. Somit sei aber eben auch klar, dass die Position der zweiten Annahme-Außenspielerin diesmal neu besetzt wird. „Ich habe mich noch nicht entschieden, wie wir spielen werden und habe in sofern Optionen, weil die Mädels ja mittlerweile alle sehr flexibel sind“, ist Wawra sich sicher, dass er die richtige Entscheidung treffen wird. „Wir freuen uns auf jeden Fall, dass es wieder los geht und wollen das Jahr 2025 so beginnen, wie wir das Alte aufgehört haben.“

6 aus 9

Die VCO Damen um Trainer Joschka Wawra konnten das letzte Heimspiel des Jahres deutlich mit 3:0 (25:20; 25:16; 25:17) gewinnen. Damit beenden die Ortenauerinnen das Jahr 2024 mit 6 Siegen aus 9 Spielen. Wechsel wunderbar gefruchtet Joschka Wawra entschied sich für seine altbekannte Startaufstellung. Im Zuspiel begann Anastasia Baimler. Dazu gesellte sich Annika Vix im Diagonalangriff. Mariella Bouagaa und Louisa Seib übernahmen die Verantwortung im Außenangriff. Lara Meier und Kapitänin Lia Bondar bekamen das Vertrauen im Mittelblock. Lana Beker begann als Libera. „Bad Vilbel hat losgelegt wie die Feuerwehr und wir Mitte des Satzes echt Probleme bekommen“, analysierte Wawra das Spiel und reagierte direkt. Der Doppelwechsel mit Richarda Roth und Kim Prade fruchtete. „Dass Ricky direkt mit einer Aufschlagserie die erstmalige Führung zum 18:17 eingeholt hat, ist natürlich perfekt und hat dem Team die notwendige Sicherheit gegeben“, freut sich Wawra zudem, dass Prade es war, die den Satz mit einem Ass zum 25:20 beendete. Variables Spiel und starke Aufschläge „Wieder einmal hat heute der Aufschlag das Spiel entschieden“, sah Wawra in Satz 2 den Gast aus Bad Vilbel wieder stark loslegen. Es war eine Aufschlagserie der wertvollsten Spielerin Constanze Bieneck, die es der Offenburger Annahme schwer machte. Im Gegenzug konnte Bouagaa den zwischenzeitlichen Rückstand direkt wieder egalisieren. „Das war eines der Spiele, in denen ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte, dass wir es heute verlieren“, hat Co-Trainerin Roth lobende Worte für ihre Mitspielerinnen. „Die Mädels hatten eine wahnsinnige Energie auf dem Feld und eine Körpersprache, die keinen Zweifel an dem Vorhaben, das Spiel zu gewinnen, offen ließ.“ So entwickelte sich ein variables Spiel der Offenburgerinnen gepaart mit einem sehr dominanten Aufschlagspiel, was sich in den deutlichen Satzgewinnen 2 und 3 wiederspiegelte. Weihnachtspause wohl verdient „Es ist toll, dass auch die Gäste aus Bad Vilbel unser Publikum so gelobt haben“, freut sich Kapitänin Bondar nach dem Spiel. „Das ist einfach besonders hier und macht auch bei einer Niederlage Lust, hier zu spielen“, waren die Worte Bienecks beim Interview nach dem Spiel. „Und das trifft es genau auf den Punkt und macht Lust auf die Heimspiele im Jahr 2025“, freut sich Bondar jetzt aber auch auf die Weihnachtspause. Wie genau der Plan aussieht, habe Wawra aber noch nicht verraten. „Wir werden auf jeden Fall eine gewisse Zeit nicht an den Ball gehen, aber weiterhin im athletischen Bereich arbeiten. Da wird es wenig Pause geben“, sieht Wawra natürlich auch schon wieder den Start ins neue Jahr kommen. Und da warten mit Marburg, Villingen und Schwäbisch Gmünd in den ersten 3 von 4 Spielen die unteren Mannschaften. „Da wollen wir uns natürlich keine Blöße geben und die Punkte mit nach Hause nehmen – da wäre Weihnachtsspeck kontraproduktiv“, schmunzelt Wawra. „Und ich möchte an der Stelle noch loswerden, dass ich wahnsinnig stolz auf meine Mannschaft bin, wie wir in der ersten Hälfte der Saison gezeigt haben, dass wir in die 3. Liga gehören.“ Für der VCO spielten: Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Mariella Bouagaa, Anastasia Baimler, Annika Vix, Lana Beker, Kim Prade, Lia Bondar, Louisa Seib, Richarda Roth

Noch einmal vor heimischer Kulisse

Am kommenden Samstag kommt es zum letzten Heimspiel des Jahres 2024. Nach 2 Niederlagen wollen die Schützlinge um Trainer Joschka Wawra zurück in die Erfolgsspur und erwarten um 19 Uhr den Tabellendritten aus Bad Vilbel.  Tabellendritte mit bisher starker Saison Bad Vilbel steht nach 8 Spielen mit 18 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Lediglich gegen die beiden führenden Teams aus Stuttgart und Ludwigsburg musste sich das Team um Trainer Georg Martin bisher geschlagen geben. Zuletzt gab es einen äußerst knappen 3:2 Sieg gegen Konstanz. „Bad Vilbel hat die stärksten Angreiferinnen über Außen mit Constanze Bieneck, die schon einige MVP-Medaillen einsammeln konnte. Auch die Kapitänin Anna Laschewski wird eine wichtige Rolle bei unseren Gästen spielen“, wird Wawra sich wie auf alle anderen Mannschaften auch bestmöglich vorbereiten. Welche Spielerinnen die Reise nach Offenburg am Ende antreten wird, ist ein bisschen wie eine Wundertüte: „Es stehen noch andere, erfahrene Spielerinnen auf der Mannschaftsliste. Wir lassen uns überraschen.“ VCO mit vollem Kader Trainer Wawra kann auf einen nahezu vollen Kader zurückgreifen. Lediglich Hannah Haas fehlt beruflich verhindert. Ob Wawra auch noch ein oder zwei erfahrene Spielerinnen mit an Bord hat, wird sich erst im Laufe der Woche entscheiden. „Die Routiniers helfen uns immer, das ist keine Frage. Dennoch hat die Mannschaft gegen Stuttgart gezeigt, zu was sie in der Lage ist. Da hat nicht viel gefehlt“, wollen Wawra und seine Mädels das am Wochenende besser machen. „Wir wollen uns mit einem Sieg für das tolle Jahr 2024 belohnen und mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen.“ Wer am Ende in der Startaufstellung stehen wird, verrät Wawra nicht. Für ihn sei es aber eine Luxussituation, dass seine Mädels ihm von Spiel zu Spiel beweisen, dass er viele Möglichkeiten habe.  Einiges geboten in der Nord-West-Hölle Bereits um 16 Uhr bestreiten die Herren in der Oberliga ebenfalls das letzte Spiel des Jahres. Zudem hat sich das Cateringteam wieder etwas überlegt und wird die Zuschauer der weihnachtlichen Vorfreude entsprechend empfangen. Und selbstverständlich können die Fans auch wieder etwas gewinnen. „Wir freuen uns einfach nochmal, vor Euch zu spielen und gemeinsam mit Euch ein Volleyballfest zu feiern“, motiviert Kapitänin Lia Bondar alle Fans, am Samstag den Weg in die Halle zu finden. 

Deutliche Niederlage

Gegen den Tabellenführer aus Stuttgart gab es für die VCO-Damen am Sonntag Nachmittag eine 0:3 (26:28; 23:25; 23:25) Niederlage. Damit sind die Schützlinge von Trainer Joschka Wawra weiterhin auf dem 4. Tabellenplatz.  Element Annahme besonders stark Mit einem eher kleinen Kader fuhr der VCO nach Stuttgart. Deswegen ergab sich die Startaufstellung wieder fast wie von alleine. Anastasia Baimler begann im Zuspiel, Annika Vix auf Diagonal. Louisa Seib und Mariella Bouagaa als Außenangreiferinnen. Lia Bondar und Jessica Roth starteten als Mittelblockerinnen. Lana Beker und Ekaterina Baimler teilten sich erneut die Aufgaben als Annahme- und Abwehrlibera. „Wir sind gut ins Spiel gekommen und auch, wenn wir im ersten Satz eigentlich immer einem Rückstand hinterherlaufen, können wir den Satz am Ende fast noch gewinnen“, sieht Wawra vor allem in der super guten Annahme ein Schlüsselelement für das enge Spiel. „Leider haben wir heute erst spät in unseren Aufschlag reingefunden und es war auch nicht so gut, wie wir es normalerweise können.“  Kim Prade mit super Spiel „Im zweiten Satz habe ich dann Kim für Annika gebracht, was sich als einen super Wechsel herausgestellt hat“, freut sich Wawra vor allem für Kim, dass sie endlich das aufs Parkett bringen konnte, was sie wirklich spielen kann. „Aber auch hier schaffen wir es am Ende leider nicht, uns zu belohnen. Es waren in allen drei Sätzen die einfachen Dinge, die wir in den entscheidenden Situationen besser machen dürfen, um diese Spiele dann am Ende zu gewinnen.“ Was allerdings in diesem Spiel dazu kam, war die physische Überlegenheit des Gastgebers. „Teilweise haben die Stuttgarterinnen über uns drüber geschlagen im Angriff. Im Block hatten wir tatsächlich gar keinen Zugriff, was in den letzten Spielen auch schon anders war“, macht das laut Wawra aber auch die Klasse des Tabellenführers aus.  Niederlage geht in Summe in Ordnung „Die Niederlage ist schwer an einem Element fest zu machen, aber geht am Ende in Ordnung, weil wir in den Crunchtime-Situationen noch nicht abliefern“, wird Wawra den Schwerpunkt die Trainingswoche sicherlich auch darauf legen. „Zudem dürfen wir den Fokus auch nochmal auf den Aufschlag richten.“ Der Wechsel Vix für Seib Anfang des dritten Satzes hatte vor allem auch den Effekt, dass der VCO den Block nochmal verstärken wollte. „Heute hätte uns ein breiterer Kader tatsächlich gut getan. Schade, dass Hannah Haas (krank) und die beiden Routiniers Isabelle Schreier und Richarda Roth (beide privat verhindert) nicht zur Verfügung standen“, ist sich Wawra sicher, dass dennoch etwas mehr drin war. „Aber es gibt ja noch ein Rückspiel“, sagt Wawra mit einem Schmunzeln im Gesicht. Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Kim Prade, Lia Bondar, Louisa Seib

Beim Tabellenersten

Am Sonntag tritt die Mannschaft um Trainer Joschka Wawra um 16 Uhr beim aktuellen Tabellenführer TSV GA Stuttgart an. Die VCO-Damen wollen die Niederlage gegen Auerbach vergangenes Wochenende vergessen machen Aufsteiger gegen Vorjahresvizemeister Würde man es rein faktisch sehen, dann wäre Stuttgart der klare Favorit: Seit dem Jahr 2021 konnte die Mannschaft aus der Landeshauptstadt immer entweder Meisterschaft oder Vizemeisterschaft feiern. Seit 5 Spielen ist das Team um Ex-Offenburgerin Nadia Jäckle ungeschlagen. Offenburg reist als Aufsteiger als vermeintlicher Underdog an. Es gäbe bestimmt noch weitere Punkte, die eher für Stuttgart sprechen. „Ich weiss, dass es schwarz auf weiß ist, so zu denken und ich weiss auch, dass wir eine realistische Chance haben, Punkte mit nach Offenburg zu nehmen“, glaub Wawra an sein Team, das in der Saison schon einige Male gezeigt hat, dass der VCO eben kein klassischer Aufsteiger ist, sondern fest in die 3. Liga gehört.  Viel Erfahrung auf Stuttgarter Seite „Allerdings hat Stuttgart in seinen Reihen natürlich ein Vielfaches mehr an Erfahrung. Wir werden also unser bestes Volleyball auspacken müssen, um den aktuellen Spitzenreiter alles abzuverlangen“, meint Wawra damit die Spielerinnen, die auch schon einige Jahre Zweitligaerfahrung oder gar in der Nationalmannschaft gespielt haben. Zu nennen sind an dieser Stelle Lena Günther, Nadia Jäckle, Kathrin Kleefisch, Magdalena Gryka und Johanna Fischer. „Aber auch das steht am Ende auf dem Papier. Erst mal müssen die Spielerinnen dabei sein und dann schauen wir weiter“, schmunzelt Wawra und freut sich tatsächlich auf die Rolle als Underdog. „Wir können maximal befreit aufspielen. Keiner erwartet irgendwas von uns, das macht es für die Spielerinnen deutlich einfacher.“ Dass Stuttgart in einer guten Form ist, zeigten sie zuletzt mit den Siegen gegen Konstanz (3-2, vergangenes Wochenende) und gegen Bad Vilbel vor 3 Wochen. Einzig und allein gegen den aktuell 2. Platzierten aus Ludwigsburg hat das Team um Trainer Kim-Phuong Luong noch nicht gespielt. Ansonsten gab es aus 7 Spielen 6 Siegen und nur gegen Auerbach am 2. Spieltag eine eher überraschende Niederlage.  Kader nahezu vollständig Hinter dem Einsatz von Diagonalangreiferin Hannah Haas steht noch ein Fragezeichen. Sie musste die Woche krankheitsbedingt passen. Ansonsten steht dem Offenburger Trainer aber ein nahezu kompletter Kader zur Verfügung. Die Routiniers Isabella Schreier (krankheitsbedingt) und Richarda Roth (Einsatz in der 2. Mannschaft) werden die Reise nach Stuttgart nicht mit antreten. „Natürlich hätte ich beide gerne dabei gehabt, sie tun der Mannschaft einfach immer gut. Aber die Gründe sind absolut verständlich“, weiss Wawra, dass seine Schützlinge zwar noch recht jung sind, aber teilweise auch schon viel Erfahrung mitbringen. Denkt man da nur an Mariella Bouagaa oder auch Louisa Seib, die schon viele Jahre Volleyball auf hohem Niveau spielen. „Wir freuen uns über alle Fans, die die Reise nach Stuttgart mit antreten und die Mannschaft unterstützen“, ist Wawra schon voller Vorfreude auf das Spitzenspiel. „Denn immerhin sprechen wir von Platz 4 gegen Tabellenführer.“

Tabellenplatz behalten

Zu ungewohnter Zeit durften die VCO-Damen um 15.30 Uhr beim TSV Auerbach antreten. In Hessen gab es einen 1:3 (23:25; 25:22; 20:25; 22:25) Niederlage und damit bleibt der VCO auf dem 4. Tabellenplatz. Offenburg hatte Geduldsspiel erwartet „Wir wussten, dass wir hier sehr geduldig spielen müssen“; bekam Trainer Wawra genau das Spiel zu sehe, was der VCO erwartet hatte. Seine Anfangsaufstellung ergab sich auf Grund personeller Engpässe fast wie von alleine. Anastasia Baimler begann wie gewohnt im Zuspiel, gemeinsam mit Annika Vix auf der Diagonalposition. Lousia Seib und Mariella Bouagaa starteten als Außenagreiferinnen und Kapitänin Lia Bondar sowie Lara Meier übernamen den Mittelblock. Lana Beker und Ekaterina Baimler teilten sich die Liberaposition. „Wir haben heute in Aufschlag Annahme leider kein gutes Spiel gemacht. Und dann kamen allgemein noch sehr viele Leichtsinnsfehler dazu. Das reicht dann am Ende einfach nicht“, musste Trainer Wawra mit ansehen, wie sein Team im ersten Satz permanent einem Rückstand hinterlief und den Satz dann auch mit 23:25 abgab.  Im zweiten Satz kam das Team in der Annahme dann besser ins Spiel, was zur Folge hatte, dass auch der Angriff variabler wurde. „Wir konnten dann immer mehr die Mittelangreifer einsetzen, die auch wirklich konstant gepunktet haben. So hatten es die Außenangreifer wieder leichter und unser Spiel war deutlich besser“, konnten Bondar & Co den zweiten Satz dann dennoch nur knapp mit 25:22 gewinnen.  Unkonventionelles Spiel schwer für den VCO „Auerbach hat einfach sehr unkonventionell und variabel gespielt. Sie haben brutal gut abgewehrt, was uns zermürbt hat“, musste Wawra in Satz 3 und 4 mit ansehen, wie sein Team vor allem auch in der Stimmung abbaute. „Das ist das einfache Volleyball 1×1, was wir heute einfach nicht gut hinbekommen haben, uns durch gute Stimmung wieder raus zu ziehen.“ Das sei aber auch das, was Wawra ärgere. „Wir haben die Woche auch nicht gut trainiert, immer wieder von einfachen Dingen beeinflussen und herunterziehen lassen. Jede Mannschaft spielt einfach immer nur so gut, wie sie trainiert.“ Damit musste der VCO am Ende anerkennen, dass Auerbach verdient als Sieger vom Feld ging und das Team am heutigen Sonntag leider keine Punkte mit nach Offenburg nehmen konnte.  Zum Spitzenreiter nach Stuttgart Auch am kommenden Sonntag dürfen die VCOlerinnen ein weiteres Mal auswärts antreten. Dann geht es zum aktuellen Tabellenführer nach Stuttgart. „Da freuen wir uns wahnsinnig drauf, denn wir als Aufsteiger vollkommen in der Außenseiterrolle sind und befreit aufspielen können“, würde sich Wawra und das Team freuen, wenn der ein oder andere Fan den Weg nach Stuttgart findet. „Denn ich glaube, dass es ähnlich gutes Spiel wie gegen Ludwigsburg werden kann, wenn beide Mannschaften ihr bestes Volleyball spielen.“ Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Lia Bondar, Louisa Seib

