+++ Meister 2. Volleyball-Bundesliga Süd 2015/16, 2017/18, 2018/19 +++
Folge uns auf
+++ Meister 2. Volleyball-Bundesliga Süd 2015/16, 2017/18, 2018/19 +++
Folge uns auf

VC Offenburg

VC Offenburg

Erstes Auswärtsspiel beim TV Lebach

Es ist auf den Tag genau sechs Monate her, dass die Drittliga-Volleyballerinnen des VC Offenburg vor ihrem Auswärtsspiel beim TV Lebach standen. Nach dem freiwilligen Rückzug aus der 2. Bundesliga war das Team von Trainerin Richarda Zorn mit einem Mix aus Jugendspielerinnen und langjährigen Bundesliga-Athletinnen stark durch die Saison marschiert. Beim Aufsteiger und damaligen Tabellenachten wollten die Schmetterkünstlerinnen in der zweiten Märzwoche alles klarmachen und sich endgültig den zweiten Tabellenplatz sichern. Die Pandemie aber machte einen Strich durch die Rechnung. Seit März stand der Spielbetrieb still.

„Umso schöner, dass es jetzt wieder losgeht“, sagt Florian Scheuer. Im März noch war der Berufsschullehrer Teammanager und auf der Suche nach einer Nachfolgerin für die scheidende Trainerin Richarda Zorn gewesen. Ein halbes Jahr später sitzt er nun selbst im Trainerstuhl. Gemeinsam mit Zorn, die zusätzlich als Zuspielerin agieren wird, teilt er sich die Leitung der Offenburgerinnen.

Ansonsten hat sich rein personell nicht viel geändert. Scheuer kann auf einen Mix aus erfahrenen und jungen Spielerinnen zurückgreifen. Zuspielerin Johanna Ewald, Libera Franziska Fried, Mittelblockerin Isi Herp, Diagonalangreiferin Leonie Amann und Außenannahme Lisa Solleder haben alle lange Zweitligaerfahrung. Ebenso wie die beiden Rückkehrerinnen Richarda Zorn und Libera Viviane Hones. Um dieses routinierte Korsett sollen sich die jungen Wilden wie Mariella Bouagaa, Svenja Rodenbüsch und Louisa Seib entfalten.

Der VCO bringt mächtig PS aufs Feld. Und das ist auch bewusst so gewollt. „Im Falle einer Meisterschaft würden wir aufsteigen, das ist mittelfristig schon das Ziel“, sagt Manager-Trainer Scheuer. Im Gegensatz zum Vorjahr spricht der Verein wieder offen von der Zweiten Bundesliga.Offen ist trotzdem noch vieles: Zum Beispiel mit wie vielen Zuschauern die Verantwortlichen planen können? „Unter Einhaltung aller Abstandsregeln könnten wir ungefähr 100 Zuschauer unterbringen“, sagt Scheuer. Da die Nord-West-Halle mehrere Ein- und Ausgänge hat, können die geforderten Abstände überall eingehalten werden.

Mit dem Verlauf der Vorbereitung ist Scheuer zufrieden. „Wir hatten immer wieder Abwesenheiten durch Urlauberinnen, aber das geht in Ordnung.“ In etlichen Testspielen hat das Trainerduo aus Scheuer und Zorn Varianten getestet, um für den Saisonauftakt am Samstag bereit zu sein. „Wir waren positiv überrascht, wie weit die Mädels schon sind. Teilweise haben wir schon richtig gut gespielt“, sagt Scheuer mit Blick auf den Saisonstart. Gegner wird dann am Samstag ausgerechnet wieder Lebach sein. Der Verein, bei dem der VCO vor einem halben Jahr und vor der Pandemie den zweiten Platz sichern wollte. „Wir wissen relativ wenig über sie“, sagt Scheuer über das Team aus dem kleinen Städtchen in der Nähe des saarländischen Saarlouis. Im Hinspiel vergangene Spielzeit gewann der VCO recht deutlich. Daran wollen die Spielerinnen aus der Ortenau anknüpfen. Nach der Corona-Zwangspause soll vor dem Meisterschaftskampf sein.

Teile diesen Beitrag!
Share on facebook
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on telegram
Share on twitter