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Bundesliga Damen nur mit acht Spielerinnen in Straubing - 1:3 verloren***Regionalliga Männer hattten spielfrei

Seniorinnen I sind südbadischer Meister

k-P1010797Neugierig hat sich das VCO-Team am vergangenen Sonntag in der Nordwestsporthalle zur südbadischen Meisterschaft der Seniorinnen I zusammen gefunden. In der einzigen Altersklasse, in der überhaupt so viele Meldungen vorlagen, dass die Meisterschaft ausgespielt wurde, erwartete man zwei bisher unbekannte Teams aus Konstanz und Aldingen.
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Senioren

VCO-Senioren erfolgreich bei der DM in Berlin

Entspannt und neugierig reisten die Volleyball-Senioren des VC Offenburg am Pfingst-Wochenende zu den Deutschen Meisterschaften nach Berlin-Marzahn im ehemaligen Ostteil der Stadt. Entspannt, weil man die Qualifikation bekanntlich geschafft hatte und dazu bereits von der Schirmherrin Dagmar Pohle beglückwünscht wurde, neugierig auf das, worauf man sich eingelassen hatte, liest sich doch das Teilnehmerfeld für Kenner wie ein who is who des Volleyballs, ein Stelldichein für ehemalige National- und Bundesligaspieler. An diesem Highlight des Volleyballjahres nehmen in den 7 verschiedenen Alterskategorien (4 m, 3 w) jeweils 12 Mannschaften aus der Bundesrepublik Deutschland teil.

Der VC Offenburg war in einer öffentlichen Auslosung vom DVV-Bundesspielwart in einen Pool zusammen mit dem TV Menden und dem SC Ransbach-Baumbach gelost worden.

Schon ein erster Blick auf die Spieler der gegnerischen Mannschaften machte den Offenburgern klar, dass hier ein anderes Kaliber hinsichtlich Größe und Erfahrung auf sie wartete, als sie aus der Landesliga, in der sie während des Jahres in (fast) der gleichen Formation spielen und aktueller Meister 0910 sind, gewohnt waren. Die daraus resultierende anfängliche Nervosität konnte im ersten Spiel der Gruppenphase gegen den SC Ransbach-Baumbach schnell abgelegt werden und wich zunehmend dem Vertrauen in die eigene Stärke. Viele heiß umkämpfte Bälle mit dem besseren Ende für den VCO sorgten für die notwendige Sicherheit innerhalb der Mannschaft. Schon nach 2 Sätzen stand der Sieger fest und damit war die Gefahr, alsbald in den Verliererpool abzurutschen wie der letztjährige Vertreter der Region, so gut wie gebannt.

Mit diesem gewonnenen Selbstvertrauen ging man die Aufgabe gegen den TV Menden an, der die Deutschen Meisterschaften über die Qualifikation erreicht hatte und dem ersten Gruppenspiel aufmerksam zugeschaut hatte. Die gewonnenen Erkenntnisse konnten jedoch nicht gewinnbringend eingesetzt werden, denn sie verloren ebenfalls klar in 2 Sätzen. Das Viertelfinale war damit gesichert und ursprüngliche Befürchtungen beiseite gefegt.

In der nun beginnenden K.O.- Runde traf man auf den Universitätssportverein Halle, ein Gegner von beeindruckender Größe (der längste VCO’ler Roland Freitag wäre dort ein Kleiner gewesen). Es entwickelte sich ein spannender Wettkampf, in dem sich mal die eine, mal die andere Mannschaft Vorteile verschaffte und nach 2 Sätzen Gleichstand sogar hinsichtlich der Ballpunkte bestand. Konsequenterweise musste die Entscheidung im Tie-Break fallen, der leider knapp und etwas unglücklich mit 13:15 verloren ging.

Am 2. Wettkampftag spielten die Offenburger aufgrund der Niederlage gegen den USV-Halle um die Plätze 5 bis 8. Zuerst traf man auf einen alten Bekannten, den man bei den Süddeutschen Meisterschaften denkbar knapp in 3 Sätzen besiegen konnte. In Berlin fand die TSG – Rohrbach jedoch nie richtig in das Spiel und musste sich glatt mit 2:0 geschlagen geben.

In ihrem letzten Auftritt gegen den Norddeutschen Meister zeigte das VCO-Team noch einmal, was es während des gesamten Turniers ausgezeichnet hatte. Druckvolle Aufschläge, sichere Annahme, variables Angriffsspiel, gelungene Aktionen in der Feldabwehr gepaart mit großer Spielfreude und einem nimmermüden Siegeswillen.

Der TuS Berne, 2009 noch mit einer Position auf dem Treppchen und mit dem erklärten Ziel angereist, es 2010 noch weiter zu bringen, musste bald einsehen, dass an diesem Tag gegen die südbadischen Volleyball-Senioren kein Kraut gewachsen war. Schnelle Auszeiten und zunehmende Unstimmigkeiten in der gegnerischen Mannschaft leiteten den glatten 2:0 Erfolg ein. Jetzt stand fest, dass Offenburg, den meisten Gegner bis dato geografisch unbekannt, einen nie erwarteten 5. Platz bei den Deutschen Meisterschaften erreicht hatte und nun endlich, immer noch ungläubig, jubeln durfte. Das engagierte Training der vorangehenden Wochen mit dankenswerter Unterstützung der Damen Bundesliga-mannschaft hatte sich ausgezahlt.

Das hochklassige Endspiel, welches 2 Mannschaften aus dem Osten bestritten (SV Reudnitz / Leipzig gegen Prenzlauer Berg / Berlin), leitete Armin Dreher sicher und souverän mit Unterstützung von Wojtek Foit und Georg Bauder.

„Das war sicher eines der besten Turniere, die ich je gespielt habe“, meinte Zuspieler Achim Roth, bevor er in den Flieger stieg, um seiner Familie in den Urlaub zu folgen. Dem ist nichts hinzuzufügen, Berlin und die Deutschen Meisterschaften waren in jeder Hinsicht eine Reise wert, ein sportliches und persönliches Highlight. In der Mannschaft, die vielleicht nicht die überragenden Einzelspieler hatte, legten alle ihr Ego zur Seite und agierten in jeder Situation als echte Teamplayer, sicher ein Schlüssel des Erfolgs im Vergleich zu anderen Mannschaften in Marzahn. Dies belegt auch ein Blick in die Turnierstatistik. In der eigenen Klasse gab es keine Mannschaft, in sämtlichen männlichen Kategorien lediglich 4 Clubs mit einem besseren Ballverhältnis als die Südbadener. Das Team konnte mit seiner erfrischenden Spielweise dazu beitragen, die Stadt Offenburg im Südwesten der Republik in ganz Deutschland bekannt zu machen.

Auf der störungsfreien Rückfahrt wurde in der Schorletruppe, wie sie Frank Friedrich liebevoll nennt, mit Frank Nebel, Ralf Keller, Stefan Klausch und den anderen bereits darüber diskutiert, in 2011 einen neuen Versuch zu starten.

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Die zentrale Siegerehrung für alle Kategorien fand in der Bücherwurm-Grundschule am Weiher in Berlin-Marzahn statt. Viele Prominente waren erschienen, um diesem Ereignis einen würdigen Rahmen zu verleihen. Edwin Rommelfangen nahm für den VC Offenburg die Glückwünsche und Urkunde aus der Hand von Petra Pau (Abgeordnete der Linken und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages) im Beisein von Altmeister Rene Hecht entgegen (Präsident des Berliner Volleyball-Verbandes).

 
 
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