Beim Tabellensiebten

Am Sonntag dürfen die Damen des Volleyballclubs Offenburg zur ungewohnten Zeit um 15.30 Uhr beim TSV Auerbach antreten. Die Hessinnen befinden sich aktuell auf dem 7. Tabellenplatz.  Auerbach: Gummiwand erwartet „Wir haben uns ein paar Spiele angeschaut und wissen, dass uns eine abwehrstarke Mannschaft erwartet“, bereitete Trainer Joschka Wawra seine Schützlinge im Training darauf vor. „Der Schlüssel wird neben unserem Aufschlag die Geduld sein, die Spielzüge sauber zu Ende zu spielen und nicht zu verzweifeln.“ Der Gastgeber ist eine Saison vor den Offenburger Damen aufgestiegen und hat das ausgesprochene Ziel, Klassenerhalt, gemeistert. Nun sind die Damen, so schreiben sie selbst auf ihrer Homepage, bereit für die nächste Herausforderung: die zweite Runde in der 3. Bundesliga Süd. Auerbach konnte die ersten drei Spiele der Saison Stuttgart, Schwäbisch-Gmünd und Marburg gewinnen. Dabei kam der Sieg gegen Stuttgart für Wawra eher unerwartet: „Damit hat Auerbach auf jeden Fall direkt ein Ausrufezeichen gesetzt, dass sie zu keiner Zeit unterschätzt werden sollten und jede Mannschaft schlagen kann.“ Zuletzt gab es allerdings drei Niederlagen. „Dazu muss man aber sagen, dass das gegen die Teams aus dem oberen Tabellendrittel war“, werden Wawra und seine Schützlinge mit voller Power das Spiel bestreiten. VCO: Personell etwas enger besetzt Denn Wawra kann gegen die Hessinnen nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Kim Prade wird die Reise nicht mit antreten. Zudem sind auch die beiden Routiniers Isabella Schreier als auch Richarda Roth privat verhindert. Ob Hannah Haas das Team begleiten wird, steht noch in den Sternen. „Wir haben auf jeden Fall weniger Krankheitsbedingte Absagen die Woche gehabt, das ist schon mal positiv“, schmunzelt Wawra ob der Tatsache, dass er aktuell eher wenig komplex trainieren kann. „Das macht aber nichts. Wir sind mittlerweile sehr gut eingespielt und ich freue mich, dass die Mädels so viel Motivation zeigen.“ Und wie immer habe es der VCO selbst in der Hand. „Wie schon erwähnt, wird der Aufschlag ein wichtiger Schlüssel sein. Wenn wir unsere Annahme halten und unser variables, schnelles Spiel aufziehen können, dann wird es für jeden Gegner schwer.“ 

Nächster Sieg

Am Samstag Abend gab es für die Volleyballerinnen aus Offenburg den nächsten Sieg. Mit 3:1 (25:23; 26:28; 25:18; 25:18) gewannen die Schützlinge von Joschka Wawra. Enger erster Durchgang „Wir sind gut ins Spiel gestartet und konnten Ulm mit unseren Aufschlägen mehr und mehr unter Druck setzen“, war Warwa sichtlich erleichtert über den Gewinn des ersten Satzes. Wie gewohnt begann Anastasia Baimler im Zuspiel, Annika Vix startete im Diagonalangiff. Louisa Seib und Mariella Bouagaa agierten im Aussenangriff. Jessica Roth und die wieder genesene Kapitänin Lia Bondar begannen im Mittelblock. Lana Beker und Ektaterina Baimler teilten sich die Liberaposition. „Was mich heute auch besonders gefreut haben, waren die Wechsel, die allesamt eingeschlagen haben“, freut sich Wawra auch über die Einwechslung Kim Prades im ersten Satz, der mitunter zum Gewinn führte. Ulm im Element Aufschlag stärker „Wir haben etwas Probleme in der Annahme gehabt und Ulm hat auch deutlich mehr Druck im Aufschlag gemacht“, sieht Wawra darin mitunter den Grund des Satzausgeleichs. Die Wechsel Lara Meier für Roth, Prade für Bouagaa und Leni Scheuer für Vix brachten nochmal deutlich Schwung ins Spiel, es reicht am Ende aber nicht für den Satzgewinn. „Als Trainer ist es ein großer Jackpot, wenn jeder Auswechselspielerin das Team in dem Moment voranbringt“, ist Wawra stolz auf jede Einzelne seines Teams. Seib mit überragendem Spiel „Ich habe Louisa noch nie so gut spielen sehen wie heute. Hätte mich nicht gewundert, wenn sich eine Spielerin einen Finger verstaucht hätte, so oft, wie sie die Ulmer Blockhände getroffen hat“, hat Wawra ein besonderes Lob für seine Nummer 18. „Sie hat aber die Wochen im Training auch wahnsinnig viel Gas gegeben und sich damit heute auf dem Feld belohnt. In allen Elementen hat Sie Mannschaft heute grandios geführt.“ Und auch im vierten Satz waren es wieder die Einwechslungen von Scheuer und Prade, die entscheidende Akzente setzen. „Das macht einfach Spaß. Die Chemie im Team stimmt einfach“, sah Wawra eine enorm stabile Teamleistung. Zwei Auswärtsspiele Der VC Offenburg fährt nun als Tabellen Dritter zuerst nach Auerbach und dann zum Tabellenführer aus Stutthart, ehe dann am 14.12. das letzte Heimspiel des Jahres gehen starke Bad Vilbenerinnen auf dem Programm steht. „Wir freuen uns auf die drei Topspiele vor der kurzen Winterpause und hoffen dann am 14.12. auf eine erneut volle Halle“, bedankt sich Kapitänin Bondar damit bei allen Zuschauer, die den heutigen Abend mitgestaltet haben.  Für den VCO spielten: Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Kim Prade, Lia Bondar, Leni Scheuer, Louisa Seib

Endlich wieder Volleyball

Am Samstag laden die VCO-Damen um Trainer Joschka Wawra zum nächsten Heimspiel ein. Erwartet wird um 19 Uhr der direkte Tabellennachbar aus Ulm.  Vorfreude nach 2 spielfreien Wochenenden „Die Vorfreude auf das Heimspiel nach den wettkampffreien Wochen ist groß“, verrät Wawra, dass das Team die Trainingswochen sehr individuell nutzen konnten. „Dies war in sofern auch notwendig, weil wir krankheitsbedingt teilweise etwas langsam machen mussten.“ Bewusst habe Wawra dem Team aber auch Zeit ohne Volleyball gegeben, um kleine Wehwehchen auszuheilen und den Kopf etwas frei zu bekommen. Was allerdings in den drei Wochen nicht fehlen durfte, war das Athletiktraining. „Dennoch lief die Trainingswoche nicht ganz reibungslos Ich hoffe, dass wir mit der Leistung am Samstag an das Spiel gegen Ludwigsburg anknöpfen können.“ Ulm erfahren und kämpferisch „Ich erwarte mit Ulm eine Mannschaft, die sehr kampfstark und teilweise auch sehr erfahren ist“, ist Wawra gewarnt. Besonders auf Zuspielerin Kathrin Keller, die selbst auch schon 2. Bundesligaerfahrung mitbringe, müsse sein Team aufpassen. Die Mannschaft aus Ulm hat bisher 3 Siege einfahren können, zuletzt aber nur eine 2:3 Niederlage gegen Konstanz hinnehmen müssen. „Am Ende wird es wieder auf unser Spiel ankommen. Wenn wir die Elemente Aufschlag/Annahme für uns entscheiden, gewinnen wir das Spiel“, grinst Wawra, dass die Rechnung am Ende doch so einfach ist. Er und sein Team seien auf Grund vorangegangener Spiele und daraus resultierenden Informationen auf alle Fälle gut vorbereitet.  Kader leicht dezimiert Verzichten muss Wawra auf Diagonalangreiferin Hannah Haas. „Natürlich fehlt Hannah uns. Sie ist in einer absoluten Topform, ist aber berufsbedingt als auch gesundheitlich verhindert.“ Ebenfalls verhindert sein wird Co-Trainerin und Zuspielerin Richarda Roth. Bei dem zweiten Routinier Isabella Schreier fällt die Entscheidung erst zum Wochenende. Lia Bondar hingegen ist nach ihrer Bänderverletzung erstmals wieder mit im Kader. „Ich habe meine Sprünge beim Physio gemacht und die Woche wieder voll trainiert. Ich freue mich, dass ich die Mädels wieder in voller Stärke unterstützen kann“, freut Bondar sich auf ihr erstes Heimspiel.

Aufsteiger gegen Absteiger

Ein Volleyballspektakel, dass die VCO Fans am Samstagabend zu sehen bekamen. Die Damen um Trainer Joschka Wawra schickten die bisher ungeschlagenen Ludwigsburgerinnen mit 3:1 (25:14; 22:25; 25:20; 25:15) nach Hause.  Aufsteiger gegen Absteiger Am Samstag Abend kam es zu einem ersten Spitzenspiel: Offenburg empfing als Tabellendritter den Gast aus Ludwigsburg, der den 2. Tabellenplatz ohne Saisonniederlage behauptete. „Wir wussten, dass Ludwigsburg als Absteiger aus der 2. Bundesliga sicherlich Einiges auffahren wird. Wir wussten aber auch, dass wir in einem guten Spiel von uns als Sieger vom Platz gehen können“, war Wawra voller Vorfreude auf das Aufeinandertreffen. Wie gewohnt schickte Wawra folgende Startformation aufs Feld: Anastasia Baimler begann im Zuspiel, gemeinsam mit Hannah Haas im Diagonalangriff. Louisa Seib und Mariella Bouagaa begannen auf der Annahmeaußenposition. Jessica Roth und Lara Meier komplettieren gemeinsam mit dem Libera-Duo Ekaterina Baimler und Lana Beker das Team. „Wir haben Ludwigsburg im ersten Satz überrannt und einfach fehlerfreien Volleyball gespielt“, freut sich Wawra, dass alles so gut aufging. „Da hatte zu dem Zeitpunkt kein Zuschauer in der Halle das Gefühl, dass ein 2. Liga-Absteiger gegen einen Aufsteiger spielt.“ Doppelwechsel Schlüssel zum Erfolg Auch, wenn die Gäste aus Ludwigsburg den zweiten Satz durch druckvolle Aufschläge gewinnen konnten, zeigte sich schon früh, dass an diesem Spieltag ein Joker der entscheidende Faktor sein wird. „Wir haben einfach mit Annika Vix und Richarda Roth einen fantastischen Doppelwechsel spielen können, sodass wir noch schwerer ausrechenbar waren“, konnten Wawra und die Zuschauer keinen Abfall der Leistung erkennen. „Ganz im Gegenteil: Die beiden haben nochmal komplett neuen Schwung herein gebracht, sodass wir den dritten Satz gewinnen konnten, was mitunter entscheidend für den 3:1 Erfolg war.“ Umso schöner dann, dass der VCO im vierten Satz den Wechsel mit Baimler und Haas andersherum machen und den Sieg so nach Hause fahren konnten.“  Bouagaa erneut wertvollste Spielerin, Leni Scheuer mit erstem Einsatz „Mariella hat heute mal wieder ein überragendes Spiel gemacht“, kann Wawra vor seiner Nummer 6 nur den Hut ziehen. „Was sie in Annahme, Abwehr und auch Angriff macht, ist einfach der Wahnsinn.“ Das wusste auch der gegnerische Trainer zu honorieren und wählte Bouagaa vollkommen verdient zur wertvollsten Spielerin. Und auch die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Auch, wenn die Sätze vermeintlich deutlich ausgingen, gab es viele spannende Ballwechsel zu sehen. Und auch noch eine freudige Nachricht für den VCO: Leni Scheuer, die erst 13-Jährige Spielerin, kam zu ihrem ersten Einsatz der ersten Damenmannschaft. „Leni trainiert regelmäßig mit und hat sich den Platz im Team mehr als verdient. Ich bin stolz auf sie, dass sie reinkommt und zwei gute Aufschläge ins Feld bringt“, ist Wawra auch stolz auf das Jungtalent, dass die Zuschauer sicher noch öfter zu sehen bekommen. 2 Wochen Pause – Regeneration Jetzt hat der VCO erst einmal 2 spielfreie Wochenenden, bevor es zum nächsten Heimspiel gegen den VfB Ulm kommt. „Die freien Wochenenden werden uns sicher gut tun, um die kleinen Wehwehchen auszuheilen und den Kopf etwas frei zu bekommen. Da ist es natürlich noch schöner, wenn wir da mit einem Sieg reingehen können“, tut Wawra der Blick auf die Tabelle gut. Aber die Damen des VCO werden keine 2 Wochen Volleyballfrei machen. „Vielleicht gibt es ja aber auch mal ein Alternativprogramm“, schmunzelt Wawra und wird seine Damen vielleicht überraschen.  Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Isabella Schreier, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Kim Prade, Leni Scheuer, Louisa Seib, Richarda Roth

Zweitligaabsteiger zu Gast

Am kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel der VCO-Damen unter dem Motto Halloween an. Erwartet werden die Barock Volleys aus Ludwigsburg, die in der vergangenen Saison aus der 2. Bundesliga abgestiegen sind. Anpfiff ist wie gewohnt 19 Uhr.  Zweitligabsteiger Ludwigsburg wird erwartet Schon fast erwartungsgemäß als 2. Ligaabsteiger haben die Gäste aus dem Schwabenland bisher 4 von 4 Spielen gewonnen. Besonders gewarnt sein müssen die Offenburgerinnen vor der Diagonalangreiferin Marisa Zöfeld, die bereits in drei Spielen die Auszeichnung zur wertvollsten Spielerin erhalten hat. „Ansonsten sind ein paar Spielerinnen aus der alten Saison noch im Team, die wir auch aus einer Pokalbegegnung schon kennen“, freut sich Trainer Joschka Wawra auf das Aufeinandertreffen. „Mittelblockerin Andjela Jovanovic sowie Zuspielerin und Kapitänin Vesna Panic spielen eine wichtige Rolle. Dazu eine sehr konstante Libera mit Jule Nanz.“ Ludwigsburg steht aktuell auf dem 2. Tabellenplatz und hat sicherlich Ambitionen, den Weg zurück in die 2. Bundesliga zu finden.  Kader vollständig Doch das Team von Trainer Wawra muss sich auf keinen Fall verstecken. „Ich freue mich, dass alle Spielerinnen wieder dabei sind. Annika Vix ist von der Studienfahrt zurück und Mariella Bouagaa nach dem Seminar ebenfalls mit an Bord“, freut sich Wawra, dass er am Wochenende aus dem Vollen schöpfen kann. Zudem sind auch Kim Prade sowie die beiden Oldies Isabella Schreier und Richarda Roth mit im Kader. Und eine Überraschung hatte Wawra auch für eine talentierte Jugendspielerin bereit. Leni Scheuer wird am Wochenende erstmals mit im Aufgebot sein. „Leni ist eine wahnsinnige Spielerin, der das Volleyballspielen in die Wiege gelegt wurde. Sie entwickelt sich prächtig und trainiert regelmäßig bei uns mit, sodass sie sich das auf jeden Fall verdient hat.“  Matchplan gemacht? „Der Matchplan steht, aber den verrate ich natürlich vorher nicht“, schmunzelt Wawra. Sicherlich wird es aber wieder auf die Elemente Aufschlag und Annahme ankommen. „Wenn wir es schaffen, das Team aus Ludwigsburg schon früh unter Druck zu setzen, haben wir auf jeden Fall eine Chance“, weiss Wawra aber auch, dass seine Schützlinge an diesem Wochenende Herausforderinnen sind. Denn auf dem Papier ist die Favoritenrolle den Gästen zuzuschreiben. „Ich glaube, dass es ein richtig gutes Spiel werden kann. Und ich hoffe, dass wir die Halle gut gefüllt bekommen, denn auch das Rahmenprogramm stimmt.“ 

