Die erste Herrenmannschaft des VCO ist am Samstag erfolgreich in die Rückrunde gestartet. Gegen den VfB Ulm musste das Regionalliga-Team zwar auf die Routiniers David Kurz und Spielertrainer Patrick Foit verzichten, doch davon wollte sich das Team nicht beeindrucken lassen. Das erste Mal diese Saison starteten Alexander Trebes auf der Diagonalposition und Lukas Steuerwald im Angriff. Artem Polikov sollte wie gewohnt das Spiel von der Zuspielerposition aus lenken. Das Team wurde komplettiert von den Stammkräften Christian und Viktor Hubert in Block und Annahme, Sergej Oparin, der den Block verstärken sollte, sowie Lion Dreher als Libero.
Der erste Satz begann zäh, doch Schritt für Schritt kämpfte sich das Team von Trainerin Silke Bokelmann ins Spiel und konnte den Satz folgerichtig mit 25:20 für sich entscheiden. Im zweiten Durchlauf begann der erfahrene Oparin an der Aufschlaglinie, die er erst beim Stand 8:0 wieder verlassen sollte. Wenig später erhöhte Steuerwald auf 15:3, sodass das Team den Satz ungefährdet mit 25:13 nach Hause brachten. Im dritten Satz sollte sich zeigen, wie schnell sich im Volleyball das Blatt wenden kann. Das VCO-Team agierte unglücklich und startete mit einem 4:0 Rückstand. In der Folge häuften sich die Fehler und Ungenauigkeiten. Beim Stand von 5:10 kamen Kapitän Roland Bindemann und Diagonal-Stammkraft Linus Matt aufs Feld. Doch auch diese Konstellation brachte nicht die erhoffte Wende. Erst durch druckvolle Aufschläge des zwischenzeitlich zurück gewechselten Trebes konnte der VCO zum 21:21 ausgleichen. Doch die Ulmer zogen nach und entschieden den Satz mit 25:22 Punkten für sich. Trotz der schwachen Leistung im 3. Satz vertraute Trainerin Bokelmann wieder auf ihre Startformation, die in diesem Durchgang wieder konstanter und druckvoller spielte. Mit 25:19 entschieden die VCO Herren den letzten Satz und damit das Spiel für sich und sicherten sich damit weiterhin den 3. Tabellenplatz. Silke Bokelmann zeigte sich mit dem erfolgreichen Rückrundenauftakt im Großen und Ganzen zufrieden. „Wir profitieren von der großen Breite und Flexibilität in unserem Kader. Da ist es natürlich, wenn in manchen Phasen Abstimmungschwierigkeiten bestehen“, so das Fazit der Trainerin. Als MVP wurde Lukas Steuerwald ausgezeichnet.