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VC Offenburg

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Monat: November 2025

Schwache Teamleistung

Black Forest Volleys unterliegen Wiesbadener Bundesliga-Reserve – 1:3-Niederlage nach schwacher Teamleistung Die Black Forest Volleys Offenburg haben am vergangenen Samstag eine 1:3-Niederlage (15:25; 11:25; 26:24; 21:25) gegen den VC Wiesbaden hinnehmen müssen. Nach dem starken Auftritt in der Vorwoche zeigte die Mannschaft diesmal ein deutlich anderes Gesicht – und musste sich verdient geschlagen geben. Wiesbaden klar besser Trainerin Tanja Scheuer fand nach dem Spiel klare Worte: „So, wie wir letzte Woche unser bestes Spiel gemacht haben, war das heute die schlechteste Teamleistung. In allen Elementen und von allen.“ Vor allem die hohe Zahl an Eigenfehlern, darunter zahlreiche Fehlaufschläge, machten es den Gästen leicht, früh die Kontrolle zu übernehmen. Wiesbaden überzeugte besonders über die Mitte, die variabel und druckvoll agierte, und hatte zudem mit einer hervorragend aufgelegten Libera einen weiteren Trumpf auf dem Feld. „Wiesbaden hat heute auch einfach besser gespielt als wir“, möchte Scheuer dem Gegner zu dem Sieg gratulieren. „Trotzdem haben wir es ihnen auch an manchen Stellen einfach zu leicht gemacht.“ Trotz der insgesamt durchwachsenen Leistung konnten die Offenburgerrinnen im dritten Satz Moral beweisen: Nach der Abwehr eines Matchballs sicherte sich das Team den Durchgang und verkürzte zwischenzeitlich auf 1:2. Ein Wendepunkt blieb dies jedoch nicht. „Heute war einfach der Wurm drin,“ resümierte Scheuer später. Resümee gezogen & in Wiesbaden gelassen Auch Kapitänin Lia Bondar zeigte sich selbstkritisch: „Wir haben das Spiel direkt nachbesprochen und den ganzen Mist in der Halle gelassen.“ Ein wichtiger Lernpunkt sei dabei die Emotionalität bei Auswärtsspielen, die bislang noch ausbaufähig sei. Das Team werde dies gezielt in die Trainingsarbeit aufnehmen. „Verlieren ist nie schön, dennoch ist es kein Beinbruch und die Stimmung war nach dem Spiel nach der kurzzeitigen Enttäuschung dennoch wieder gut“, gibt Bondar einen kurzen Einblick.  Blick nach vorne Trotz der Enttäuschung richtet sich der Blick nun nach vorn: Am 6. Dezember empfangen die Black Forest Volleys Bad Soden zum nächsten Heimspiel. Die Partie hat besonderen Charakter – es ist das Jubiläumsspiel zu 40 Jahren VCO. Die Mannschaft hofft auf zahlreiche Fans und viele bekannte Gesichter aus vier Jahrzehnten Vereinsgeschichte.  Für den VCO spielten: Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Maja Wanner, Lia Bondar, Louisa Seib, Mirella Rederer