Zurück in der Erfolgsspur

Einen 3:1 (25:19; 22:25; 25:18; 25:18) Erfolg gab es am Samstag Abend für die Damen um Trainer Joschka Wawra. Die Ortenauerinnen sind damit zurück in der Erfolgsspur und rutschen auf den 3. Tabellenplatz. Herantasten in Satz 1, verrückter 2. Durchgang Das Team begann mit Zuspielerin Anastasia Baimler und Diagonalangreiferin Hannah Haas. Mariella Bouagaa und Louisa Seib agierten im Außenangriff und Lara Meier und Jessica Roth übernahmen im Mittelblock. Die Liberaposition teilten sich Lana Beker und Ekaterina Baimler. „Villingen hatte den besseren Start, weswegen ich beim 6:10 die erste Auszeit nehmen musste“, sah Wawra eine Villinger Mannschaft, die wie erwartet druckvoll aufschlug und um jeden Ball kämpfte. „Dann haben wir wie gewohnt in unseren Aufschlagdruck gefunden und zwei Serien von Anastasia und Lou haben uns geholfen, den Satz am Ende zu gewinnen.“  In Durchgang 2 sahen die knapp 150 Zuschauer dann einen fulminanten Start der Offenburgerinnen. Bouagaa war es, die eine Aufschlagserie zum 7:0 hinlegte. Bereits 11:3 führte das Team um Wawra, ehe Villingen der Kampfgeist packte. Martina Sias, die am Ende auch zur wertvollsten Spielerin auf Villinger Seite gewählt wurde, setze einen Aufschlag nach dem Anderen gezielt an den gleichen Punkt. Die Offenburgerinnen hatten sichtlich Probleme, den Ball im Spiel zu halten. Dazu gesellten sich dann noch ein paar Angriffsfehler. „Man hat richtig gemerkt, wie die Mädels unsicherer wurden. Wahrscheinlich hätte ich da früher reagieren und wechseln müssen“, resumierte Wawra den Satzverlauf. Denn Villingen gelang es tatsächlich, den Durchgang mit 25:22 zu gewinnen.  Die Zeit der Lara Meier Dann begann die Zeit der Lara Meier. „Lara hat ein überragendes Spiel gemacht. Sie hat sehr viele Blockpunkte gesammelt, was die Villingerinnen enorm vor Probleme gestellt hat. Dazu hat sie sehr viele Punkte im Angriff erzielt“, gefiel Wawra das Zusammenspiel im Mittelangriff am heutigen Tage sehr gut. Allgemein war der VCO heute sehr variabel und für den Gegner nicht leicht ausrechenbar. „Die Vorgabe war, den Mittelangriff mehr einzusetzen, das hat mir heute gut gefallen“, weiss Wawra, dass dadurch aber ein paar neue Dinge aufgefallen sind, an denen es zu arbeiten gilt. „Wir sind nicht konstant genug. Gegen Ende des zweiten Satzes haben wir einfach zu viele Fehler in der Abstimmung zwischen Zuspieler und Angreifer, was zu fehlender Konstanz und unnötigen Fehlern führt. Daran müssen wir unbedingt arbeiten.“  Nächstes Heimspiel steht vor der Türe Schon am kommenden Samstag erwarten die Damen aus Offenburg das nächste Heimspiel. Am 2.11. kommt um 19 Uhr der Absteiger aus Ludwigsburg in die heimische Nordwest-Hölle. Die Ludwigsburgerinnen haben wie der VCO auch 3 Siege und 1 Niederlage auf dem Konto. „Wir wollen die Halle voll bekommen. Wir sind uns sicher, dass wir die Zuschauer im Rücken brauchen, um den nächsten Sieg einzufahren. Ludwigsburg zählt zu Teams der Liga, die um die Meisterschaft mitspielen“, vermutet Teammanagerin Richarda Roth, dass die VCO-Damen am kommenden Samstag nochmal anders gefordert werden. „Es kann ein richtig tolles Volleyballspiel werden, was man nicht verpassen sollte.“  Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Isabella Schreier, Anastasia Baimler, Lana Beker, Kim Prade, Louisa Seib, Richarda Roth

Derby-Time

Am kommenden Wochenende erwartet das Team um Trainer Joschka Wawra den TV Villingen. Um 19 Uhr dürfen seine Schützlinge in der heimischen Nord-West-Halle gegen die Damen aus dem Schwarzwald antreten.  Villingen mit knappem Klassenerhalt Die Schwarzwälderinnen haben in der vergangenen Saison nur knapp den Klassenerhalt gesichert. Bis zum Ende musste das Team um Trainer Sven Johansson um jeden Punkt kämpfen. Viele eigen Jugendspielerinnen befinden sich im Team. So auch die Kapitänin Lisa Grünwald, die bereits in der Jugend für den VCO ans Netz ging. „Ich erwarte eine kämpferische Mannschaft, die um jeden Punkt fighten wird“, weiss Wawra, dass es am Ende einer Saison um jeden Satz ankommen kann. Villingen hat in der aktuellen Spielzeit in den ersten drei Spielen drei Niederlagen einstecken müssen. „Vielleicht ist in den Köpfen, dass es hier beim Aufsteiger in Offenburg was zu holen gibt, das wollen wir aber zu verhindern wissen.“ Dabei müssen Wawras Schützlinge aber einen guten Volleyball mit wenig Eigenfehlern aufs Parkett bringen.  Nahezu voller Kader Mit fast allen Spielerinnen an Bord will Wawra direkt zurück in die Erfolgsspur. Bis auf die Langzeitverletzte Lia Bondar muss der Trainer nur auf seine Diagonalspielerin Annika Vix (privat verhindert) verzichten. „Ich freue mich, dass ich dadurch mehr Möglichkeiten bekommen“, ist Wawra dankbar, dass auch Routinier Isabella Schreier am Samstag mit auf der Bank sein wird. Die Trainingswoche verlief deutlich besser als vor dem Spiel gegen Konstanz. „Das hat man total gemerkt, wir haben unnötig viel Fehler, vor allem auch in den Elementen Aufschlag-Annahme gemacht. Das soll am Samstag auf jeden Fall besser werden.“ Wawra weiss zudem, dass das gegen ballsichere Villingerinnen notwendig sein wird. „Was vermutlich noch ein Schlüssel zum Erfolg sein kann, ist die Geduld. Wenn wir geduldig bleiben und die Punkte sauber ausspielen, habe ich ein gutes Gefühl“, will Wawra die Punkte unbedingt in Offenburg lassen.  Es ist angerichtet für das erste Heimspiel in den Herbstferien. Die Herren werden wie gewohnt um 16 Uhr den Volleyballsamstag mit ihrem Oberligaspiel eröffnen. Für Speis und Trank wird wie immer ausreichend gesorgt sein.

Erste Saisonniederlage

Am vergangenen Samstag gab es den ersten Dämpfer. Die Damen um Trainer Joschka Wawra mussten die Heimreise aus Konstanz mit einer 1:3 (22:25; 27:25; 17:25; 22:25) Niederlage im Gepäck antreten.  Viele Eigenfehler in Satz 1 Die Mannschaft des VCO stellte sich an diesem Spieltag fast wie von alleine auf. Im Zuspiel begann Anastasia Baimler, Im Diagonalangriff Annika Vix. Louisa Seib und Mariella Bouagaa starteten im Außenangriff. Lara Meier und Jessica Roth organisierte den Mittelblock. Und auf der Liberapostion teilten sich Lana Beker und Ekaterina Baimler den Job. „Wir sind katastrophal in den ersten Satz gestartet, haben in Aufschlag und Annahme sehr viele Eigenfehler gemacht“, sah Wawra sein Team schnell mit 3:11 hinten liegen. „Dann hat Louisa durch druchvolle Aufschläge die Aufholjagd gestartet und wir haben uns Punkt für Punkt heran gekämpft.“ Doch von dem Selbstvertrauen und der Ballsicherheit, die die VCO-Damen die ersten beiden Spiele ausgezeichnet hatte, war nicht viel zu sehen. “ Wir hatten viele individuelle und auch leichte Fehler drin, die es Konstanz unnötig leicht gemacht haben. Sie mussten sich im ersten Satz nicht wirklich anstrengen“, ist Wawra überrascht gewesen, dass es am Ende des Satzes doch noch so eng war.  Satz 2 für den VCO, Haas geht voran Auch in Durchgang zwei hatten die Zuschauer lange das Gefühl, dass es für den VCO hier heute schnell gehen könnte. Die Ortenaueriinnen lagen bereits mit 13:20 hinten, ehe Wawra seine Spielerinnen in der Auszeit zum Gespräch rief. „Ich habe Hannah Haas ins Spiel gebracht, weil wir einen neuen Impuls und Energie brauchten, das hat sie wirklich hervorragend gemacht“, ist Wawra stolz auf Haas, die iin diesem Satz nicht auf ihrer Stammposition Diagonal, sondern im Außenangriff eingewechselt wurde. „Dazu kamen noch gute Aufschläge von Jessi und Anastasia, die Konstanz zum Nachdenken gebracht haben“, sah Wawra sein Team 2 Satzbälle abwehren und den ersten Eigenen selbst verwandeln. Nichts Zählbares mit nach Offenburg „Am Ende waren wir heute einfach nicht konstant genug und Konstanz hat weniger Fehler gemacht“, analysierte die Kapitänin Lia Bondar, die ihre Verletzung ausheilen lassen muss und somit nur als Co-Trainer dabei sein konnte. „Es ist schade, weil wir nicht die Leistung gebracht haben, die wir im Stande sind zu spielen. Dann wäre hier sicherlich mehr drin gewesen.“ In Satz 3 war es wieder ein Durchhänger in der Mitte des Satzes, der die Gastgeberinnen bis zum 20:14 wegziehen ließ. Diesmal mit besserem Satzausgang für Konstanz. „Im vierten Satz habe ich dann nochmal eine Umstellung versucht und Hannah auf die Diagonalposition gestellt. Es hat heute aber einfach nicht gereicht, deswegen gratulieren wir Konstanz zum Sieg“, freut sich Wawra aber schon jetzt auf das Rückspiel.  Vorfreude auf Heimspiel gegen Villingen „Wir werden die kommende Trainingswoche viel an der Abstimmung im Angriff arbeiten, das hat gegen Konstanz gar nicht gut geklappt“, führt Wawra das aber auch auf die Abwesenheit seiner einzigen Zuspielerin Baimler zurück. „Dennoch brauchen wir in solchen Situationen bessere Lösungen im Spiel, als einen Fehler zu machen oder mutlos zu agieren.“ Das will Wawra und sein Team am kommenden Samstag zur gewohnten Zeit um 19 Uhr gegen Villingen besser machen. „Das letzte Aufeinandertreffen mit den Mädels aus dem Schwarzwald haben wir deutlich mit 0:3 verloren und somit den Abstieg in die Regionalliga besiegeln müssen. Wir haben also noch eine Rechnung offen.“ Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Louisa Seib Wertvollste Spielerin: Mariella Bouagaa

Es geht an den Bodensee

Am kommenden Samstag reist der VCO als Tabellenzweiter zum direkten Tabellennachbarn aus Konstanz. Um 19.30 Uhr dürfen die Schützlinge von Joschka Wawra um die nächsten Punkte kämpfen.  Erste Standortbestimmung für den VCO Der Gegner aus Konstanz ist seit vielen Jahren eine Mannschaft, die unter den Top 4 der Tabelle zu finden sind. Die Mannschaft von Trainer Andreas Glas besteht aus vielen, erfahrenen Spielerinnen. Dabei gilt es vor allem Britta Steffens, Pia Fuchs und Filiz Sari in den Griff zu bekommen. „Wir wissen nie so genau, wer bei Konstanz wirklich dabei ist, ich rechne aber mit der besten Aufstellung“, freut sich Wawra auf die erste, richtige Standortbestimmung. Durch das variable Angriffspiel mit vielen, schlauen Lösungen und generell einer sehr ballsicheren und spielfreudigen Mannschaft wird die Mannschaft um Kapitänin Lia Bondar vor eine echte Herausforderung gestellt werden. Und auch für Louisa Seib ist es ein Wiedersehen mit alten Weggefährtinnen. „Natürlich freu ich mich auf das Spiel, denn gegen alte Mannschaftskameradinnen zu spielen macht immer viel Spaß“, wird Seib aber am Samstag während des Spiels keine Geschenke verteilen. Konstanz hat, wie der VCO, ebenfalls einen guten Start hingelegt und zwei Spiele klar gewonnnen.  Eingeschränkte Trainingswoche „Durch die Verletzung von Lia, ein paar krankheitsbedingten Ausfällen und der beruflichen Abwesenheit von Anastasia Baimler sind wir die Woche etwas minimiert, was wir aber versuchen durch talentierte Nachwuchsspielerinnen auszugleichen“, schmunzelt Wawra, weil das wohl das Los eines jeden Trainers ist. Dies ändert aber nichts an der guten Stimmung, die nach dem Rückkehr in die 3. Liga aktuell im Team herrscht. Das Wochenende habe, so Wawra, dem Team nochmal viel Selbstvertrauen gegeben. Auch das Halbfinale im Regionalpokal, das recht deutlich gegen die Binder Blaubären TSV Flacht verloren wurde, habe daran nichts geändert. „Wir haben aufgezeigt bekommen, woran wir noch arbeiten dürfen und haben in vielen Elementen tolle Aktionen gezeigt. Die Mädels können absolut stolz sein.“ Wawra verrät kein Geheimnis, wenn er sagt, dass er gerne die nächsten Punkte für das Konto einsammeln will: „Und ich denke, dass wir da eine realistische Chance haben, wenn wir alle gesund sind und unsere Leistungen in den verschiedenen Elementen aufs Feld bringen. Ich denke, dass die Elemente Aufschlag und Annahme wieder mit entscheidend sein werden.“

Klarer 3:0 Erfolg

Im ersten Heimspiel gab es am Samstag Abend vor knapp 250 Zuschauern den ersten Heimsieg. Die Damen um Trainer Joschka Wawra schickte den Mitaufsteiger SG Volleys Marburg-Biedenkopf mit 3:0 (25.14; 25:19, 25:21) nach Hause.  VCO sehr variabel „Ich denke, dass uns das dieses Jahr auszeichnet, dass wir sehr variabel aufstellen können“, ist Wawra stolz, dass seine Mädels sich mittlerweile so schnell auf Veränderungen anpassen können. Denn die Vorbereitung in der Trainingswoche lief nicht optimal. „Meine Kapitänin Lia ist am Mittwoch im Training umgeknickt. Es ist Gott sei Dank nichts gebrochen, dennoch fehlt sie uns mehrere Wochen, was uns als Team natürlich deutlich schwächt.“ Deswegen schickte Wawra seine Mittelblockerinnen Lara Meier und Jessica Roth in der Anfangsaufstellung aufs Feld. Anastasia Baimler übernahm wie gewohnt im Zuspiel, Annika Vix begann im Diagonalangriff. Dazu wie gewohnt Mariella Bouagaa und Spielkapitänin Louisa Seib. Das Liberaduo bildeten Lana Beker und Ekaterina Baimler. „Wir haben sehr konzentriert angefangen und uns durch unsere guten Aufschläge Punkt für Punkt abgesetzt. Dazu kam ein durchdachtes Angriffsspiel, in dem Anastasia ihre Angreiferinnen gekonnt einsetzte“, resümiert Wawra den ersten Satz, der ein Sinnbild des Trainings war. „Wir wollten vermehrt die Mitte ins Spiel bringen, aber auch alle Angreifer im ersten Satz stärken, was uns hervorragend gelungen ist“, ist für Wawra der deutliche Satzgewinn mit 25:14 die logische Konsequenz.  Neuzugänge mit starkem Heimauftakt „Wir haben Josh im Trainerteam bestärkt, viel auszuprobieren“, freut sich Co-Trainerin Richarda Roth, dass die Mädels am Ende so deutlich gewonnen haben. „So haben wir uns entschieden, Kim ab dem zweiten Satz viel Spielpraxis zu geben, um sich mit den Mädels einzuspielen.“ Kim Prade ist einer der beiden Neuzugänge, die den VCO auf der Annahme-Außen Position verstärkt. „Kim ist eine whansinnig athletische und kompakte Spielerin, die viel mit Köpfchen agiert“, weiss Wawra auch, dass sie vor ihrem Debut viel Nervosität spürte und bei Weitem noch nicht das gezeigt hat, was sie zum Spielen in der Lage ist. Das mit der Nervosität ging auch Mittelblockerin Roth nicht anders. Doch auch sie zeigte durch viele, clevere Aktionen im Angriff und Aufschlag, welches Potential in ihr steckt. „Jessi entwickelt sich sehr gut. Von Training zu Training wird sie besser. Dass sie das heute auch so im Spiel schon zeigen konnte, freut mich sehr“, gibt Wawra die Verstärkung auf den beiden Positionen noch mehr Spielraum.  Punkte geben Selbstvertrauen „Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass dieses Spiel irgendwie gefährdet ist“, freut sich Wawra, dass alle seine Schützlinge einen Einsatz bekamen. So konnte er in Durchgang drei auch noch einen Doppelwechsel vornehmen und Bouagaa auf der ungewohnten Zuspielposition bringen. „Sollte Anastasia sich einmal verletzten, ist das mit Mary im Zuspiel eine Option“, konnte Roth nur staunen, wie gut die gelernte Außenangreiferin ihre Mannschaftskameradinnen einsetzte. „Mary hat einfach ein unglaubliches Ballgefühl und wäre sicher auch eine sehr gute Zuspielerin geworden.“ Und wenn man dann als Trainer auch noch einen Joker wie Hannah Haas mit aufs Feld bringen kann, dann hat man wohl alle Trümpfe in der Hand. „Es ist absoluter Luxus, den ich nicht nur auf der Diagonalposition habe. Dass Hannah dann auch so ins Spiel kommt und direkt ein paar Akzente setzt, ist überragend“, schmunzelt Wawra dabei, denn auch den Trainern scheint dies bewusst zu sein. Denn in diesem Spiel sicherte sich Vix die Medaille der wertvollsten Spielerin.  Regionalpokal und Konstanz Am Sonntag ging es direkt zum Regionalpokal zu den Binder Blaubären Flacht. Im Halbfinale dürfen sich die VCOlerinnen mit den Gastgebern messen, die aktuell in der 2. Bundesliga Pro ans Netz gehen. „Das ist das beste Training, was ich den Mädels bieten kann“, ist Wawra gespannt, wie sein Team sich schlagen wird. „Wichtiger ist aber dann natürlich das Auswärtsspiel in Konstanz, was dann kommenden Samstag auf uns wartet.“ Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Isabella Schreier, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Kim Prade, Louisa Seib, Richarda Roth

