Volleyballerinnen laden zum ersten Heimspiel im Neuen Jahr
Obwohl die Aufgabe gegen den Tabellenvierten VC Olympia Dresden nicht einfach ist, will der VC Offenburg endlich wieder punkten. Es ist schon etwas länger her, das letzte Heimspiel. Anfang Dezember hatten die Offenburgerinnen gleich beide Erstliga Absteiger zu Gast. Nach der Weihnachtspause und einem schweren Auftaktprogramm (Grimma, Erfurt) kommt es nun zum ersten Heimspiel. Das Spiel gegen die Stützpunktmannschaft ist allerdings schwer einzuschätzen.22 Spielerinnen stehen auf der offiziellen Mannschaftsliste des VC Olympia Dresden. Im Durchschnitt sind die Spielerinnen zwischen 14 und 19 Jahre alt. Trainer Jens Tietböhl hat in den vergangenen vier Jahren eine sehr erfolgreiche Mannschaft aufgebaut. Zum 1. Dezember wechselte Tietböhl zurück nach Berlin um dort, wie schon von 1993 bis 2008, die Aufgabe des Nachwuchsbundestrainers zu übernehmen. Seit dem leitet Barbara Makowska als Cheftrainerin die Geschicke in Dresden. „Bei Dresden weiß man nie, wie stark sie sind und welche Spielerinnen sie nun letztlich schicken“, erklärte VCO- Trainerin Tanja Scheuer. Anfang Januar gewann Dresden beispielsweise gegen den Tabellenersten Grimma, um eine Woche später in Erfurt 0:3 zu verlieren. Auch gegen Vilsbiburg taten sich die Talente schwer. Gegen Stuttgart und Bad Soden mussten Dresden am vergangenen Wochenende sogar gleich zwei Niederlagen einstecken. „Für uns geht es primär darum, unseren Rhythmus zu finden. Wir können noch nicht wieder so gut umschalten, zwischen Training und Spiel“, sagte Scheuer, die mit der Leistung im Bereich Aufschlag- Annahme am vergangenen Wochenende überhaupt nicht zufrieden war, „das muss definitiv besser werden.“ Ebenfalls kündigte Tanja Scheuer an, am Samstag vor dem Spiel über die weiteren Saisonziele sprechen zu wollen: „Wir müssen uns zusammen setzen, und überlegen wo es tatsächlich noch mit uns hingehen soll.“ Scheuer wird sich in der verbleibenden Saison ganz bestimmt nicht zurücklehnen.












