+++ Meister 2. Volleyball-Bundesliga Süd 2015/16, 2017/18, 2018/19 +++
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VC Offenburg

VC Offenburg

Monat: Oktober 2020

Stellungnahme zum Beschluss des SBVV

Das Präsidium des SBVV hat getagt und entschieden, dass die Runde fortgesetzt wird, solange es von behördlicher Seite erlaubt ist. Erst am Freitag sollen dazu detaillierte Informationen folgen, da sich die drei Baden-Württembergischen Landesverbände auf eine einheitliche Vorgehensweise abstimmen wollen.  Wir halten diese Entscheidung für falsch und können uns dieser nicht anschließen. Wir können absolut nicht nachvollziehen, wie bei einer Verschlechterung der Infektionszahlen gegenüber der Vorwoche die Aufnahme des Spielbetriebs wieder richtig/möglich ist. Das Geschäftsführende Präsidium hat eine ganz klare Meinung zu diesem Thema, die man hier am besten nachlesen kann: https://www.bo.de/sport/lokalsport/ohne-uns-vc-offenburg-schliesst-spielpause-nicht-aus Wir stellen es deshalb in unserem Verein jeder Spielerin und jedem Spieler, jeder Trainerin, jedem Trainer frei, ob sie/er am Spielbetrieb in Form von Ligaspielen teilnehmen will. Die Mannschaften haben bis Mittwochabend Zeit eine Entscheidung zu treffen.Ebenso die Jugendmannschaften, für die demnächst Qualifikations- und/oder Vorrunden anstehen. Bei nicht Volljährigen fordern wir eine Einverständniserklärung des/der Erziehungsberechtigten ein. Wir empfehlen unseren Mannschaften (inklusive unserem 3. Liga-Team) und Jugendmannschaften ganz klar, dass sie nicht zu den Spielen und den Meisterschaften antreten sollen.  Die daraus resultierenden Strafen werden vom VC Offenburg übernommen. Wir sind uns auch bewusst, dass dann in den unteren Ligen eventuell Schiedsgerichte zum Pfeifen fehlen. Es ist nicht zu verantworten, die Spielerinnen und Spieler, Trainerinnen und Trainer in einen Gewissenskonflikt zu bringen. Sie möchten die Mannschaften eigentlich nicht im Stich lassen, haben jedoch Sorge vor einer Ansteckung oder einer möglichen Quarantäne, weil eine Spielerin, ein Spieler aus dem Training positiv getestet werden könnte. Einige Beispiele aus unserem Verein: – Eine Spielerin kommt nicht mehr ins Training/zu den Spielen, da sie im November ihre letzte Medizin-Prüfung hat. – Eine weitere Spielerin hadert jeden Tag, da sie eine duale Ausbildung im sozialen Bereich macht und in einer Einrichtung mit psychsich kranken Jugendlichen arbeitet. Ein Ausbruch einer Infektion oder eine Quarantäne der Betreuer (Bezugspersonen) käme einer Katastrophe gleich. – Ein Krankenpfleger hat im August seine Ausbildung begonnen. Er bekam schon gesagt, dass er seine Freizeit der Verantwortung seines Jobs anpassen soll. Er hat uns nun signalisiert, dass er momentan nicht gerne auf die Spieltage mit möchte, da er zur Zeit im Pflegedienst ist und seine Patienten und die Mitbewohner im Wohnheim nicht gefährden will. Außerdem ist er in der Probezeit und will seinen Ausbildungsplatz nicht riskieren. Wir haben dafür zu 100% Verständnis. Bevor jetzt jemand Böses denkt und sagt, aha, deswegen treten die Offenburger/innen nicht mehr an! Nein, dem ist nicht so.  Und nein, wir werden auch nicht jede Woche jemanden anderen benennen, der Symptome hat und wir deshalb nicht antreten können. So haben wir auch absolutes Verständnis für Trainerinnen und Trainer, die das Training nicht mehr leiten wollen, da sie Angst haben in Quarantäne zu müssen und ihren „richtigen“ Beruf nicht mehr ausüben können. Wir sprechen hier ausdrücklich für den Hobby-Bereich, zu dem wir auch die 3. Liga noch zählen.Wie wollen bei uns das Training im Jugend-/Jugendlichenbereich aufrecht erhalten. Die Gruppengröße nochmals minimieren, um einfach die akute Gefahr der Ausbreitung zu verringern. Wir sehen die Wichtigkeit des Sports, der Bewegung. Wir wissen auch wie wichtig Wettkämpfe sind. Noch wichtiger ist aber, dass die Kitas, Schulen und die Sporthallen für das Training in Kleingruppen offen bleiben.Bleibt alle gesund.Sportliche GrüßeDas Geschäftsführende Präsidium des VC Offenburg