Erstes Heimspiel …

Am kommenden Samstag ist es endlich soweit: um 19 Uhr laden die VCO Damen zu ihrem ersten Heimspiel der Saison 2024/25 ein. Gast wird der Mitaufsteiger SG Volleys Marburg-Biedenkopf sein.  Folgt der 2. Sieg? „Wir freuen uns auf das erste Spiel vor unseren Fans und wollen natürlich am liebsten direkt den 2. Sieg einfahren“, plaudert Trainer Joschka Wawra etwas aus dem Nähkästchen. „Der Sieg gegen Schwäbisch Gmünd hat uns sehr viel Selbstvertrauen gegeben und auch etwas den Druck genommen.“ Wawra hofft, am Wochenende einen vollen Kader zur Verfügung zu haben. Die Trainingswoche verlief allerdings auf Grund von Krankheiten etwas durchwachsen. „Ich denke aber, dass das in dieser Zeit allen Mannschaften so geht, weswegen vermutlich ähnliche Ausgangssituationen herrschen“, ist Wawra zuversichtlich, dass am Samstag alle Spielerinnen bei vollen Kräften sein werden. Erstmals mit im Kader wird auch Neuzugang Kim Prade sein. „Ich freue mich wahnsinnig, bei der Mannschaft dabei zu sein und unterstützen zu können.“ Auch Co-Trainerin Richarda Roth wird mit auf der Trainerbank sitzen, allerdings ohne Trikot. „Ricky ist in der 2. Damenmannschaft gemeldet und darf noch nicht spielen. Sie hilft mir aber natürlich trotzdem enorm, wenn sie dabei ist“, ist Wawra dankbar und freut sich auf das Spiel mit Roth an seiner Seite.  Marburg-Biedenkopf Klassenerhalt als Ziel Der Gast aus Marburg lobt auf der Homepage den Klassenerhalt als Ziel aus. Die Mannschaft ist für die Offenburgerinnen unbekannt. „Wir haben lediglich das Spiel gegen Konstanz, dass die Damen vom Bodensee deutlich mit 3:0 gewinnen konnten, als Anhaltspunkt“, weiss Wawra aber auch, dass Konstanz zu den stärkeren Teams der Liga gehört, die sicherlich oben mitspielen werden. Laut Homepage habe sich die Mannschaft nach dem Aufstieg nur punktuell verändert. „Deswegen erwarte ich schon eine Mannschaft mit starkem Zusammenhalt, die sehr kämpferisch auftreten wird und auch nichts zu verlieren hat“, kennt Roth das Spiel gegen Mannschaften, die befreit auftreten können. „Dennoch glaube ich auch, dass sie sich natürlich auch gegen uns als Mitaufsteiger realistische Chancen einrechnen.“ Deswegen sind die Aufgaben ganz klar verteilt. „Die Mädels dürfen im ersten Satz einfach zocken und wir schauen uns den Gegner an, um zu sehen, ob unsere Taktik funktioniert“, schmunzelt Roth.  Oberligaauftakt um 16 Uhr Bereits um 16 Uhr lädt die erste Herrenmannschaft zu ihrem ersten Heimspiel ein. Auch die Jungs um Trainer Patrick Foit konnten ihr erstes Saisonspiel gewinnen und erwarten den Gast aus Kleinsteinbach in der Nord-West-Halle. Die Samstage sind wieder volle VCO Tage – erst die Herren, dann die Damen. Es lohnt sich also, die Spieltage in den Kalender einzutragen und vorbei zu kommen.

Saisonstart nach Maß

Am Samstagabend gab es gegen die Damen aus Schwäbisch Gmünd ein klares 3:0 (25:17; 25:19; 25:16) für die Offenburger Volleyballerinnen. Nach knapp 75 Minuten landeten die ersten 3 Punkte auf dem Konto des VCO. We are back „Das war unser Slogan auf den Aufstiegsshirt und genauso haben meine Mädels heute performt,“ ist Trainer Joschka Wawra unglaublich stolz auf seine Schützlinge und die ersten drei wichtigen Zähler auf dem Konto. Wawra begann mit folgender Startformation: Anastasia Baimler im Zuspiel, Hannah Haas im Diagonalangriff. Lara Meier und Jessica Roth begannen im Mittelblock. Louisa Seib und Mariella Bouagaa im Außenangriff. Dazu komplettierten Ekaterina Baimler und Lana Beker das Amt der Libera. „Meine Kapitänin Lia Bondar war die ganze Woche angeschlagen, weswegen ich sie nicht von Anfang an bringen wollte, um nichts zu riskieren,“ zeigt Wawra aber auch an der Tatsache, dass sie die Fahrt auf sich genommen hat, wie stark der Zusammenhalt des Teams ist.  Minimale Schwierigkeiten Mitte des zweiten Satzes „Lediglich im zweiten Satz hatten wir einen kleinen Hänger und zu viele Aufschläge verschlagen“, hatte Wawra allerdings zu keiner Zeit des Spiels die Sorge, dass der VCO nicht als Sieger vom Platz gehen wird. „Der Gegner ist immer nur so gut, wie man selbst ihn lässt und wir haben Gmünd heute zu vielen Eigenfehlern gezwungen.“ Dabei sah Wawra auch eine Steigerung zu den Pokalspielen das Wochenende zuvor. Die Annahme hatte sich deutlich stabilisiert und auch im Angriff habe sein Team viele, clevere Lösungen gefunden. Und auch im Element Block haben die Mädels in einigen Situationen wertvolle Punkte sammeln können. „Allerdings gibt es natürlich auch noch Dinge, an denen wir arbeiten können, verraten wir aber an der Stelle natürlich nicht,“ schmunzelt Wawra, um den kommenden Gegner keine „Schwachstellen“ zu verraten.  Haas nicht zu stoppen, Roth mit ersten Drittligaspiel Dabei ragte vor allem Wawras Diagonalspielerin Haas heraus. Als frisch gebackene Polizei-Europameisterin machte sie ein super Spiel und pushte das Team gewohnt durch ihre Energie und Stimmung. „Aber nicht nur Hannah war heute gut drauf. Die Teamchemie stimmt einfach.“ Besonders freute den Headcoach auch, dass seine Mädels sehr variabel einsetzbar sind. „In Satz drei habe ich dann mit Annika Vix im Diagonalangriff angefangen und Hannah hat das Spiel im Außenangriff beendet. Zudem haben die drei Mittelblockerinnen heute gezeigt, dass sie alle drei wertvoll fürs Team sind.“ Besondes erfreulich auch das Debut des Neuzugangs Roth. Die aus Mimmenhausen stammende Mittelblockerin durfte direkt in der Startaufstellung ihr erstes Drittligaspiel machen. „Jessi macht eine wahnsinnige Entwicklung und hat es sich heute verdient, so viel Spielanteile zu bekommen,“ kann das auch Kapitänin Bondar neidlos anerkennen. Vorfreude auf Heimspiel groß Am kommenden Samstag dürfen die VCO-Damen erstmals zum Heimspiel einladen. Um 19 Uhr wird der Mitaufsteiger aus Marburg erwartet. „Wir haben uns in der Saison ein paar Mottos überlegt. Zudem spielen die Herren meist vor uns um 16 Uhr, sodass es richtige Volleyballtage in der Nord-West-Hölle werden“, macht Kapitänin Bondar schon mal Werbung. Genauere Infos folgen im Vorbericht auf das erste Heimspiel. Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Lia Bondar, Louisa Seib

Siegreich bis zum Ende

Am vergangenen Samstag stand für den Volleyball Club Offenburg das letzte Spiel der Saison 23/24 an. Mit 3:1 (21:25; 25:19; 25:16; 25:21) konnte sich die Mannschaft um Trainer Joschka Wawra durchsetzen und untermalt den direkten Wiederaufstieg.  Personell gebeutelt Mit einem Mini-Kader reiste der VCO zum Tabellenletzten nach Mannheim. Krankheitsbedingt musste Wawra auf Anastasia Baimler, Lara König und Lara Meier verzichten. Privat waren Richarda Roth und Isabella Schreier verhindert. Angeschlagen, aber die Reise nach Mannheim angetreten haben Kapitänin Lana Beker und Lia Bondar. „Wir haben heute ohne gelernte Zuspielerin gespielt und Mariella Bouagaa ins kalte Wasser geworfen“, ist Wawra stolz auf seine Schützling, der bestätigte, dass die Lösung für den Notfall eine gute Idee ist. Deswegen ergab sich die Anfangsaufstellung wieder von alleine: Bouagaa übernahm das Zuspiel, Annika Vix wie den Diagonalangriff. Ekaterina Baimler und Louisa Seib organisierten den Außenangriff. Lia Bondar und Hannah Haas fungierten als Mittelblocker. Beker stabilisierte wie gewohnt die Annahme.  Wilder erste Satz, dann souverän „Wir konnten das letzte Spiel so optimal nutzen, um einfach ein bisschen zu rotieren“, hatte Wawra an diesem Abend freie Hand. Nach einem super Start und einer zwischenzeitlichen Führung von 17:11 schlichen sich im Offenburger Spiel ungewohnt viele Fehler ein. Dies hatte zur Folge, dass der erste Durchgang doch überraschend an die Gäste aus Mannheim ging. „Somit habe ich im zweiten Satz doch auf meine für diesen Tag gewohnte Aufstellung zurückgegriffen“, sah Wawra eine bärenstarke Vix auf der Diagonalposition und wie immer vorangehende Seib im Außenangriff. „Die Sätze 2,3 und 4 haben wir dann wieder zu unserem Aufschlagdruck gefunden und auch die Annahme stabilisiert“, freute sich Wawra, den vierten Satz dann doch noch etwas ausprobieren zu können. „Ich habe nicht gedacht, dass ich diese Saison noch mein Debut als Mittelangreiferin feiere“, schmunzelt Baimler nach dem 4.Satz und Saisonsieg zum Aufklang der Runde. „Wir wollten hier heute unbedingt gewinnen, weil wir uns selbst für die großartige Saison feiern wollten.“ U20 mit Ziel DM Für die Mannschaft geht es mit dem letzten Spiel in eine Pause von einer Woche, ehe sich das Team auf die wichtige Meisterschaft am Sonntag, den 14.4. vorbereitet. „Wir wollen zur deutschen Meisterschaft und dafür werden wir nochmal Vollgas geben“, freut sich Wawra auf das nächste Highlight. „Für die „Älteren“ ist es selbstverständlich, dass sie die jungen Hasen unterstützen und das Training mit gestalten.“ Die deutsche Meisterschaft findet vom 11.-12.Mai in Holz statt – hoffentlich mit Offenburger Beteiligung. „Mein Wunsch ist, dass ich die Mädels erst Mitte Mai in eine wohlverdiente Pause schicke“, ist Wawra sehr zuversichtlich, dass sein Plan auch in die Tat umgesetzt werden könnte.  Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Lana Beker, Lia Bondar, Franziska Fried, Louisa Seib

Eigentlich eine klare Sache…

Am kommenden Samstag spiel der Volleyball Club Offenburg als amtierender Meister bereits das letzte Saisonspiel. Um 18 Uhr tritt das Team um Trainer Joschka Wawra beim Tabellenletzten in Mannheim an.  Ein letzter Tanz „Natürlich hätten wir das letzte Spiel gerne zu Hause gehabt“, nimmt Wawra die Aufgabe in Mannheim aber dennoch ernst. „Wir spielen ein letztes Mal diese Saison zusammen und wollen die gute Runde auch mit einem Sieg unterstreichen.“ Tanzen werden in Wawras Team wieder die jungen Wilden, denn die alten Hasen Isabella Schreier, Richarda Roth, Lara König und auch Franziska Fried werden die Reise nach Mannheim nicht mit antreten. „Es spielen noch einige Spielerinnen die U20 Endrunde mit dem Ziel der Teilnahme an der deutschen Meisterschaft“, ist es für Wawra perfekt, dass die Saison noch nicht zu Ende ist und seine jungen Schützlinge so nochmal viel Spielpraxis sammeln können. David gegen Goliath Tatsächlich geht es im letzten Saisonspiel nur noch um die goldene Ananas. Der VC Offenburg konnte sich bereits 3 Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft sichern und der Gastgeber aus Mannheim befindet sich seit dem 2. Spieltag durchgehend auf dem letzten Tabellenplatz. „Es sollte nicht nur auf dem Papier eine klare Sache für uns sein“, gibt Wawra die Devise vor. „Das soll keinesfalls arrogant klingen. Jedoch wollen wir die Saison so souverän aufhören, wie wir sie gespielt haben.“ In Mannheim trifft das Team um Kapitänin Lana Beker auch auf eine alte Bekannte: „Wir freuen uns, Veronika Bauder wieder zu sehen. Und wer weiss, vielleicht steht sie ja irgendwann wieder auf unserer Seite des Feldes.“  Saison noch nicht vorbei Für einiges Spielerinnen geht es nach dem letzten Saisonspiel noch nicht in die Pause. Denn es steht am Sonntag, den 14.4 noch die Regionalmeisterschaft mit dem Ziel Qualifikation für die deutsche Meisterschaft an. „Wir haben eine wirklich gute Mannschaft und rechnen uns da auf jeden Fall Chancen aus“, wird Wawra auch das Team der U20 betreuen. „Klarer Favorit ist vermutlich Stuttgart, je nachdem, mit welchen Spielerinnen sie kommen.“ 

Wahrlich meisterlich

Am Samstagabend gewann der VC Offenburg um Trainer Joschka Wawra sein vorletztes Spiel deutlich mit 3:0 (25:12; 25:13; 25:23)  Der dezimierte Kader – Wawra musste auf die alten Hasen verzichten – ergab die Startaufstellung somit von alleine. Anastasia Baimler begann im Zuspiel, Annika Vix auf der Diagonalposition. Louisa Seib und Mariella Bouagaa bekamen das Vertrauen im Außenangriff. Lara Meier und Lia Bondar starteten wie gewohnt im Mittelangriff. Komplettiert wurde das Team um Libera Ekaterina Baimler. „Wir haben die ersten beiden Sätze sehr druckvoll und aggressiv aufgeschlagen und Tübingen damit zu vielen dummen Fehlern gezwungen“, sieht Wawra einen Grund in den deutlichen Sätzen 1 und 2. „Ich konnte somit Hannah Haas die Chance geben, auf der Außenangriffposition zu spielen. Das hat sie super gemacht.“ Bereits beim 10:1 konnte Wawra seinen Schützling, der die vergangene Woche bei der Polizeinationalmannschaft trainierte, einsetzen.  Bouagaa erneut MVP Im zweiten Satz konnte Wawra sich sogar erlauben, seiner Stammspielerin und Stützte der Mannschaft, Bouagaa, ein Pause zu gönnen. „Mariella kam dann aber auch als Aufschlagjoker und konnte somit ihre Impulse auch im zweiten Durchgang einbringen“, findet Wawra die Auszeichnung zur wertvollsten Spielerin am Ende vollkommen verdient.  Kurzer Schockmoment in Satz 3 Im letzten Durchgang drückte Tübinge dann aufs Gaspedal und setzte den VCO ordentlich unter Druck. Einen kurzen Schockmoment gab es dann für den Trainer, als Vix eine innige Umarmung mit dem Schiedsrichterstuhl hatte. „Anni ist mit dem Kopf an den Stuhl geknallt. Es ist Gott sei Dank nichts Schlimmeres passiert“, gab Wawra seinem Schützling dennoch eine Pause. Bouagaa war es dann wieder, die Einsprang und mit verantwortlich war, den Rückstand in einen Vorsprung und somit den 25:23 Satz- und Spielgewinn besiegelte. „Heute war es erneut eine super Teamleistung, in der alle beteiligt waren. Besonders gefallen hat mir heute aber auch Hannah, die zum ersten Mal nahezu ein ganzes Spiel über den Außenangriff gespielt hat.“ Für den VCO spielten: 