Schwere Auswärtsaufgabe

Black Forest Volleys Offenburg reisen zur Bundesliga-Reserve nach Wiesbaden Am kommenden Samstag treffen die Black Forest Volleys Offenburg auswärts in der 2. Bundesliga Süd auf den VC Wiesbaden. Um 18 Uhr ist Anpfiff in der Sporthalle am Platz der deutschen Einheit.  Junge, großgewachsene Gastgeberinnen Die Gastgeberinnen verfügen über eine junge, sehr großgewachsene Mannschaft, in der allerdings auch einige erfahrene Spielerinnen stehen – eine Mischung, die das Team unberechenbar macht. Eine zusätzliche Herausforderung stellt die variable Spielweise des VC Wiesbaden II dar. „Wiesbaden spielt in der Aufstellung sehr unterschiedlich. Das macht die Analyse nicht einfach, ist aber zugleich eine schöne Herausforderung“, schmunzelt Trainerin Tanja Scheuer. Zudem gebe es noch eine Besonderheit, die es in der Liga so selten gibt. „Wir spielen in einer riesigen Halle mit einer spannenden Atmosphäre – darauf freuen wir uns“, sagt Scheuer.  Wiesbaden wird vermutlich mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung gehen: Aus sieben Spielen gewann das Team drei – und zwar die letzten drei in Folge. Die Hessinnen werden somit mit breiter Brust auftreten und alles daransetzen, ihre Serie auszubauen. BF Volleys personell fast komplett  Die Black Forest Volleys können bis auf Mariella Bouagaa wieder vollzählig antreten. „Wenn wir an das Niveau gegen Freisen anknüpfen, haben wir gute Chancen, uns in Wiesbaden gut zu präsentieren“, blickt Scheuer zuversichtlich in die Partie. Ein entscheidender Faktor werde erneut der konstante Aufschlagdruck sein. „Der muss auf jeden Fall hoch sein“, betont Scheuer. Für die Damen aus Offenburg heißt es deshalb: konzentriert bleiben, variabel agieren und an die starke Leistung der Vorwoche anknüpfen. Dann gibt es realistische Chancen, auch aus Wiesbaden Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Aufsteiger gewinnt gegen Absteiger

