Deutlicher 3:1-Erfolg 25:21, 25:13, 20:25 und 25:10 gegen Beiertheim – starke Aufschlag- und
Annahmeleistung als Schlüssel zum Sieg
Annahmeriegel überzeugt das gesamte Spiel
Die Black Forest Volleys haben das Derby am Samstagabend gegen Beiertheim mit 3:1 gewonnen und
dabei einmal mehr ihre mannschaftliche Geschlossenheit unter Beweis gestellt. Vor allem die
Elemente Aufschlag und Annahme bildeten die Grundlage für den verdienten Erfolg. Dass dabei nicht
einzelne Spielerinnen, sondern das gesamte Team überzeugte, freute auch Trainer Artur Sojka
besonders. „Was Louisa Seib, Mariella Bouagaa und Pia Konprecht da heute in der Annahme gemacht
haben, war sehr gut“, lobte Sojka die Leistung seiner Spielerinnen. Auch Lana Beker erhielt ein
Sonderlob für ihren Einsatz in der Abwehr: „Sie hat Bälle rausgekratzt und Verantwortung
übernommen.“
Nervöser 1. Satz, souveräner 2. Satz
Der erste Satz verlief zunächst nervös und war ganz eines Derbys würdig. Die Black Forest Volleys
hatten dabei jedoch stets die Nase vorn. „Da waren wir noch unsicher und auch etwas unkonstant in
den kleinen Dingen. Wir haben hier aber von unserem guten Start profitiert“, ordnete Sojka den
Auftakt ein.
Im zweiten Durchgang fanden die Gäste dann immer besser ins Spiel. Aufschlagserien von Konprecht,
Ekaterina Baimler und Annika Vix legten den Grundstein für einen souveränen Satzgewinn. Dazu
überzeugten die Black Forest Volleys mit einer disziplinierten Block-Feldabwehr. Auch personelle
Veränderungen zeigten Wirkung: Besonders erfreut war Sojka darüber, dass der Doppelwechsel mit
Maja Wanner und Lisa Grünwald aufging. Für Grünwald war es der erste Spieleinsatz – und sie fügte
sich direkt gut in die Mannschaft ein.
3. Satz Flop, 4. Satz top
Im dritten Satz verloren die Black Forest Volleys allerdings den Rhythmus. Beiertheim erhöhte den
Druck im Aufschlag und zeigte sich entschlossener. „Beiertheim hat zu dem Zeitpunkt besser
aufgeschlagen und wollte den Satzgewinn mehr als wir. Wir kommen am Ende zwar noch einmal
heran, es reicht dann aber nicht“, analysierte Co-Trainerin Richarda Roth den zwischenzeitlichen
Satzverlust, der auch in Ordnung geht.
Im vierten Durchgang war zunächst erneut eine Reaktion gefragt. Beim Stand von 0:3 nahm Sojka
früh die erste Auszeit. Offenbar fand das Trainerduo die richtigen Worte, denn anschließend drehten
die Black Forest Volleys eindrucksvoll auf. Konprecht setzte mit einer starken Aufschlagserie den
ersten Akzent und brachte die Gastgeberinnen zunehmend zur Verzweiflung. Grünwald, die
inzwischen die Diagonalposition übernommen hatte, und Seib knüpften daran an. Dazu kam ein
variables Passspiel, in dem die Angreiferinnen mit starken, platzierten Angriffsschlägen die Punkte
vollenden konnten. Seib wurde am Ende verdient zur wertvollsten Spielerin (MVP) der Partie
gewählt.
„Es stand 5:1 für Beiertheim und wir gewinnen den Satz mit 25:10. Das habe ich bisher so noch nicht
erlebt“, zeigte sich Roth beeindruckt. Für das Trainerteam war der Erfolg vor allem ein Beleg dafür,
wie viel die Mannschaft gemeinsam erreichen kann. Die Black Forest Volleys überzeugten nicht nur
spielerisch, sondern bewiesen auch nach dem verlorenen dritten Satz die nötige Ruhe und den
Willen, das Derby für sich zu entscheiden. „Danke an alle mitgereisten Fans. Das ist unglaublich undmacht einfach einen entscheidenden Unterschied, Euch im Rücken zu habe. Ihr ward so laut“, freut
sich Beker und ihr Team nun auf das nächste Heimspiel.
Bundesliga-Reserve zu Gast
Am kommenden Sonntag steht das nächste Heimspiel gegen die Bundesliga-Reserve aus Stuttgart an.
Um 16 Uhr erwarten die Black Forest Volleys die Stützpunktmannschaft und treffen da auf die alte
Bekannte Leni Scheuer. „Wir wollen die nächsten Punkte und dazu eine volle Halle. Die Zuschauer
und Fans dürfen sich wieder auf emotionalen Volleyballsport und einen tollen Publikumsgewinn
freuen“, ruft Roth die Black Forest Power Region auf, in die Halle zu kommen. „Wenn jeder, der
schon mal da war, 1-2 Personen mitbringt, haben wir die Halle voll.“