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Weibliche Jugend 2015/16

Jugend 15-16Die Ziele für die Jugendsaison 2015/16 waren hoch gesteckt: Man wollte die Deutsche Meisterschaft der U18 erreichen, U14, U16 und U20 sollten (mindestens) die Süddeutschen Meisterschaften erreichen und in der U12 wollte man mindestens unter den Top 3 in Südbaden sein. Um diese Ziele zu erreichen, wurden erstmals für alle Altersklassen reine Jugendtrainings eingerichtet, um eine bessere Wettkampfvorbereitung und Eingespieltheit zu gewährleisten.


Dann kam der Start der Saison – und wie man in die Saison startete! Der VC Offenburg bekam den Zuschlag als Ausrichter der Deutschen Meisterschaft der U18 – und damit war man als Ausrichter schon gesetzt und das erste, große Highlight der Saison war gesichert. Die ersten Jugendturniere kamen und sogleich wurden die ersten Bälle gewonnen (Preis für den Sieger einer offiziellen Jugendmeisterschaft) und zwar mehr als in allen Jahren davor zusammen. Die Mädels überzeugten mit tollen Leistungen, starkem Kampf und man konnte eine deutliche Weiterentwicklung zum letzten Jahr querbeet durch alle Mannschaften beobachten. Eine besondere Stärke der Offenburger Teams lag auch in der Breite – so konnte sowohl in der U20, der U18 und der U12 mit zwei Teams die Südbadischen Meisterschaften erreicht werden und in allen Altersklassen starteten mindestens 2 Teams auf Bezirksebene.

Und dann kam mit den Turnieren im Januar der leichte Einbruch dieser „himmelhochjauchzenden" Phase. Bei den heimischen Bezirksmeisterschaften der U18 konnte man die erste Chance in diesem Jahr den Dauerrivalen TB Bad Krozingen trotz erstmaligem Satzgewinn leider nicht nutzen, obwohl das Team eine sehr starke Leistung gezeigt hatte und in weiten Phasen des Spiels dominierend war.

Auf der Südbadischen Meisterschaft wollte man sich für diese Niederlage revanchieren und bereitete sich intensiv auf das Turnier vor, doch die Mannschaft konnte nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen und musste sich am Ende relativ knapp den Mannschaften aus Bad Krozingen und Villingen geschlagen geben und qualifizierte sich dadurch mit einem 3. Platz nicht für die Süddeutschen Meisterschaften. Die Enttäuschung über diesen Turnierverlauf saß tief, da die Mannschaft auch in den letzten Jahren bei unterschiedlichen Turnieren selten die tolle Leistung zeigen konnte, die sie im Training oder in der Liga brachten.

Auch das nächste Turnier, die Südbadischen Meisterschaften der U14, zeigte leider einen rabenschwarzen Tag der jungen Offenburgerinnen. Die beiden Vorrundenturniere konnte die Mannschaft des VCO sehr souverän und mit starken Leistungen für sich entscheiden, um dann bei den Südbadischen Meisterschaften mit einem 4. Platz dank einer Niederlage im Spiel um Platz 3 gegen den SV Kirchzarten, den man in den beiden vorherigen Turnieren souverän besiegen konnte, denkbar knapp an der Qualifikation für die Süddeutschen Meisterschaften zu scheitern. Auch hier saß die Enttäuschung tief und so langsam trat auch die Frage in den Köpfen der Trainer auf, woran es denn lag, das scheinbar immer im entscheidenden Moment die Spielerinnen nicht in der Lage waren ihre beste Leistung abzurufen.

Dann kam das Wochenende der Südbadischen Meisterschaften der U16 und U20.

Die U16 startete mit einer Niederlage gegen den USC Konstanz und einem knappen Sieg gegen Villingen in das Turnier und blieb bei beiden Spielen weit unter den eigentlichen Möglichkeiten. Damit war das Spiel gegen Bad Krozingen schon ein Endspiel für die Mädels und mit diesem Spiel leiteten die Offenburgerinnen die Wende an diesem Tag, aber gefühltermaßen auch die Wende in dieser Jugendsaison ein. Denn die Mädels schöpften nicht nur ihr ganzes Potenzial aus, nein, sie wuchsen wirklich über sich hinaus und bezwangen den TB Bad Krozingen, die alle anderen Teams souverän mit 2:0 besiegen konnte, ihrerseits souverän mit 25:15 und 25:17. Dank einem Sieg im letzten Spiel gegen die FT Freiburg und eine Niederlage der Konstanzer Mannschaft schaffte die Mannschaft die Qualifikation für die Süddeutschen Meisterschaften – der Jubel über diesen Turnierverlauf war riesig und gleichzeitig eine große Erleichterung für alle Beteiligten.