Black Forest Volleys Offenburg gewinnen als Aufsteiger gegen den SSC Freisen Knapp 330 Fans sahen ein Bundesligaspiel, das es in sich hatte. Mit 3:0 (27:25; 31:29; 25:16) gewannen die Schützlinge von Trainerin Tanja Scheuer gegen den Absteiger aus der 2. Bundesliga pro.  Satzergebnisse spiegeln Intensität wieder Es war das beste Match, das die Fans in der Nord-West-Halle in dieser Saison zu sehen bekamen – und das lag nicht nur an den Black Forest Volleys Offenburg. Der Gegner aus Freisen reiste mit einer stark besetzten Mannschaft voller internationaler Spielerinnen an, die von Beginn an ein sehr hohes Niveau aufs Feld brachten. Es war eine Partie, die über weite Strecken von Intensität, langen Ballwechseln und Kampfgeist geprägt war. Trainerin Tanja Scheuer hatte ein enges, spannendes und kampfbetontes Spiel erwartet – aber nicht, dass ihre Mannschaft es so klar für sich entscheiden würde: „Dass es dann am Ende 3:0 für uns ausgeht, habe ich nicht erwartet. Und ehrlicherweise sind die ersten beiden Sätze, in der wir in die Overtime gehen, auch der Beweis dafür.“ Freisen zog im ersten Durchgang schnell davon, ehe eine Aufschlagserie von Zuspielerin Anastasia Baimler das Heimteam wieder heranführte. Und spätestens das war der Startschuss für die Fans, heute als wichtige 7. Person einzusteigen. „Die Halle war so laut, das war der Hammer. Nach jedem Punktgewinn hatten wir Gänsehaut auf dem Feld“, beschreibt Kapitänin Lana Beker, welch Volleyballfest die Zuschauer heute abgerissen haben. „Und dann gewinnen wir als Team einfach diesen ersten Satz, in dem Freisen brutal stark angefangen hat. Ziemlich unglaublich.“ Am Ende nutzte das Team den 4. Satzball in Person von Hannah Haas und sicherte sich den 1. Durchgang mit 27:25. 4 Satzbälle abgewehrt, Seib besonders stark, Vix mit Comeback Beide Teams lieferten sich hochklassige Rallyes, die meist durch einen gewonnenen Punkt und nicht durch einen Eigenfehler entschieden wurden. Genau das machte die Begegnung so attraktiv für die Zuschauer. Ein besonders schöner Moment war die Einwechslung von Annika Vix, die nach einer Bänderverletzung das erste Mal wirklich aufs Feld zurückkehrte. Und spätestens das war der Moment, in dem Außenangreiferin Louisa Seib das Zepter vollkommen in die Hand nahm. „Louisa hat die MVP-Medaille mindestens genauso verdient gehabt“, zeigt sich auch Teammanagerin Richarda Roth begeistert. „Ich habe keine Statistik. Ich glaube jedoch, dass sie am Ende mindestens so viele Punkte macht, dass sie quasi einen Satz alleine gewinnt.“  „Also wer Ende des zweiten Satzes noch einen ruhigen Pulsschlag hatte, der soll sich bei mir melden“, resümiert Scheuer, was am Ende des 2. Durchganges passiert ist. „Ich glaube, ein Ballwechsel, ging über eine Minute. Ein großes Lob an mein Team, das sich in jeden Ball voll reingehängt und niemals aufgegeben hat.“ Und am Ende belohnten die Black Forest Volleys sich: Nach 4 abgewehrten Satzbällen erhöhten die Damen aus Offenburg beim Stand von 29:29 nochmal den Druck und gewannen den so wichtigen 2. Durchgang mit 31:29. Ehrung zweier Talente Und passend zu diesem Spiel gab es in der 10-Minutenpause noch sehr emotionale Momente. Leni Scheuer und Noah Boaugaa wurden in die Jugendnationalmannschaft berufen und dafür vom Verein geehrt. Dies geschah in Personalunion Richarda Roth, die Patentante von Leni ist und Mariella Bouagaa, die als große Schwester die Rede übernahm. „Das ist schon eine außerordentliche Leistung des Vereins und ein Dank geht natürlich auch an alle Trainer, Familie und Freunde, die die beiden Youngstars auf ihrem bisherigen Weg begleitet haben“, ist Präsident Fritz Scheuer nicht nur als Opa von Leni stolz auf diesen Erfolg. Starke Teamleistung – überzeugende Basics lassen nichts anbrennen Die Black Forest Volleys hatten ein Ziel: Freisen nicht mehr ins Spiel kommen zu lassen. „Dafür habe ich schon zu viel erlebt in meiner Volleyballkarriere, dass klar war, dass der Start des 3. Satzes entscheidend ist“, lobte Scheuer nach dem Spiel vor allem die Ruhe und Cleverness ihres Teams: „Wir sind geduldig geblieben und haben clever gespielt. Ich bin sehr stolz auf mein Team, denn sie haben heute eines besonders gut gemacht: die Basics. Damit meine ich Dankebälle, Zuspiele – einfach sehr, sehr gut.“ Somit machten die Offenburgerinnen den Satz schnell zu und feierten vollkommen verdient einen 25.16 und somit 3:0 Erfolg. Zuspielerin Baimler wurde unter tosendem Applaus von der gegnerischen Trainerin zur wertvollsten Spielerin ausgezeichnet.  Soziales Engagement: Frauen helfen Frauen e.V. Auch abseits des Feldes setzten der Volleyball Club Offenburg ein Zeichen: Ein Euro pro Ticket sowie eine zusätzliche Spendenbox ergaben 610 Euro, die der Verein auf 666 Euro für Frauen helfen Frauen e.V. aufrundete. „Es ist einfach wichtig, dass wir über den Tellerrand hinausschauen“, erklärt Teammanagerin Roth das Engagement. „Und mit dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11. war das eine logische Konsequenz.“ Geschäftsführerin Petra Fränzen selbst war vor Ort und nahm die Spende entgegen. „Es hat uns sehr berührt, als wir davon erfahren haben und es war für uns sofort klar, dass wir selbst vor Ort sein wollen. Es war ein sehr gelungener Abend mit tollem Sport, wertvollen Begegnungen und einer Spendensumme, die sich sehen lassen kann.“ Vorschau: 29.11. 18 Uhr in Wiesbaden Am kommenden Samstag geht es für die BF Volleys bereits weiter. Dann reisen sie als aktueller Tabellenführer – lediglich der SV Lohhof könnte die Offenburgerinnen auf Grund weniger Spiele aktuell einholen – zu den Nachwuchstalenten aus Wiesbaden. „Das wird kein einfaches Spiel für uns werden. Jetzt genießen wir aber erst mal das Siegesgefühl und den Sitz an der Tabellenspitze, bevor wir zur neuen Woche wieder mit Vollgas in die Vorbereitung auf das Spiel starten“, genießt Scheuer den Erfolg sichtlich.  Für die Black Forest Volleys spielten:  Ekaterina Baimler, Jessica Roth, Lara Meier, Hannah Haas, Annika Vix, Anastasia Baimler, Lana Beker, Maja Wanner, Lia Bondar, Louisa Seib, Mirella Rederer