ABGESAGT

Das 3. Liga Team ist nicht zum 3. Liga Spiel in Konstanz angetreten und wird eine etwaige 0:3 Niederlage und ein etwaiges Strafgeld akzeptieren. Die Vereinsführung und ein Großteil der Mannschaft hielt es für nicht richtig in dieser Situation zu reisen und zu spielen. Dem Verein tut es leid, dass die Entscheidung so kurzfristig getroffen wurde, aber das Volleyballherz hat sich bis zuletzt dagegen gewehrt. Der Verstand sagte aber ganz klar nein, auch wenn es (noch) erlaubt ist zu spielen. Weitere Beiträge zur Absage findet ihr hier: https://www.bo.de/sport/lokalsport/vc-offenburg-verzichtet-auf-spiel-in-konstanz https://www.badische-zeitung.de/das-herz-sagt-spielen-die-vernunft-sagt-nein

Erstes Auswärtsspiel beim Aufsteiger

Sieg gegen Aufsteiger Konstanz im Visier. Zu einer ungewohnten Zeit steht für die VCO Damen das nächste Saisonspiel an. Die Mannschaft um Trainerin Florian Scheuer und Richarda Zorn reist am Sonntagnachmittag zum Aufsteiger nach Konstanz. Spielbeginn ist 13.30 Uhr. Zwei Niederlagen gegen Sinsheim und Bad Vilbel, danach ein 3:0 Sieg gegen Umkirch ist die bisherige Bilanz der Konstanzerinnen. Einige bekannte Gesichter befinden sich in den Reihen der Mädels vom Bodensee. Sowohl Marie Bertschinger (ehe. Dinkelacker) als auch Britta Steffen hatten über teils mehrere Saisons das VCO Trikot an. „Man freut sich immer, ehemalige Teamkolleginnen wieder zu sehen und es ist schön zu sehen, dass sie unserer Volleyballliebe ebenfalls noch nachgehen“, will Libera Franziska Fried aber dennoch gegen die alten Teamkolleginnen einen Sieg mit nach Hause nehmen. Spiel auf Augenhöhe erwartet Die aktuelle Tabelle sagt ein Spiel auf Augenhöhe voraus. Der VCO steht mit 4 Punkten und zwei Spielen auf Rang 6, der USC mit 4 Punkten und drei Spielen auf Rang 7. „Aus meiner Sicht kann man daraus aber noch nichts ableiten“, erwartet Zorn ein sehr kampfbetontes Spiel. Zwei Aufschlagstarke Mannschaften treffen aufeinander, mit zudem einige erfahrene Spielerinnen in den jeweils eigenen Reihen. Das Auftaktprogramm beider Mannschaften hat es in jedem Fall bisher in sich gehabt. Der VCO hat durch das Spiel gegen Bad Vilbel Selbstvertrauen gewonnen. Es sei ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. „Aber da wo wir hinwollen, sind wir noch lange nicht angekommen“, weiß Zorn, dass es noch einige Baustellen zu flicken gilt. Auf das eigene Spiel konzentrieren ist auch wieder die Devise für die bevorstehende Aufgabe. „Natürlich bereiten wir uns auf die einzelnen Spielerinnen vor. In erster Linie ist aber der Fokus auf uns gerichtet.“ Verzichten muss der VCO aus privaten Gründen auf die drei wichtigen Kräfte Johanna Ewald, Isabella Herp und Lisa Solleder. Hinter dem Einsatz von Pia Buttgereit steht noch ein Fragezeichen. Auf Grund der steigenden Infektionszahlen wird der VCO aus den Nachwuchsmannschaften keine Spielerinnen nach nominieren. „Spiele mit dünn besetztem Personal sind absolut kein Nachteil. Wir lieben diese Spiele und werden alles versuchen, den zweiten Sieg mit in die Ortenau zu bringen“, freut sich Fried auf die Herausforderung. 