Als Meister nach Tübingen

Die frisch gekürten Meisterinnen der Regionalliga Süd um Trainer Joschka Wawra müssen am kommenden Samstag um 19.30 Uhr bei den Damen des Tübinger Modells antreten.  Tübingen noch nicht ganz durch „Wir reisen am Samstag nach Tübingen, um zu gewinnen“, will Wawra auch nach dem Meistertitel noch Vollgas geben. Die Gastgeber aus Tübingen stehen aktuell auf dem 6. Tabellenplatz mit 21 Punkten. Zwei Spiele vor Saisonende haben die Damen um Trainer Dirk Peuser 4 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Die Chancen, dass sie den Klassenerhalt schaffen, scheint gut zu sein. Zuletzt gab es für die Tübinger Damen zwei 0:3 Niederlagen gegen Ludwigsburg und Freiburg. Zuvor allerdings drei Siege, unter anderem gegen die beiden Abstiegskonkurrenten Backnang und Mannheim. „Tübingen hat es uns im Hinspiel sehr schwer gemacht und war eines der wenigen Teams, die auch einen Satz gewinnen konnten“, erinnert sich Teammanagerin Richarda Roth an das damalige Spiel. „Wir sind also gewarnt und werden von Anfang an Vollgas geben, um das Spiel zu gewinnen.“ Kader nicht komplett Verzichten muss Trainer Wawra am Wochenende auf seine Oldies Richarda Roth, Isabella Schreier, Lara König und Aushilfsjoker Franziska Fried. „Es war schon vor der Saison klar, dass die alten Hasen, wie ich sie liebevoll nennen darf, nur die Heimspiele mitmachen“, ist Wawra immer noch stolz auf sein Team, die Meisterschaft zweit Spiele vor Saisonende bereits eingetütet zu haben. „Wir haben zwar nicht die Auswechselmöglichkeiten wie die Spiele zuvor, sind aber immer noch der klare Favorit und wollen das auch zeigen.“ U20 Meisterschaft in Offenburg Am Sonntag findet dann ab 11 Uhr die Landesmeisterschaft der u20 statt. Auch dort sind einige Spielerinnen der ersten Damenmannschaft aktiv. „Wir wollen uns für die nächste Spielrunde qualifizieren, um am Ende an der deutschen Meisterschaft teilnehmen zu können“, wird auch diese Mannschaft von Trainer Wawra betreut. „Es wird sicher gute Spiele geben und die Mädels freuen sich auch da, wenn es ein paar Zuschauer in die Halle kommen.“

We are the Champions

Der Meistersekt wurde geköpft Am Sonntag Nachmittag erspielte sich der VCO mit einem 3:0 (25:23; 25:19; 25:22) Erfolg die Meisterschaft und ist damit in der kommenden Saison zurück in der dritten Liga.  Kämpferische Heidelbergerinnen „Wir waren natürlich nervös vor dem Spiel, aber es war eine gesunde Nervosität“, verrät Trainer Joschka Wawra glücklich nach dem gewonnen Meistertitel, wie es in der Mannschaft vor dem Spiel aussah. Wawra begann mit folgender Startaufstellung: Anastasia Baimler im Zuspiel, Hannah Haas auf der Diagonalposition. Dazu gesellten sich Lia Bondar und Lara Meier im Mittelangriff. Komplettiert wurde das Team um die beiden Außenangreiferinnen Mariella Bouagaa und Louisa Seib sowie Annahme- und Abwehrspezialistin Lana Beker auf der Liberaposition. „Heidelberg hat wirklich ein gutes Spiel und uns das Leben wirklich schwer gemacht“, versteht Teammanagerin Richarda Roth nicht ganz, warum die Gegnerinnen im Abstiegskampf stecken. Deswegen bekamen die knapp 500 Zuschauer auch ein packendes Spiel zu sehen, was lange Zeit zwei Mannschaften auf Augenhöhe zeigte. „Wir gewinnen den Satz am Ende knapp, weil wir einfach über die gesamte Saison viele Situationen hatten, in denen wir uns das Selbstbewusstsein erarbeitet haben“, weiss Roth aber auch, dass der VCO einfach die besseren Einzelspielerinnen hat. Deswegen gingen auch die Sätze 2 und 3 verdient an den VCO Verdient die Meisterschaft gewonnen & Ehrungen vorgenommen „Ich bin froh, dass wir uns nach dem Abstieg im vergangenen Jahr mit dem direkten Wiederaufstieg belohnt haben“, freut sich Roth schon jetzt auf viele packende Spiele in der dritten Liga. „Und wenn wir ehrlich sind, waren wir auch einfach zu gut für die Liga.“ Das solle auf keinen Fall arrogant klingen, sondern einfach den aktuellen Leistungsstand der Mannschaft wiederspiegeln. „Die Mädels haben die Saison sehr fleißig trainiert und gut gearbeitet.“ Da das Spiel ungünstig auf einen Sonntag gefallen ist, hat die Mannschaft keine, bis tief in die Nacht gehende Meisterfeier machen können. „Das werden wir sicher nachholen und zudem mit den anderen Mannschaften, die ebenfalls aufgestiegen sind, feiern“, verrät Roth Einblicke in den Ausgang des Abends. „Schön war zudem, dass wir an diesem Abend in der 10-Minutenpause die U13 weiblich sowie die Jugendspieler des Monats geehrt haben“, ist für Warwa besonders wichtig, dass der gesamte Verein hervorgehoben wird.  Noch 2 ausstehende Spiele „Natürlich ist es jetzt etwas schwer, den Fokus hoch zu halten, aber wir haben noch zwei Spiele, die wir voll angehen werden“, verrät Wawra den weiteren Trainingsplan. „Zudem spielen einige Spielerinnen noch Jugendmeisterschaften, sodass wir die Schwerpunkte auf jeden Fall weiter konzentriert angehen können.“ Außerdem ist die Mannschaft heiss, die Saison mit nur 1 Niederlage zu beenden. „Wir spielen noch gegen Mannheim und Tübingen. Tübingen ist ziemlich sicher durch und Mannheim abgestiegen“, hat Libera Beker aber den Ehrgeiz, am Ende niemandem etwas geschenkt zu haben.  Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Lara Meier, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Isabella Schreier, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Lia Bondar, Lara König, Franziska Fried, Louisa Seib, Richarda Roth

Vorzeitige Meisterinnen?

Am kommenden Sonntag steht das letztes Heimspiel der Saison für die Offenburger Volleyballerinnen um Trainer Joschka Wawra an. Um 16 Uhr erwarten die Damen den Gast aus Heidelberg in heimischer Halle.  Meisterschaft möglich & verdient „Wir wissen, dass wir die Meisterschaft feiern können, wenn wir 3:0 oder 3:1 gewinnen. Weitere Rechnungen stellen wir nicht an“, gibt Teammanagerin Richarda Roth mit einem Lächeln preis. „Die Mannschaft hat es sich einfach verdient, am Sonntag zu Hause den Wiederaufstieg in die dritte Liga zu feiern.“ Spannend ist das Duell am Vortag, denn da spielt Ettlingen gegen Freiburg, was natürlich eine Vorentscheidung sein könnte. „Natürlich schauen wir da hin. Dennoch wollen wir das letzte Spiel vor unseren eigenen Fans natürlich gewinnen, deswegen ist es für uns eigentlich egal, wie es ausgeht,“ hat sich auch Trainer Wawra mit der Ausgangssituation beschäftigt. „Denn in Summe finde ich, dass wir das beste und konstanteste Team der Liga waren und den Aufstieg auch deswegen verdient haben.“ Kader nahezu komplett „Die Luft ist noch nicht raus, denn dazu geht es am Wochenende noch um zu viel“, freut sich Wawra über die gute Trainingsbeteiligung der vergangenen Wochen. Das spielfreie Wochenende habe man genutzt, um ein bisschen Abstand zu bekommen. Nach aktuellem Stand kann Wawra auf das komplette Team zurückgreifen. „Das macht es mir als Trainer immer leichter und gibt mir ein besseres Gefühl, weil ich viel mehr Möglichkeiten habe“, möchte Wawra am Wochenende gerne ein Volleyballfest feiern.  Heidelberg klarer Außenseiter „Wir müssen vermutlich nicht darüber sprechen, dass wir der klare Favorit sind“, sagt Wawra dem Sportkenner nichts Neues Spannendes. Heidelberg steht aktuell mit 17 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz und befindet sich im Abstiegskampf. Jüngst konnte die Mannschaft da allerdings gegen Mannheim und Backnang wichtige Punkte einsammeln. „Die Mannschaft um Tessina Höger wird um jeden Punkt kämpfen, um vielleicht doch eine kleine oder große Überraschung zu schaffen“, weiss Roth aus ihrer langen Erfahrung, dass es gegen diese Mannschaften meist sehr schwer ist, das eigene Spiel durchzuziehen. „Ich glaube aber, dass die Mädels den eigenen Fans nochmal ein Volleyballfest schenken wollen und da gehört ein Sieg sowie attraktives Volleyball dazu.“ Catering ist vorbereitet Der VCO bereitet sich auf ein Volleyballfest vor und ist gut vorbereitet. „Wir werden unsere Fans wie immer mit Speiß und Trank verwöhnen“, verrät Kapitänin Lana Beker, dass es auch selbstgemachten Kuchen und einen Kaffee dazu geben wird. „Wir haben sehr viel Werbung gemacht und wenn jeder noch jemanden mitbringt, dann ist die Halle sehr voll und wir bereit für eine mögliche Meisterfeier.“

Den Titel im Visier

Der VC Offenburg gewinnt am Samstag Abend sein Heimspiel gegen den SV Fellbach ungefährdet mit 3:0 (25:19; 25:16; 25:13). Ein weiterer Schritt in Richtung Meisterschaft ist gemacht.  Fellbach ohne Chance „Wir haben sicher nicht unser bestes Spiel gemacht, aber es hat trotzdem locker gereicht“, fällt Trainer Joschka Wawra dennoch ein Stein vom Herzen, denn auch die Spiele müsse man erst einmal so locker gewinnen. Aufgrund der dünnen Personaldecke ergab sich die Anfangsaufstellung fast von alleine. Anastasia Baimler begann im Zuspiel gemeinsam mit Annika Vix auf der Diagonalposition. Mariella Bouagaa und Louisa Seib im Außenangriff und Lara Maier und Lia Bonder starteten im Mittelangriff. Ergänzt wurde das Team um Libera Lana Beker. „Ich bin dankbar, dass die Routiniers Franziska Fried, Richarda Roth und Isabella Schreier trotzdem auf der Bank dabei waren“, bedankt sich Wawra bei seinen erfahrenen Spielerinnen. „Ich bin mir sicher, dass das den jungen Spielerinnen viel Rückhalt gibt.“  Element Aufschlag entscheidend „Wir haben wieder im Element Aufschlag ein deutlich besseres Spiel gemacht als Fellbach“, sieht Wawra darin einen entscheidenden Unterschied. „Was man aber auch dazu sagen muss: Fellbach hat unglaublich viele Fehler gemacht. Wir waren nicht wirklich gefordert.“ Sies soll auf keinen Fall despektierlich dem Gegner gegenüber klingen, allerdings hatte Fellbach zu keinem Zeitpunkt des Spiels eine reale Chance. „Wir haben uns die Saison über gut entwickelt, was sich jetzt auch in den letzten Spielen gezeigt hat“, ist Wawra stolz auf seine Schützlinge.  Letztes Heimspiel mit Meisterschaftsfeier Nun hat die Mannschaft um Kapitänin Beker ein Wochenende spielfrei, bevor es dann am Sonntag, um 16 Uhr zum letzten Heimspiel der Saison kommt. „Wir können an diesem Tag die Meisterschaft perfekt machen – das ist unser Ziel“, will Beker mit ihrer Mannschaft vor heimischer Kulisse den verdienten Schritt in Richtung dritter Liga machen. Deswegen macht die junge Kapitänin jetzt schon Werbung. „Es hat so Spaß gemacht, vor knapp 200 Zuschauern gegen Fellbach zu spielen. Merkt Euch also schon jetzt den 10.3. vor, sodass wir hier ein riesen Volleyballfest feiern können.“ Für den VCO spielten:  Lara Meier, Mariella Bouagaa, Isabella Schreier, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Lia Bonder, Franziska Fried, Louisa Seib, Richarda Roth

Nächstes Heimspiel

Am Samstag kommt es zur gewohnten Uhrzeit um 18 Uhr zum nächsten Heimspiel des Volleyballclubs Offenburg. Die Schützlinge um Trainer Joschka Wawra erwarten den SV Fellbach in der heimischen Nord-West-Halle.  Fellbach nicht zu unterschätzen „Wir haben mit dem Sieg gegen Ettlingen sicherlich einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft getan. Der ist aber nicht viel wert, wenn wir die Gegner jetzt unterschätzen“, warnt Wawra davor, Fellbach als zu leicht einzustufen. Auch, wenn das Hinspiel deutlich mit 3:0 an den VCO ging, werden die Karten am Samstag neu gemischt. „Jeder will uns schlagen und hat gegen den Tabellenführer nichts zu verlieren, kann befreit aufspielen“, weiss auch Routinier Richarda Roth das die Spiele schnell schwerer werden können, als einem das lieb ist. „Deswegen ist es wichtig, dem Gegner von Anfang an zu signalisieren, dass es nichts zu holen gibt.“  Kampf um den Klassenerhalt Auch für den Gast aus Fellbach geht es noch um Einiges: Den Kampf um den Klassenerhalt. Aktuell stehen die Württembergerinnen mit 16 Punkten aus 15 Spielen auf dem 7. Tabellenplatz. Vermutlich machen Fellbach, Heidelberg und Backnang den 2. Abstiegsplatz unter sich aus. „Fellbach hat im Hinspiel vor allem im Außenangriff einige Akzente setzen können, die wir direkt in den Griff bekommen sollten“, sieht Trainer Wawra den Gegner allerdings zum ersten Mal. Im Hinspiel übernahm Tanja Scheuer das Amt der Trainerin und Roth die Regie im Zuspiel, weil parallel die u20 Meisterschaft stattgefunden hatte, zu der der VCO Anastasia Baimler und Annika Vix schickte, um nichts zur riskieren. Nahezu vollständiger Kader „Nach dem Sieg gegen Ettlingen trainiert es sich natürlich etwas leichter. Dennoch ist es wichtig, dass ich das Niveau hochhalte“, verrät Wawra ein wenig aus seinem Trainingsalltag. Sofern nichts Unvorhergesehenes passiert, ist der Kader bis auf Hannah Haas, die privat verhindert ist, vollständig. „Wir wollen einen weiteren, wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft und Aufstieg machen – da wird uns Fellbach voll fordern und darauf sind wir eingestellt“, weiss auch Kapitänin und Libera Lana Beker, das nach der Kür die Pflicht kommt. „Wir freuen uns auf viele Fans, die den Weg in die Halle finden. Lasst uns gemeinsam ein weiteres Volleyballfest feiern.“