Absteiger zu Gast

Black Forest Volleys Offenburg erwarten Absteiger aus Freisen / Spieltag steht unter dem Motto des internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen Die Black Forest Volleys Offenburg schlagen am kommenden Samstag, 22. November, um 19 Uhr erneut in der heimischen Nord-West-Halle auf. Nach der jüngsten Heimserie wollen die Offenburgerinnen auch diesmal vor eigenem Publikum eine starke Leistung zeigen. Der Volleyball Club Offenburg spendet einen Teil der Ticketeinnahmen an das Frauenhaus Offenburg.  Ausgeglichenes Spiel erwartet Schaut man sich die Tabelle an, ist es eine recht klare Sache: Die Black Forest Volleys Offenburg stehen auf dem 2. Tabellenplatz. Freisen reist als Tabellenneunter an. Erst einen Sieg haben die Absteiger aus der höheren Liga einfahren können, weswegen Trainerin Tanja Scheuer davon ausgeht, dass Freisen mit einer gehörigen Portion Motivation kommt – zumal die Black Forest Volleys zu Hause weiterhin ungeschlagen sind. „Dennoch sehe ich uns auf keinen Fall als Favorit und erwarte ein ausgeglichenes Spiel“, weiss Scheuer, dass die Tabellensituation noch nicht ganz aussagekräftig ist. „Aber eins weiss ich: Wir sind super in die Saison gestartet und wir wollen, dass das auch so bleibt.“ Personelle Situation angespannt Die Vorbereitung auf das Heimspiel wird allerdings durch einige Ausfälle erschwert. Bei den Black Forest Volleys fällt mit Mariella Bouagaa eine Spielerin sicher aus. Annika Vix ist zwar wieder im Training, allerdings wird sich zeigen, inwieweit sie wie einsatzfähig sein wird. Zusätzlich haben mehrere Athletinnen mit Krankheitsproblemen zu kämpfen und versuchen, sich im Laufe der Woche noch rechtzeitig auszukurieren. Trainerin Tanja Scheuer erwartet ein intensives Spiel: „Ich erwarte eine kämpferische Mannschaft und wir müssen geduldig bleiben. Das können wir.“ Volle Halle sorgt für besondere Atmosphäre Trotz der Schwierigkeiten ist die Vorfreude groß – auch beim Gegner. „Freisen wird Bock haben, bei uns zu spielen. Das ist auch die Rückmeldung aller Mannschaften, dass es in Offenburg Spaß macht, weil wir immer eine volle Halle haben“, heißt es aus dem Verein. Die stimmungsvolle Kulisse der Nord-West-Halle gilt längst als besonderes Highlight in der Liga. „Deswegen freuen wir uns schon sehr auf Samstag und wissen, dass unsere Fans am Samstag den entscheidenden Unterschied machen können. Wir brauchen Euch“, ruft auch Kapitänin Lana Beker nochmal auf, die Halle zu füllen und lautstark anzufeuern.  Spieltag steht unter dem Motto: Keine Gewalt gegen Frauen „Wir wollten dem Spieltag ein Motto geben und das passt perfekt zu dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.“, erklärt Teammanagerin Richarda Roth den Hintergrund. Der Volleyball Club Offenburg wird einen Teil der Ticketeinnahmen spenden und zudem während des Spiels immer wieder dazu auffordern, weitere Spenden zu generieren. „Es ist ein enorm wichtiges Thema, weswegen wir als Verein vielleicht dadurch einen kleinen Beitrag leisten können.“