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VC Offenburg

VC Offenburg

Deutsche Meisterschaft Teil 1

Starker Auftritt bei der Regionalmeisterschaft

Bei der Regionalmeisterschaft der U16 männlich zeigte der VCO eine beeindruckende Leistung und sicherte sich am Ende verdient das Ticket zur Deutschen Meisterschaft.

Schwierige Ausgangslage in der Vorrunde

Die Auslosung meinte es zunächst nicht einfach mit dem Team: Mit Friedrichshafen wartete der klare Favorit der Gruppe, während Heidelberg als vermeintlich schwächster Gegner galt. Zum Auftakt ging es glücklicherweise gegen Heidelberg, sodass die Mannschaft ihre anfängliche Nervosität ablegen und ins Turnier finden konnte.

Im anschließenden Spiel gegen Friedrichshafen musste sich der VCO zwar geschlagen geben, konnte den Favoriten jedoch phasenweise unter Druck setzen und erzielte im Vergleich zu den anderen Teams das beste Ergebnis gegen die Häfler.

Außenseiterrolle in der Zwischenrunde

Für die Runde der besten vier Teams wurden die Ergebnisse aus der Vorrunde übernommen – somit auch die Niederlage gegen Friedrichshafen. Um das Finale und damit die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft zu erreichen, mussten Siege gegen Rottenburg und Karlsruhe her.

Die Ausgangslage war jedoch schwierig: Zwar hatte der VCO am dritten Spieltag der BaWü-Liga beide Teams jeweils einmal besiegt, insgesamt standen jedoch auch drei Niederlagen gegen beide Gegner zu Buche. Die Rolle des Außenseiters war somit klar verteilt.

Dramatischer Sieg gegen Rottenburg

Im ersten entscheidenden Spiel gegen Rottenburg zeigte das Team eine überragende Leistung und gewann den ersten Satz denkbar knapp mit 26:24. Im zweiten Durchgang kam es jedoch zu einem kleinen Einbruch.

Durch gezielte Spielerwechsel konnten sich einige Akteure sammeln, bevor es in den entscheidenden dritten Satz ging. Eine Umstellung im Zuspiel brachte schließlich die Wende: Mit Linus Jung auf der Position kehrte Ruhe ins Spiel ein, und der VCO ging früh in Führung.

Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands (7:11) bewies die Mannschaft große Moral. Nach einer Auszeit von Trainerin Christine Hogenmüller drehte das Team das Spiel eindrucksvoll. Theo Kiel setzte mit einer starken Aufschlagserie den Gegner massiv unter Druck, während Luka Nikolic am Netz mit starken Blocks überzeugte. Am Ende stand ein umjubelter 15:11-Sieg.

Nervenstärke gegen den Gastgeber

Im zweiten Spiel wartete mit Karlsruhe der Gastgeber, unterstützt von einem lautstarken Publikum und mit einem breit aufgestellten Kader. Doch der VCO zeigte von Beginn an großen Kampfgeist.

Vor allem in der Defensive überzeugte das Team: David Zimmermann glänzte mit einer herausragenden Abwehrleistung, während Freddy Perez-Ruf mit kraftvollen Angriffen punktete. Beim Stand von 17:12 sah sich Karlsruhe bereits zur zweiten Auszeit gezwungen.

Zwar wurde es zum Satzende noch einmal spannend, doch der VCO behielt die Nerven. Mit 26:24 sicherte sich das Team den ersten Durchgang.

Im zweiten Satz sorgte eine starke Aufschlagserie von Samuel früh für einen komfortablen Vorsprung. Karlsruhe kämpfte sich zwar noch einmal heran, konnte den Rückstand jedoch nicht mehr aufholen. Mit 25:20 ging auch dieser Satz an den VCO.

Großer Jubel und Dank an die Unterstützung

Nach dem entscheidenden Sieg kannte der Jubel keine Grenzen: Der VCO qualifizierte sich sensationell für die Deutsche Meisterschaft.

Ein besonderer Dank gilt auch den mitgereisten Eltern, die ihr Team lautstark unterstützten und dem Heimvorteil der Karlsruher Fans erfolgreich Paroli boten.

Die Deutsche Meisterschaft am 24./25.4. in Dresden kann kommen!

Foto: VC Offenburg

Hinten von links: Luka Nikolic, Frederic Perez Ruf, Linus Jung, Theo Kiel, Neo Lehmann, Samuel Schengel, David Zimmermann, Christine Hogenmüller 

Vorne von links: Garri Oparin, Lars Muckle, Ben Fütterer

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