Am nächsten Tag dann die Südbadischen Meisterschaften der U20, für welche man sich unter anderem mit dem reinen U18-Team qualifiziert hatte. Diese starteten gegen den großen Favoriten Villingen ins Turnier und mussten das Spiel deutlich abgeben, nachdem man wieder unter den eigenen Möglichkeiten blieb. Das nächste Spiel gegen Freiburg konnte gewonnen werden und damit stand die Mannschaft im Halbfinale gegen den Gruppenersten der anderen Vorrundengruppe und damit kam es mal wieder zum Duell gegen den TB Bad Krozingen. Der erste Satz musste trotz eigentlich guter Leistung mit 15:25 abgegeben werden und dann begann eines der Highlight-Spiele dieser Saison, denn die Mädels steigerten sich nochmals und legten alles rein in dieses Spiel, um den nächsten Satz dank hohem Druck am Aufschlag mit 25:13 zu gewinnen und den Tie-Break nach 2:6-Rückstand über eine 8:6-Führung in einen 15:11-Sieg zu drehen. Wie der Jubel danach ausgefallen ist, kann sich wahrscheinlich jeder vorstellen ... :-) Das Finale gegen Villingen wurde dann trotz deutlich besserer Leistung als im ersten Vergleich an diesem Tag mit 2:1 verloren – das tat der Hochstimmung nach diesem Turnierverlauf aber keinen Abbruch.

Die Süddeutschen Meisterschaften der U16 und U20 waren geprägt von sehr wechselhaften Spielen, von nahezu genialen Spielzügen bis hin zu einfachen Fehlern war alles zu sehen und vor allem bei der U20 wurde die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften nur knapp verpasst. Das wichtigste an den Jugendmeisterschaften der U16 und U20 in diesem Jahr war aber das getankte Selbstbewusstsein, dass die Offenburgerinnen dank sehr guter und zum Teil auch überraschenden Ergebnissen und Spielen mitnahmen.

Und damit stand als nächstes das absolute Highlight in diesem Jahr an, die Deutschen Meisterschaften der U18 in den heimischen Hallen und wer dort nicht dabei war, der hat wirklich etwas verpasst und den Spielen und den Emotionen, die dort vorherrschten und gezeigt wurden, kann gar nicht gerecht werden, deswegen versuche ich das gar nicht mit großen Worten. Die Mannschaft wuchs über sich hinaus, zeigte Kampfeswillen bis zum letzten Ball, egal wie sehr die Gegner ihnen körperlich und erfahrungsmäßig überlegen waren und das wurde mit einem sensationellen 9. Platz belohnt, der dank einer Aufholjagd nach 10:14-Rückstand im dritten Satz im Spiel um Platz 9 gegen Titelverteidiger Berlin errungen werden konnte.

Damit waren die Jugendmeisterschaften der „Großfeld-Mannschaften" für dieses Jahr für den VCO beendet und die Mädels der U12 und U13 rückten in den Fokus.

Die U13 begeisterte in diesem Jahr mit einem tollen Teamgeist und diesem „Niemals aufgeben"-Denken, das sich durch alle Mannschaften des VC Offenburg zieht, und sicherte sich damit die Vize-Südbadische Meisterschaft und einen 9. Platz auf dem Regionalspielfest. Dabei wurden Gegner geschlagen, die der Mannschaft, die aus vielen „kleinen Zockern" besteht, körperlich deutlich überlegen waren und auch mancher großer Rückstand wieder gedreht – beispielsweise ein 8:13 im Tie-Break in ein 15:13 gegen den SV Ochsenhausen.

Die U12 des VC Offenburg war in diesem Jahr die wahrscheinlich erfolgreichste Mannschaft – jedes (!) Turnier bei dem man mit der ersten Mannschaft antrat konnte, meist sehr souverän, gewonnen werden und auch die zweite Mannschaft zeigte überragende Leistungen, die mit zwei Doppelsiegen bei den Vorrundenturnieren und einem 1. und 3. Platz auf den Südbadischen Meisterschaften belohnt wurden. Dabei muss besonders hevorgehoben werden, dass die zweite Mannschaft bei den Südbadischen Meisterschaften eine ihrer Stammspielerinnen mit jüngeren und unerfahreneren Spielerinnen ausgleichen musste, da diese mit Fieber im Bett lag, und trotzdem das kleine Finale trotz 8:14-Rückstand im Tie-Break gegen den SV Kirchzarten gewonnen werden konnte. Allgemein zeigten die U12-Mädels schon eine für ihr Alter beachtliche mentale Stärke, die wahrscheinlich den Hauptunterschied zu den anderen und vorherigen Mannschaften dieser Altersklasse macht.

Dieser Bericht soll vor allem einen kleinen Einblick hinter die reinen Zahlen und Mannschaftsbilder bieten, die man überall zu sehen bekommt, und zeigen, warum diese Jugendsaison eine so besondere war und warum gewinnen erst richtig Spaß macht, wenn man weiß, wie es ist zu verlieren.

In diesem Sinne ein riesengroßes Dankeschön auch an die Jugendspielerinnen dieser Saison, die unglaublich viel an Zeit und Kraft in unseren Sport investieren und uns allen ganz viele tolle und unvergessliche Momente bescherten.
 


Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr nicht nur bei den Heimspielen der 2. Bundesliga sondern auch bei einem Jugendspieltag? Wir würden uns freuen!


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