Können die Damen wieder jubeln?

Heimspiel gegen Bad Vilbel

Endlich gehts weiter – VCO mit 2. Saisonspiel  Nach 2 spielfreien Wochenenden treten die VCOlerinnen am Samstag gegen den aktuellen Spitzenreiter aus Bad Vilbel an. Um 18 Uhr startet, erneut in der heimischen Nord-West Halle, erst das zweite Saisonspiel. „Klingt vielleicht komisch, aber wir müssen erst mal schauen wo wir stehen“, freut sich Trainer Florian Scheuer auf den für ihn ersten Job an der Linie. Krankheitsbedingt musste Scheuer gegen Sinsheim passen. Ein gutes Stichwort. Die letzten drei Trainingswochen liefen nicht reibungslos ab. Immer wieder meldeten sich Spielerinnen krank, aus Sicherheitsgründen wurde eine Trainingseinheit sogar komplett gestrichen. Den Fokus hat das Trainerduo eher auf die Basics gelegt und individuell an den Dingen gearbeitet, die gegen Sinsheim noch nicht optimal liefen. „Was genau verraten wir natürlich nicht“, schmunzelt Richarda Zorn, die in den Trainings ohne Scheuer als Spielertrainerin mitwirkt. „Aber wir wissen ja alle, dass Auschlag/Annahme meist die entscheidenden Elemente sind. Also war das mit Sicherheit dabei.“ Den Rhythmus finden Bad Vilbel ist der Auftakt von 7 Spielen in Folge bis zur Winterpause. Deswegen wird das Team um Kapitänin Johanna Ewald auch den Fokus auf das eigene Spiel legen. „Wir müssen erst mal wieder in den Wettkampfmodus kommen.“ Da habe man sich aber ein Motto zurecht gelegt, das viel Kampf- und Siegeswillen verspricht: Vollgas!  Der Gegner wird nach den zwei Auftaktsiegen gegen Umkirch und Konstanz mit gestärkter Brust anreisen und mit Sicherheit ebenso Vollgas geben. Wer die Zeitungsberichte aufmerksam gelesen hat weiß, dass Bad Vilbel selbst sagt, den bisher stärksten Kader in der Vereinsgeschichte zu haben. 5 Neuzugänge, darunter auch erfahrene 2. Bundesligakräfte aus Wiesbaden, sorgen zudem dafür, dass die kampfbetonte Mannschaft aus Hessen nun auch in der Körpergröße zugelegt hat. „Auch in unserem zweiten Heimspiel wird der Gegner uns alles abverlangen“, erwartet Trainerin Zorn eine Gummiwand, die clever agieren wird. Sie wisse aber auch, dass ihr Team dagegen Lösungen finden wird. Hinter dem Einsatz von Svenja Rodenbüsch, die aufgrund einer Erkältung die Trainingseinheiten absagen musste, steht aktuell noch ein großes Fragezeichen. Zudem ist Pia Buttgereit beruflich verhindert. Aufgestockt wird der Kader aber mit Nachwuchstalenten aus den eigenen Reihen. „Wir sind heiß und wollen unbedingt den ersten Saisonsieg einfahren“, verkündet Scheuer die Marschroute. Vollgas!