6-Punkte-Spiel gewonnen

Mit 3:0 (25:11; 25:17; 25:20) gewann der Volleyball Club Offenburg das Spitzenspiel der Regionalliga Süd am Sonntagmittag. Die Ettlingerinnen hatten dabei nicht den Hauch einer Chance.  6 Punktespiel für den VCO „Ich hatte das Gefühl, dass meine Mannschaft ganz schön nervös ist“, grinst Trainer Joschka Wawra nach dem Spiel etwas schelmisch. Denn den Eindruck wusste das Team sofort wett zu machen, das der Trainer aufs Feld schickte: Anastasia Baimler begann im Zuspiel, Annika Vix im Diagonalangriff. Louisa Seib und Mariella Bouagaa auf der Annahmeaußenposition. Lia Bondar und Lara Meier im Mittelblock. Lana Beker komplettierte wie immer auf der Liberaposition. „Wir haben einen super Start hingelegt und es lief heute nahezu alles perfekt“, konnte die Jungzuspielerin Baimler heute bei einer sehr stabilen Annahme alle Angreiferinnen optimal in Szene setzen. Eine Aufschlagserie von Seib sowie clever platzierte Angriffe von Bouagaa waren die Grundlage für den deutlichen Satzgewinn. „Uns war klar, wenn wir das Spiel gewinnen, dann halten wir Ettlingen deutlich auf Abstand und machen einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft“, konnte Bouagaa nach dem Spiel nur Grinsen.  Seib und Bouagaa mit starkem Spiel „Unser Spiel ist mir manchmal immer noch zu sehr auf die Außenangreiferinnen ausgerichtet“, weiss Wawra aber auch, dass es schwer und sogar ist, sie bei der Killquote nicht einzusetzen. „Louisa und Mariella haben heute einfach aus jeder Position gepunktet.“ Dazu eine sehr präsente Vix auf der Diagonalposition. Da hat es jeder Gegner schwer. „Mir hat es heute wieder gefallen, dass wir auch die Mitte immer mehr ins Spiel bringen. Das macht uns einfach noch schwere ausrechenbar“, sieht Wawra ein gutes Zusammenspiel zwischen den Mittelblockerinnen und Zuspiel. „Wir haben im zweiten Satz etwas nachgelassen, weil es der Gegner auch zugelassen hat, da mache ich meiner Mannschaft gar keinen Vorwurf“, sah Wawra immer noch einen deutlichen, zweiten Satzgewinn.  Geschlossene Mannschaftsleistung „In Summe war es heute wieder eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung, bei der wir in allen Elementen die bessere Mannschaft waren und verdient mit 3:0 als Sieger vom Platz gehen“, ist Wawra voller Lob für sein Team. Überschattet wird der Gewinn des Spiels durch eine hoffentlich nicht so schwere Verletzung einer Ettlinger Spielerin. „Wir wünschen ihr natürlich alles Gute und eine schnelle Genesung“, so der Tenor der Offenburger Mannschaft. Seib wurde vollkommen zurecht zur wertvollsten Spielerin gewählt. „Lou hat heute unglaublich clever im Angriff agiert, dazu sehr stark aufgeschlagen und angenommen“, freut sich Wawra über die Auszeichnung seiner Spielerin.  Nächstes Heimspiel: SV Fellbach Bei den noch 4 ausstehenden Spielen der Saison steht nächsten Samstag bereits das erste von noch 2 Heimspielen an. Zu bekannter Zeit um 18 Uhr erwartet der VCO den SV Fellbach in der heimischen Nord-West-Halle. Dann solllen die nächsten Punkte auf das Konto der Ortenauerinnen auf dem Weg zur Meisterschaft her. „Wir haben es bisher noch nicht ausgesprochen, das Ziel rückt jetzt aber natürlich immer näher“, freut sich auch Teammanagerin Roth auf die nächste Partie.  Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Lara Meier, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Isabella Schreier, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Lia Bondar, Louisa Seib, Richarda Roth

Es heißt: 1 gegen 2

Am kommenden Sonntag kommt es zum Spitzenspiel der Regionalliga Süd. Der VC Offenburg tritt um 13 Uhr auswärts bei der VSG Ettlingen/Rüppur an.  1 gegen 2 Die Volleyballerinnen aus Offenburg werden am Sonntag als Spitzenreiter zum Tabellenzweiten reisen. Ettlingen war die vergangenen Spieltage auf Grund eines Spiels mehr bislang Tabellenführer. Dies hat sich durch den jüngsten Sieg der VCOlerinnen gegen Backnang geändert. „Für uns macht es keinen Unterschied, ob wir aktuell 1. oder 2. sind. Wir werden unser Spiel deswegen nicht verändern“, freut sich Trainer Joschka Wawra auf das Aufeinandertreffen. „Natürlich wollen wir das Spiel unbedingt gewinnen, um unseren Vorsprung auf den Verfolger auszubauen. Genauso wird Ettlingen aber auch unbedingt gewinnen wollen, um uns nicht wegziehen zu lassen.“  Ettlingen mit starken Einzelspielerinnen Emanuela Tripkovic ist die bisher erfolgreichste Medaillensammlerin bei den Gastgeberinnen. Die Linkshänderin spielt auf der Diagonalposition und war auch gegen den VCO laut Wawra die beste Spielerin. „Wir haben sie nicht so richtig in den Griff bekommen, das wollen wir Sonntag besser machen.“ Gefährlich sein wird auch die erfahrene Außenangreiferin Sandra Szychowska, die zeitweise auch beim VCO trainierte, als der Verein noch in der Bundesliga gespielt hat. „Sandra war die letzten Male und auch gegen uns nicht dabei. Wenn sie spielt, macht sie den Gegner natürlich viel besser“, weiss Richarda Roth noch aus damaligen Zeiten, dass Sandra eine echt gute Spielerin ist. „Wir bereiten uns natürlich so vor, als wäre sie dabei.“ Ebenfalls eine wichtige Rolle spielt Kapitänin und Zuspielerin Maischa Bassermann, die ebenfalls mit 3 Medaillen gekürt wurde.  Kader fast komplett Wawra kann nach aktuellem Stand auf alle Spielerinnen bis auf Lara König zurückgreifen. Hannah Haas ist nach krankheitsbedingtem Ausfall wieder mit dabei. Auch Isabella Schreier und Roth sind beim Auswärtsspiel mit im Kader. Offen ist noch, ob auch Routinier Franziska Fried das Team unterstützen kann. „Das ist natürlich wieder eine Luxussituation, das insbesondere auch die erfahrenen Spielerinnen die Reise mit antreten“, weiss Wawra, dass das ein entscheidender Faktor sein könnte. „Wir haben die Woche gut trainiert und hatten durch die Ferien optimale Bedingungen, weil wir die Halle jederzeit nutzen konnten. So haben wir auch die Zeit investiert und nochmal viel individuell gearbeitet“, lässt Wawra ein bisschen einblicken. Das Hinspiel ging mit 3:0 deutlich an den VCO. Lediglich im 2. Satz zwang Ettlingen die Ortenauerinnen in die Verlängerung. „Die Karten werden am Sonntag neu gemischt und die Nordbadenerinnen werden uns sicherlich Einiges abverlangen“, weiss Roth, dass es wichtig sein wird, sich auf sich selbst zu konzentrieren. „Wenn wir bei uns bleiben und unser Spiel spielen, dann ist es für jeden Gegner schwer uns zu schlagen. Genau das wird die Kunst sein.“ Fan-Autocorso geplant Wer die Fahrt nach Ettlingen mit antreten möchte, ist herzlich eingeladen. Ein Fanbus wurde nicht organisiert, allerdings werden sich einige Fans aus Offenburg auf den Weg machen, um die Mannschaft zu unterstützen. Wer Interesse hat, den VCO zu unterstützen, meldet sich bitte bei josch@vco.de. 

Einen Satz abgegeben

Am Fasnachtsamstag reiste das Team des Volleyball Club Offenburg um Trainer Joschka Wawra nach Backnang. Hier konnte der VCO einen 3:1 Sieg (25:10; 23:25; 25:16; 25:22) einfahren. Kader deutlich minimiert Kurzer Hand musste Wawra auch noch auf Routinier Isabella Schreier verzichten, sodass der Kader sehr minimiert war. Die Startaufstellung war somit schnell klar: Im Zuspiel begann Anastasia Baimler, dazu gesellte sich auf der Diagonalposition Annika Vix. Im Außenangriff bekamen Mariella Bouagaa und Louisa Seib das Vertrauen gemeinsam mit Lara Meier und Lia Bondar im Mittelblock. Wie immer ergänzt durch Libera und Kapitänin Lana Beker. Auf der Bank hatte Wawra an diesem Samstag Joker Ekarerina Baimler. „Natürlich kann man es als negativ ansehen. Ich sehe es aber als Chance und jede Spielerin kann heute nahezu durchspielen. Das ist doch das, was man als Sportler will“, schmunzelt Wawra.  Auf guten Start folgt kleiner Einbruch „Wir haben unsere Waffe Aufschlag direkt im ersten Satz gezogen und Backnang damit überrollt“, sieht Wawra in dem Element die Grundlage des deutlichen Satzgewinns. „Zudem hat Anastasia heute alle Angreifer gut ins Spiel bingen können.“ Auch der zweite Durchgang sah längere Zeit nach einem Durchmarsch aus. Bereits mit 15:9 führten die Ortenauerinnen bereits. „Da haben sich dann einfach zu viele leichte Fehler eingeschlichen und der Gegner hat das direkt ausgenutzt“, musste Wawra zusehen, wie der zweite Satz an den Gastgeber ging.  Zurück in die Erfolgsspur „Ich bin stolz, dass wir im dritten Satz den Schalter dann wieder so umlegen konnten“, sah Wawra dann wieder ein Team, dass sehr selbstbewusst und durchschlagkräftig auftrat. Besonders Meier und Seib konnten im Angriff immer wieder Akzente setzen und Vix punktete zuverlässig auf der Diagonalposition. „Die gesamte Mannschaft hat heute ein mega Spiel gemacht. Das war eine echt starke Teamleistung“, ist Wawra vollen Lobes für seine jungen Schützlinge. Denn das Durchschnittsalter dürfte an diesem Spieltag um die 19 Jahre gewesen sein. Den vierten Durchgang spielte die Mannschaft dann in der Manier eines Tabellenführers zu Ende. Sobald sich zu viele Eigenfehler einschlichen, konzentrierte man sich wieder auf die Basics und holte einen ungefährdeten 3:1 Erfolg.  Vorfreude & Vorschau Nun kommt es nächsten Sonntag zum absoluten Spitzenspiel der Regionalliga. Der VCO muss erneut auswärts beim Titelkonkurrenten aus Ettlingen antreten. Das Spiel ist Sonntag bereits um 13 Uhr. „Wir werden eine Fanfahrt organisieren und das auf unseren Social Media Kanälen posten. Wir freuen uns über so viele Fans wie möglich, die dabei sein wollen“, kündigt Kapitänin Beker das Event schon mal an. „Die Vorfreude ist jetzt schon riesig und wir freuen uns sehr auf das Highlight.“ Der VCO hat mit dem jüngsten Sieg die Tabellenspitze errungen und reist somit als Tabellenerster nach Ettlingen zum Zweitplatzierten.  Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Lara Meier, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Lia Bondar, Louisa Seib

Wieder drei Punkte?

Der VCO ist am kommenden Samstag auswärts bei der TSG Backnang gefordert. Um 19 Uhr sind Joschka Wawras Schützlinge auf der Jagd nach dem nächsten Dreier.  Selbstbewusstsein vorhanden „Die Siege gegen Ludwigsburg und Freiburg, die beide im oberen Tabellendrittel sind, haben natürlich viel Selbstbewusstsein gegeben“, weiß Wawra, dass man da kein Hellseher sein muss. Trotzdem wird sein Team das Auswärtsspiel gegen den Tabellenachten nicht auf die leichte Schulter nehmen: „Backnang steckt im Abstiegskampf und sie werden jeden Punkt feiern und sicherlich alles geben, um eine kleine Überraschung zu schaffen.“ Denn laut Papier wäre es nichts Anderes, wenn der Tabellenachte gegen den Tabellenzweiten etwas Zählbares mitnimmt. Personaldecke wieder dünner Verzichten müssen wird Wawra auf die beiden Routiniers Lara König und Richarda Roth (beide privat verhindert) sowie weiterhin Hannah Haas (krankheitsbedingt). Ansonsten sind aber alle Spielerinnen an Bord. „Natürlich ist es immer schöner, wenn der gesamte Kader zur Verfügung steht, weil man einfach mehr Wechselmöglichkeiten hat. Gleichzeitig vertraue ich den Spielerinnen, die dabei sind, zu 100%.“ Es ist, wie die Spiele zuvor auch. Wenn der VCO seine Leistung abrufen kann, dann hat es auch der Gegner aus Backnang schwer. „Vermutlich wird wieder die Mannschaft gewinnen, die besser aufschlägt und annimmt“, hat Wawra natürlich auch diese beiden Elemente diese Woche wieder im Fokus gehabt.  Favoritenrolle beim VCO Der TSG Backnang befindet sich aktuell auf dem 8. Tabellenplatz. Von den insgesamt 10 Mannschaften, die sich in der Liga befinden, steigen voraussichtlich 2 ab. Somit liefert sich der Gastgeber aktuell einen heißen Kampf mit voraussichtlich Heidelberg und Fellbach, die die Plätze 9 und 7 einnehmen. „Da muss man nicht viel von Sport verstehen, dass wir der Favorit sind“, nimmt Wawra die Rolle aber gerne ein. „Das Hinspiel konnten wir 3:0 gewinnen, haben aber nicht unser bestes Spiel und es teilweise unnötig spannend gemacht. Das wollen wir am Samstag besser machen.“

Freiburg besiegt

Am Samstagnachmittag gab es zur etwas ungewohnten Anpfiffzeit um 15 Uhr den nächsten Sieg für den VC Offenburg. Die Damen um Trainer Joschka Wawra siegten mit 3:1 (25:19; 25:21; 25:27; 25:19) gegen die FT Freiburg.  Derbytime in Offenburg Es war eines der Spiele, in der man die Spannung in der Luft förmlich spüren konnte. Eines der besonderen Spiele, Derbyzeit. Jede Mannschaft will das Spiel vermutlich noch etwas mehr als andere Spiele gewinnen. Da reicht manchmal nur eine Handlung oder Aussage des Gegners, um die gesunde Aggressivität hoch zu fahren.  Wawra schickte im Zuspiel Richarda Roth mit Annika Vix auf das Feld. Mariella Bouagaa und Louisa Seib übernahmen die Verantwortung im Außenangriff. Lara Meier und Isabella Schreier begannen im Mittelblock. Dazu gesellte sich Libera Lana Beker. „Wir haben uns wieder die Zeit gegeben, ins Spiel reinzukommen“, sieht Wawra den Schlüssel für den guten Anfang. „Das hat bereits gegen Ludwigsburg gut geklappt.“ Und so sahen die ca. 200 Zuschauer im ersten Satz ein Herantasten beider Mannschaften. Bis zum Stand von 10:10 war es ein ausgeglichenes Spiel, ehe der VCO wegzog. Hier beeindruckten vor allem Bouagaa und Seib mit harten sowie cleveren Angriffen und ebneten den Weg für den Satzgewinn zum 25:19.  Durchgang 2 unnötig spannend gemacht In Durchgang zwei hatten die Offenburgerinnen von Anfang an die Nase vorne. Der VCO erspielte sich Punkt für Punkt einen soliden Vorsprung, der die Mannschaft aber auch etwas nachlässig werden ließ. „Da haben wir Freiburg unnötig ran kommen lassen und es wieder spannend gemacht“, resümierte Wawra den eher unnötig knappen zweiten Satz. Am Ende war es ein Ass von Bouagaa, das den Satzgewinn und somit das 2:0 besiegelte. Verlängerung nach 2 Matchbällen „Durch die vielen langen Ballwechsel, die wir fast alle verloren haben, hat man gemerkt, dass wir athletisch abgebaut haben“, resümierte Roth den knappen Satzverlust. „Wenn Du anfangen musst, Dich mit Deinem Körper zu beschäftigen, schleichen sich einfach Fehler ein.“ So ärgerte sich Roth besonders über ihren verunglückten Pass auf Bouagaa beim 24:23. Doch auch in diesem Durchgang sahen die Zuschauer, die im Mittelteil des Satzes unglaublich aufs Gas drückte und sich so einen eigentlich uneinholbaren Vorsprung von teilweise 5-6 Punkten erspielten. „Wir werden uns im Nachgang anschauen, warum wir das gegen Freiburg nicht wie gegen Ludwigsburg solide zu Ende gespielt haben“, sah Wawra dann aber auch stärker werdende Freiburgerinnen. „Klar, sie hatten dann nichts mehr zu verlieren und haben jeden Punkt gefeiert, als wäre es der Matchball.“  Bouagaa keine Lust auf Tiebreak „Mariella hat richtig Gas gegeben, sie wollte einfach keinen Tiebreak“, schmunzelte Roth. So war es auch nicht verwunderlich, dass viele Pässe die Außenangreiferin suchten. „Zudem hatte sie dann auch noch eine Aufschlagserie. Da waren wir alle sehr dankbar“, resümiert Roth das doch sehr kräftezehrende Spiel. „Zumal haben wir auch noch fast alle langen Ballwechsel verloren.“ Am Ende war es ein sehr verdienter 3:1 Erfolg gegen immer stärker werdende Freiburgerinnen. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Sie hat das heute sehr gut gemacht. Es war vor allem auch auf mentaler Ebene ein echt anstrengendes Spiel“, wusste Wawra, dass vor allem auch die äußeren Umstände besonders waren. Die Abwesenheit von Hannah Haas, die krankheitsbedingt passen musste, hatte das Team gemerkt, konnte es aber Gott sei Dank kompensieren. Vollkommen zu recht wurde Beker zur wertvollsten Spielerin gewählt, die sowohl in der Annahme als auch Abwehr ein sehr gutes Spiel machte und die Mannschaft exzellent führte.  Nun ist der VCO 2x auswärts gefordert. Zuerst geht es nach Backnang, ehe es eine Woche später zum absoluten Spitzenspiel nach Ettlingen geht.  Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Lara Meier, Mariella Bouagaa, Isabella Schreier, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Lia Bondar, Franziska Fried, Louisa Seib, Richarda Roth

Südbadenderby

Am kommenden Samstag steht bereits das nächste Heimspiel für die VCO-Damen an. Die Schützlinge von Trainer Joschka Wawra erwarten den Tabellendritten aus Freiburg zum Südbadenderby. Anpfiff ist bereits um 15 Uhr. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.  Hinspiel deutlich an den VCO Die Freiburgerinnen werden aus dem Hinspiel sicherlich noch eine Rechnung offen haben. Sehr deutlich mit 3:0 besiegten die Ortenauerinnen die Freiburger Mannschaft in heimischer Halle. „Das werden sie sicher nicht auf sich sitzen lassen wollen“, bereitet sich Wawra auf einen sehr motivierte Gast vor. Besonders die beiden Angreifferinnen Mayla Autzen und Juli Saier, die schon einige MVP-Medaillen eingesammelt haben, gilt es in den Griff zu bekommen. Zudem haben sie mit Jasmina Benzina eine sehr starke Annahme- und Abwehrchefin in ihren Reihen. „Wir werden gut vorbereite sein und freuen uns auf das Derby – das ist immer etwas Besonderes.“  Kadersituation entspannt sich Trainer Wawra kann am Samstag aller Voraussicht nach wieder auf Lia Bondar, die sich am Finger verletzt hatte, sowie Isabella Schreier, die gesundheitlich noch etwas angeschlagen war, zurückgreifen. Zudem wir Lara Meier, die gegen Ludwigsburg privat verhindert war, wieder im Kader sein. „Dadurch haben wir natürlich wieder viel mehr Optionen für die anderen Positionen“, musste Wawra im vergangenen Spiel reagieren, weswegen Annika Vix im Mittelnangriff aushalf. Verzichten muss der VCO diesmal allerdings auf Routinier Lara König, die beruflich verhindert ist. „Ansonsten sind nach aktuellem Stand alle an Bord und fit“, ist Wawra deswegen natürlich aktuell sehr entspannt, weil ihm das im Spiel viele Wechselmöglichkeiten und Chancen zu reagieren gibt. „Das Tollste daran ist einfach, dass wir einen so starken und ausgeglichenen Kader haben, dass jeder Wechsel die Mannschaft stärkt.“  Spitzenspiel bei Kaffee und Kuchen Laut Papier ist es ein Spitzenspiel. Freiburg steht aktuell mit 12 Spielen und 25 Punkten auf Platz 3. Offenburg hat mit 11 Spielen und 29 Punkten den zweiten Tabellenplatz inne. „Ich gebe nicht so viel auf die Tabelle, weil es schon ganz komische Spielergebnisse in dieser Saison gab“, will Wawra das Spiel aber natürlich unbedingt gewinnen. Wenn seine Mannschaft so, wie gegen Ludwigsburg auftritt, hat es jeder Gegner schwer. „Natürlich wollen wir daran anknüpfen und die nächsten drei Punkte auf unserem Konto einfahren.“  Das Cateringteam hält für alle Volleyballfans neben dem Altbekannte auch Kaffee und verschiedene Kuchen bereit. „Liebe Offenburger: Kommt alle in die Halle und feuert uns an. Es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns“, ruft auch Kapitänin und Libera Lana Beker die Einheimischen auf, den Weg in die Nord-West-Halle einzuschlagen. 

Tabellenführer

Der VCO gewann am närrischen Samstagabend deutlich mit 3:0 (25:16, 25:13, 25:13) gegen den Tabellenvierten aus Ludwigsburg und eroberte damit die Tabellenführung zurück.  Keine Chance für die Gäste „Wir haben uns mental auf einen großen Kampf eingestellt“, verrät Trainer Joschka Wawra etwas von den Internas. „Dass meine Mannschaft heute nichts hat anbrennen lassen und so stark aufgespielt hat, macht mich unglaublich stolz.“ Was Wawras Schützlinge heute ablieferten, war aller erste Sahne. Angeführt von einer gut aufgelegten Richarda Roth im Zuspiel und ebenso clever agierenden Hannah Haas auf der Diagonalposition. Mariella Bouagaa zeigte erneut ihre Klasse auf der Außenangriffsposition ebenso wie Louisa Seib, die heute einen Sahnetag in der Annahme erwischte. Im Mittelblock starteten Routinier Lara König, die dem Gegner durch ihre Präsenz große Probleme bereitete und erstmalig Küken Annika Vix, die vor allem mit starken Blockaktionen zu beeindrucken wusste. Lana Beker führte das Team als Kapitän auf der Liberaposition an.  Geduld zum Satzbeginn gefragt „Wir lagen im ersten Satz erst einmal hinten, haben aber geduldig gespielt und uns die Zeit gegeben, ins Spiel reinzukommen“, resümiert Roth den Start des Spiels. „Das Ziel war es, alle Angreiferinnen schnellstmöglich ins Spiel zu bringen. Ich denke, das ist mir gelungen.“ Besonders Bouagaa war es, die an diesem Abend im Angriff wieder Akzente setzte. Ludwigsburg begann stark und mit druckvollen Aufschlägen, was Wawra veranlasste, auf der Liberaposition zu reagieren. Er brachte Franziska Fried punktuell für Beker, was Entlastung und Sicherheit brachte. „Lana kam heute einfach nicht so gut ins Spiel und wir hatten Franzi als Backup dabei. Da wäre ich doof, wenn ich das nicht nutze.“ Bis zum Spielstand von 11:11 war der Durchgang ausgeglichen, ehe der VCO-Express das erste Mal aufs Gas drückte. Punkt für Punkt setze der VCO sich ab und gewann den ersten Satz verdient deutlich mit 25:16. In allen Elementen besser Satz 2 ein Ebenbild des ersten Durchgangs. Bis zum 10:10 war es ein ausgeglichenes Kräftemessen. Kein Team konnte sich so recht absetzen. Diesmal waren es die Aufschlagserien von Haas und Seib, die den Vorsprung uneinholbar für die Gäste werden ließ. Dazu die Einwechslung von Ekaterina Baimler, die auf Grund einer kleinen Verletzung die Sprünge lieber auslässt. „Genau das macht uns als Team so stark. Katja hat heute die Positionen 1, 6 und 5 so stark gespielt und mit ihrer Einwechslung das Team so enorm verstärkt“, hat Wawra für seine Spielerin lobende Worte. Und er kann nur so weiter machen: „Durch eine Verletzung von Lia Bondar, bei der wir nichts riskieren wollten, die Krankheit von Isabella Schreier – die das Team aber für den Notfall auf der Bank unterstütze – und die Abwesenheit von Lara Meier, hat Annika heute das erste Mal Mitte gespielt“, lobt Wawra die gelernte Diagonalposition.  VCO in Satz 3 nicht zu bremsen „Wir haben im zweiten Satz aus einem 10:10 ein 25:13 Erfolg gemacht“, war die Ansage der spielenden Co-Trainerin Roth. „Das ist unglaublich gut. Wenn wir weiter so aufschlagen und konzentriert spielen, dann machen wir hier jetzt kurzen Prozess.“ Gesagt getan. Im dritten Durchgang machten die Ortenauerinnen dann von Beginn an klar, dass hier heute Nichts zu holen war. Roth begann den Satz mit einer 6:0 Aufschlagserie. Bouagaa legte mit 4 weiteren Aufschlägen den Grundstein für einen nie gefährdeten Satzgewinn und somit 3:0 Erfolg. „Heute war einer der Tage, an dem einfach alles lief und wir uns das aber auch durch unsere konzentrierte und fast fehlerfreie Leistung erarbeitet haben“, fasst ein glücklicher Coach zusammen.  Blick nach vorne gerichtet „Heute und morgen genießen wir das gute Gefühl, am Montag geht es dann aber in die Vorbereitung für die nächsten Spiele“, weiss Wawra, dass jetzt zwei weitere wichtige Spiele anstehen. Erst kommt am kommendem Samstag zum nächsten Heimspiel der Drittplatzierte aus Freiburg, ehe es zwei Wochenenden später zum Zweitplatzierten aus Ettlingen geht. „Wir freuen uns auf die Spiele und geben im Training jetzt nochmal Vollgas.“  Es spielten:  Ekaterina Baimler, Katrin Kreuzer, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Isabella Schreier, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Lia Bondar, Lara König, Franziska Fried, Louisa Seib, Richarda Roth

Revanche erwünscht

Am kommenden Samstag heisst es wieder Heimspiel beim VC Offenburg. Die Schützlinge um Kapitänin Lana Beker erwarten mit Ludwigsburg die Mannschaft, die den Ortenauerinnen bisher die einzige Niederlage besorgt haben. Spielbeginn ist 18 Uhr in der Nord-West-Halle.  Vorfreude auf das Heimspiel „Nach dem schweren Auswärtsspiel in Ditzingen und den wichtigen beiden Punkten, freuen wir uns jetzt auf das nächste Heimspiel“, ist Trainer Joschka Wawra voller Vorfreude. „Gegen Ludwigsburg haben wir im Hinspiel nicht ansatzweise das abgerufen, was wir spielen können. Das wollen wir am Samstag aber zeigen.“ Das Spiel gegen Ditzingen habe dem Trainer zudem gezeigt, an welchen Stellen das Team noch Trainingsbedarf hat: „Das Block Abwehr-Spiel lässt noch Luft nach oben, das werden wir die Woche auf jeden Fall mit einbauen.“  Kader unvollständig Das Krankenlager hat sich beim VCO etwas gelichtet. Richarda Roth und Isabella Schreier werden vermutlich wieder mit dabei sein können. Der Einsatz von Lia Bondar ist allerdings noch fraglich. „Es ist Gott sei Dank nichts gebrochen, aber da es der rechte Daumen ist, tut es natürlich auch im Angriff weh“, hofft Bondar, am Wochenende zum Einsatz kommen zu können. Erstmalig muss Wawra auch auf die Bühlerin Lara Meier verzichten, die privat verhindert ist. „Natürlich ist es immer schöner, wenn ich den kompletten Kader zur Verfügung habe“, berichtet Wawra. „Ich bin glücklich darüber, dass die Oldies Richarda, Isi und auch Lara König das Team unterstützen können.“ Denn was Wawra auch weiss, dass die Mannschaft bis aufs Kleinste motiviert sein wird, die Niederlage aus dem Hinspiel wett zu machen. „100% sind gut. Es können aber auch schnell mehr werden und dann ist man zu sehr gewillt, alles perfekt zu machen, was auch manchmal in die Hose gehen kann. Da mache ich mit aber am Wochenende keine Sorgen.“  Topspiel gegen Bundesligareserve Die Gäste aus dem Schwabenland stehen mit 22 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz. „Es ist auf jeden Fall ein Topspiel für uns und sehr wichtig im Hinblick auf die Tabelle“, gibt Wawra die Marschroute vor. Und gewarnt ist der VCO allemal. Denn auch, wenn es für die Gäste jüngst eine 1:3 Niederlage gegen Freiburg gab, werden sie mit viel Selbstbewusstsein in die Ortenau reisen. Denn auch gegen Ettlingen, den Mitfavoriten um die Meisterschaft, konnten die Ludwigsburgerinnen schon einen Sieg einfahren.  Närrisches Treiben  „Also an alle Offenburger da draußen: Nach dem Narrentag ab in die Halle und gemeinsam ein Volleyballfest feiern“, wünscht sich Kapitänin Beker viele Zuschauer, die sie unterstützen. „Wir haben die letzten Spiele zu Hause nicht immer unsere beste Leistung gezeigt. Das soll am Samstag definitv anders werden. Wir haben viel vor.“  Für Zuschauer, die am Samstag mit einer Verkleidung in die Sporthalle kommen, erhalten den Eintritt zum halben Preis. Zudem hat das Cateringteam für Speis und Trank gesorgt und ist bestens für einen großen Andrang ausgestattet. 

Entscheidung im 5. Satz

Am Sonntag traten die Schützlinge um Trainer Joschka Wawra mit dem VC Offenburg im schwäbischen Ditzingen an. Das Spiel ging zur Kaffee- und Kuchenzeit mit 3:2 (20:25; 25:20; 25:17; 22:25; 15:12) an den VC Offenburg.     . Etwas minimierter Kader Wawra schickte folgende Starting 7 aufs Feld: Anastasia Baimler im Zuspiel, Annika Vix auf der Diagonalposition. Mariella Bouagaa und Louisa Seib organisierten gemeinsam mit Libera Lana Beker die Annahme. Lara Meier und Isabella Schreier komplettierten das Team im Mittelblock. „Leider hat sich Lia Bondar am Freitag im Abschlusstraining noch blöd am Daumen verletzt“, konnte Wawra aber auf Routinier Schreier, die nach einer Krankheit wieder genesen war, zurückgreifen.  Satz 1 an Ditzingen Der Start in den ersten Durchgang verlief mit einer 4:0 Führung gut. Ditzingen überraschte den VCO mit ihrem eher unkonventionellen Spiel allerdings immer wieder auf dem falschen Fuß. Die Annahme stand auf Offenburger Seite besser als im Spiel zuvor, allerdings schlichen sich hier durch eine neue Zielsetzung noch ein paar Fehler ein, die Ditzingen auszunutzen wusste. „Wir haben hier keine gute Körpersprache gezeigt und es den Gastgebern in ihrem Angriffsspiel zu viel Möglichkeiten gelassen zu punkten“, wird Wawra sich das Block-Abwehrspiel nochmal anschauen müssen.  Körpersprache entscheidend „Wir haben im zweiten Satz an unserer Körpersprache gearbeitet und als Team sehr gut harmoniert“, sieht Wawra darin den Unterschied, warum die Sätze 2 und 3 an die Offenburgerinnen gingen. Durch die stabile Annahme gelang es, auch die Mittelangreifferinnen immer mehr ins Spiel zu bringen. Zudem ebneten gute Aufschläge den Weg für die 2:1 Satzführung. „Im vierten Satz haben wir dann etwas den Faden verloren und 1-2 Fehler zu viel gemacht. Das wusste Ditzingen direkt auszunutzen“, wusste Wawra, dass der Tiebreak dann an die Mannschaft gehen würde, die es mehr wollte.  Seib und Haas mit starken Spiel „Hannah kam im dritten Satz ins Spiel und hat richtig abgeliefert“, freut sich Wawra über die Einwechslung auf der Diagonalposition. „Es war heute in Summe eine bomben Teamleistung und Louisa hat sich zurecht den Titel der wertvollsten Spielerin geholt.“  Kampfspiel im Tiebreak gewonnen „Wir haben alles gegeben und sogar eine Rückstand in einen Sieg verwandelt. Wir wollten die 2 Punkte unbedingt mitnehmen“, ist Wawra vor allem stolz auf die Auswechselspieler. „Wir waren heute personell dünn besetzt, haben aber trotzdem alle 100% gegeben“. Lobend erwähnen wollte Wawra ab dieser Stelle auch Ekaterina Baimler, die die Annahme und Abwehr durch ihre Einwechslung im Hinterfeld immer wieder verstärkte. „Die 2 Punkte können noch sehr wichtig werden, deswegen haben wir heute 2 Punkte gewonnen und nicht 1 Punkt verloren“, freut sich Wawra auf das Aufeinandertreffen am kommenden Samstag zum nächsten Heimspiel.  Nächsten Heimspiel zum Narrentag Am kommenden Samstag erwartet der VC Offenburg um 18 Uhr die Gäste aus Ludwigsburg zum nächsten Heimspiel. „Das ist doch optimal für alle Zuschauer: Erst den tollen Umzug in Offenburg genießen und dann in die Halle kommen und mit uns weiter feiern“, wünscht sich Kapitänin Beker eine volle Halle. „Denn gegen Ludwigsburg haben wir noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, das wollen wir nicht auf uns sitzen lassen.“ Und mit vielen Zuschauern feiert es sich ja bekanntlich am Besten.  Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Lara Meier, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Isabella Schreier, Anastasia Baimler, Annika Vix, Lana Beker, Louisa Seib

Auswärtsspiel

Für das erste Auswärtsspiel des Jahres muss die Mannschaft von Trainer Joschka Wawra ins Schwabenland reisen. Der VC Offenburg spielt am kommenden Sonntag um 15 Uhr beim Tabellenfünften in Ditzingen.  Hinspiel deutlich gewonnen „Wir haben das Hin- und Heimspiel deutlich mit 3:0 gewonnen“, erinnert sich Wawra an den Gegner. „Deswegen gehen wir aber nicht anders in das Spiel.“ Mit anders meint der Trainer lockerer. Denn das hat schon so manch einem Favorit ein Bein gestellt. „Wir nehmen jeden Gegner ernst und wissen, dass wir in den meisten Spielen der Favorit sind, so auch am Sonntag.“ Jüngst gab es für den Gastgeber eine 1:3 Niederlage gegen Ludwigsburg. Auch das letzte Spiel des Jahres wurde verloren, davor allerdings eine 4 Spiele-Siegesserie. „Ditzingen wird heiß sein, zurück in die Erfolgsspur zu kommen und das am liebsten vor heimischem Publikum“, weiss Wawra, dass das für seine Schützlinge kein einfaches Spiel ist. „Sie können befreit aufspielen.“ Trainingswoche gut, Kader noch ungewiss Die Trainingswoche ist gut verlaufen. Das Krankenlager hat sich gelichtet, sodass Wawra die meiste Zeit auf den kompletten Kader zurückgreifen konnte. „Wir haben gegen Backnang nicht unser bestes Spiel gezeigt und somit auch ein paar Aufgaben für die Trainingswoche bekommen“, schmunzelt der Trainer, ohne sich in die Karten schauen zu lassen. Noch ungewiss ist der Einsatz von Isabella Schreier, die vergangenes Wochenende ebenfalls krankheitbedingt passen musste. Beruflich bedingt wird Lara König nicht dabei sein können. Hinter dem Einsatz von Richarda Roth steht noch ein Fragezeichen. „Es ist wie immer: Wenn wir unser Spiel spielen und selbstbewusst auftreten, hat es jeder Gegner sehr schwer“, freut sich Wawra auf die nächste Herausforderung und den nächsten Schritt in die richtige Richtung. „Die Mädels arbeiten hart und haben sich jeden Punkt und Sieg verdient.“

Ungefährdetes 3:0

Geschichte schnell erzählt „Wir waren in allen Elementen besser, haben nur etwas Zeit gebraucht, um es auch auf das Spielfeld zu bringen“, resümiert Wawra nach dem Spiel. Die knapp 200 Zuschauer sahen folgende Spielerinnen in der Startaufstellung beginnen: Anastasia Baimler im Zuspiel, Annika Vix im Diagonalangriff, Louisa Seib und Ekaterina Baimler im Außenangriff, Lara Meir und Lia Bondar im Mittelblock sowie Kapitänin Lana Beker auf der Liberaposition. „Der erste Satz war ziemlich zerfahren. Erst waren wir vorne, dann lagen wir die ganze Zeit hinten, aber nur, weil wir einfach den Fokus nicht gefunden haben“, war Wawra recht gelassen an der Seitenlinie. Die Einwechslung von Mariella Bouagaa und Interims-VCOlerin Annika Helf, die am morgigen Sonntag wieder zurück in die USA fliegt, brachte dann die entscheidende Wende zum 25:23 Satz Erfolg. „Der Rückstand zum 19:23 im ersten Satz war nicht notwendig. Jetzt haben wir gezeigt, dass wir spannend können, jetzt starten wir mal richtig durch“, war die Traineransage für den 2. Durchgang.  Bondar im Alleindurchgang  Gesagt, getan. Wawra hatte viele Wechsel angekündigt, sodass er die Außenriege im 2. Satz einmal austauschte. „Das geschah nicht aufGrund einer schlechten Leistung“, ist dem Trainer wichtig dies zu betonen. Der 2. Satz ist schnell erzählt. Denn als Bondar beim Stand 15:7 an den Aufschlag ging, beendete sie den Satz mit einem Ass nach dem anderen im Alleindurchgang. „Das freut mich ungemein, denn Lia hat unglaublich viel Zeit und Arbeit in ihren Aufschlag gesteckt die letzten Wochen“, ist Wawra stolz auf seine Mittelblockerin. Vollkommen zu Recht wurde sie dann auch vom gegnerischen Trainer zur wertvollsten Spielerin gewählt.  Satz 3 ungefährdet Im dritten Satz war der Sieg dann ungefährdet und ein Selbstläufer. Als sich beim Stand von 8:11 auch noch die stärkste, gegnerische Angreiferin verletzte, war das Spiel wahrscheinlich auch mental für die Backnangerinnen gelaufen. „Mich hat es gefreut, dass heute alle Spielerinnen zum Einsatz kamen und wir uns zum Jahresstart einspielen konnten“, konnte Wawra auch seit längerer Zeit wieder auf Lara König setzen, die das Spiel mit einem direkten Blockpunkt beendete. „Die Trainingswoche war durch viele Krankheiten und private Absagen nicht einfach. Deswegen freue ich mich schon jetzt auf die nächste Woche und das Auswärtsspiel am Sonntag in Ditzingen“, drückt Wawra die Daumen, dass seine kranken Spielerinnen Isabella Schreier und Hannah Haas, die heute passen mussten, auch wieder fit sind.  Für den VCO spielen:  Ekaterina Baimler, Lara Meier, Annika Helf, Mariella Bouagaa, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Lia Bondar, Lara König, Louisa Seib, Richarda Roth

Endlich wieder Heimspiel

Am kommenden Samstag um 18 Uhr empfängt der Volleyball Club Offenburg den TSG Backnang zum ersten Heimspiel des Jahres 2024.  Gut aus der Winterpause kommen Bereits am 2.12. hatten die Schützlinge von Trainer Joschka Wawra ihr letztes Heimspiel. “ Wir haben dann bis Weihnachten sehr viel individuell gearbeitet, bevor es am 3. Januar wieder gemeinsam an den Ball ging, “ plaudert Wawra etwas aus dem Nähkästchen. Und das Jahr hat fulminant begonnen. „Wir haben am vergangenen Samstag zwei Trainingsspiele gegen die Zweitliga-Mannschaften Beiertheim und Holz bestritten und beide Spiele mit 3:0 gewonnen.“ Natürlich müsse man das alles in Relation sehen, weiss auch Wawra, dennoch stimmt das Ergebnis Wawra äußerst zuversichtlich. Denn am liebsten hätte er auch am Samstag gegen den Tabellen-Achten einen 3:0 Sieg. „Wir sind natürlich der Favorit in diesem Spiel und haben jetzt auch schon einige Male bewiesen, dass uns diese Rolle gut steht“, macht Wawra eine Kampfansage.  Nahezu voller Kader Wawra wird hoffentlich auf nahezu alle Spielerinnen zurückgreifen können. „Wir sind von der Krankheitswelle nicht ganz verschont geblieben, weswegen ich noch nicht genau weiss, ob alle an Bord sind“, konnte Wawra die Trainings personell durch einige Spieler der Herrenmannschaften auffüllen, um ein komplexes Training abhalten zu können. „Zudem kann ich auch auf meine Co-Trainer Tanja Scheuer und Richarda Roth, die diesmal auch das Trikot wieder anziehen wird, bauen.“  Backnang unbekannt Wie so oft liegt dem VC Offenburg gegen den Gegner aus Backnang nicht viel vor. „Wir wissen nur aus der Tabelle, dass Backnang 2x gegen Ditzingen, Heidelberg und Fellbach gewonnen hat“, durchforstet Roth das Internet. „Alles Weitere werden wir uns beim Einspielen und im Spiel anschauen.“ Darauf komme es aber, wie der Trainer schon so oft betont hat, im ersten Schritt gar nicht an. „Wir haben viel individuell gearbeitet und jetzt gilt es, das aufs Parkett zu bringen. Dabei ist erst einmal egal, wer auf der anderen Netzseite steht“, ist Wawra überzeugt davon, dass es ein Sieg wird, wenn seine Mädels ihre Leistung abrufen können. „Wir wollen die nächsten drei Punkte und das mit vielen Zuschauern im Rücken.“

Herbstmeister

Am Samstagabend gab es für die Damen des Volleyball Club Offenburgs einen 3:1 (26:24; 24:26; 25:18; 25:21) Heimsieg gegen stark aufspielende Gäste aus Tübingen. Somit geht der VCO als Tabellenführer in eine kurze Winterpause.  Jugendarbeit des VCO exzellent Trainer Joschka Wawra musste beruflich auf Hannah Haas und Lara König verzichten. Zudem meldete sich Zuspielerin Richarda Roth kurzfristig krank, unterstütze das Team aber dankenswerterweise als Co-Trainerin. Aufgrund der etwas dünneren Personaldecke nominierte Wawra erstmalig Marjiana Antonic. „Wir wollen den jungen Talenten immer mal wieder die Chance geben, Regionalliga-Luft zu schnuppern“, ist Wawra sehr froh über die gute Jugendarbeit des VCO. „Es ist schön zu wissen, dass wir immer mindestens einer talentierten Spielerin die Möglichkeit geben können, dabei zu sein. Für die Jungen ist das natürlich ein Highlight.“ Lange ein ausgeglichenes Spiel Anastasia Baimler startete im Zuspiel, Annika Vix auf der Diagonalposition. Mariella Bouagaa und Ekaterina Baimler im Außenangriff sowie Lia Bondar und Lara Meier im Mittelangriff. Lana Beker komplettierte das Team als Libera. „Tübingen hat sehr stark gespielt, wir haben lange gebraucht, um mit dem Druck klar zu kommen“, analysierte Wawra das enge Spiel im Nachgang. „Tübingen hat sehr gut aufgeschlagen und auch über Phasen des Spiels besser angenommen als wir, weswegen sie ihr variables, schnelles Spiel aufziehen konnten.“ Im ersten Satz war es am Ende die Einwechslung Louisa Seibs für Baimler, E., eine Aufschlagserie von Bouagaa und die Angriffe von Vix, die aus einem 21:24 ein 26:24 machten.  Doch auch im zweiten Satz kamen die Offenburgerinnen nicht so richtig ins Spiel. Isabella Schreier kam für Bonar, um dem Team durch ihre Erfahrung mehr Stabilität zu geben. „Wir waren in allen Elementen etwas ungenau und irgendwie kam es mir so vor, als ob die Mädels etwas Angst hatten“, beobachtete Co-Trainerin Roth ein sehr unsicheres Team. Deswegen ging Durchgang zwei trotz 24:22 Führung am Ende in Summe sicherlich verdient an die Gäste.  Jeder für sich, dann als Team zusammen bringen „Die Ansage war, dass jeder sich jetzt erst einmal auf sich selbst konzentriert und auf seine 100% kommt, sodass wir es dann als Team zusammenbringen können“, gibt Wawra einen kurzen Einblick in die 3-minütige Satzpause. „Zudem haben wir im Aufschlag mehr Druck und Aggressivität gefordert.“ Seib bekam das Vertrauen im Diagonalangriff, was der Mannschaft stimmungsmäßig sehr gut tat. Die Mannschaft, angeführt von einer stark aufspielenden Bouagaa, erarbeitete sich immer mehr Sicherheit. Der Rückstand von 14:17 wurde durch eine Aufschlagserie Seibs in ein 25:18 Satzgewinn umgewandelt. „Zwischendurch haben wir den Mädels noch das Verbot erteilt, auf den Punktestand zu schauen und sie einfach auch mal über doofe Fehler lachen dürfen“, freute sich auch Co-Trainerin Roth, dass besonders auch das Küken Baimler ihre Leichtigkeit zurück gewann.  Satz 4 dann gewohnt sicher Im vierten Satz hatte der VCO dann keinerlei Probleme mehr. Zwar war es bis zum 11:11 ein ausgeglichenes Spiel, es hatte aber in der Halle niemand mehr Bedenken, dass die VCOlerinnen den Sieg nach Hause holten. „Besonders schön war für mich als Trainer heute, dass die Mannschaft sich so super unterstützt hat und ich jede Einwechslung jederzeit vornehmen konnte“, betonte Wawra am Ende auch nochmal die Einwechslung Vix für Baimler E. „Das spricht für eine sehr gute Trainingsarbeit der Mannschaft und auch des Trainers“, wollte Roth auch mal ein Lob für Wawra loswerden. „Dass Anni sich da einfach in die Annahme stellt und den Satz so souverän mit dem Team nach Hause spielt, ist einfach sensationell.“ Das Team hat dieses Jahr kein Saisonspiel mehr, kann die Tabellenführung dennoch nicht mehr abgeben. „Natürlich ist es das Schönste, als Tabellenführer zu überwintert“, schmunzelt die erneut zur wertvollsten Spielerin gewählten Anastasia Baimler. „Ich finde aber auch, dass wir uns das verdient haben.“ Die Mannschaft wird allerdings noch bis zu den Weihnachtsferien am Ball trainieren, ehe es dann in eine kurze Weihnachtspause geht. Denn am 13.1.24 steht schon das nächste Heimspiel an. Um 18 Uhr erwarten die Schützlinge Wawras den Gast aus Backnang.  Für den VCO spielten:  Ekaterina Baimler, Marjiana Antonic, Lara Meier, Mariella Bouagaa, Isabella Schreier, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Lia Bondar, Louisa Seib.

Erneut siegreich

Die Damen des Volleyball Club konnten am Samstag erneut einen 3:0 Sieg (25:19, 28:26; 25:16) gegen die Damen aus der Karlsruher Region einfahren. Somit steht der VCO weiterhin ganz oben in der Tabelle.  Spiel plätschert dahin Nach dem Motto „never change a winning team“ schickte Trainer Joschka Wawra die gleiche Formation wie beim deutlichen Sieg gegen Freiburg aufs Feld. Im Zuspiel begann Anastasia Baimler gemeinsam mit Hannah Haas auf der Diagonalposition. Mariella Bouagaa und Louisa Seib bekamen das Vertrauen im Außenangriff. Den Mittelblock managten Isabella Schreier und Lara Meier. Die Annahme wurde durch Libera Lana Beker organisiert. „Wir waren im ersten Satz von Anfang an vorne und haben es dann solide heruntergespielt“, analysiert Wawra das Spiel im Nachhinein. „Es hat sich so angefühlt, als ob es vor allem zu Beginn des zweiten Satzes eher etwas dahin geplätschert ist.“ Das war auch der Grund, warum das Trainerteam, wie auch schon im ersten Satz, im zweiten Satz recht früh den Doppelwechsel einstreute. „Wir hatten das Gefühl, dass wir etwas verändern müssen und haben den Durchgang dann auch in der Crunchtime nach Verlängerung verdient gewonnen.“ Richarda Roth und Annika Vix kamen für Baimler und Haas. „Annika hat mit ihren Angriffen viel neue Durchschlagskraft mitgebracht, was uns in dem Moment sehr gut getan hat“, beschreibt Roth mit einen Grund, warum auch der zweite Satz an den VCO ging.  Starker Aufschlag, eher schwache Annahme „Wir haben für unsere Verhältnisse heute keinen guten Annahmetag gehabt“, ist Wawra umso erfreuter, dass das Element Aufschlag erneut die entscheidende Waffe war. Die Ende des zweiten Satzes eingewechselte Ekaterina Baimler war es, die eine Serie von 10 Aufschlägen abfeuerte. „Was mir heute nicht gut gefallen hat war der Block – da haben wir zu wenig Zugriff. Vor allem, wenn wir so gut aufschlagen und vermeintlich wissen, was der Gegner macht, haben wir hier noch viel Luft nach oben“, freut sich Wawra auf die bevorstehenden Trainingswochen.  Auch diese Spiele… „Wir haben heute sicherlich nicht unser bestes Spiel gespielt, aber auch diese Spiele musst Du gewinnen“, freut sich Roth sowie das gesamte Team schon auf das nächste Heimspiel. Dieses findet am Samstag, den 2.12. um 18 Uhr gegen die Mannschaft aus Tübingen statt. „Wir wissen, dass wir das viel besser können und das wollen wir unseren Fans auch wieder mit vielen tollen Ballwechseln und Emotionen zeigen.“ Zur wertvollsten Spielerin wurde Annika Vix gewählt. Es spielten:  Ekaterina Baimler, Lara Meier, Hannah Haas, Mariella Bouagaa, Isabella Schreier, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Lia Bondar, Lara König, Franziska Fried, Louisa Seib, Richarda Roth