U20 Jungen auf Platz 5 bei den Süddeutschen Meisterschaften
Grenzenloser Jubel, wild hüpfende Spieler und laute Gesänge unter der Dusche, was kaum möglich schien war Realität, eine Mannschaft aus Südbaden hatte die U 20 Regionalmeisterschaften in der Offenburger Nord-West-Halle gewonnen und sogar den Turnierfavoriten VFB Friedrichshafen geschlagen.
Dies war allerdings nicht der Südbadische Meister und Ausrichter VC Offenburg, sondern der damalige zweite TSV Mimmenhausen. Die Mimmenhausener Jungs haben die Zeit seit den Verbandsmeisterschaften optimal genutzt und spielten in Offenburg das Turnier ihrer bisherigen Volleyball Laufbahn. Die andere Seite der Medaille zeigten die Offenburger Jungs, deren konstantestes Element die offensichtliche Inkonstanz und fehlende mannschaftliche Geschlossenheit war. Nach der 0:2 Niederlage in dem Eröffnungsspiel gegen die VSG Mannheim stand man schon mit dem Rücken zur Wand. Anschließend gelang zwar ein 2:1 Erfolg gegen den TV Rottenburg, aber mit dem schlechtesten Satzverhältnis bedeutete dies das Aus und damit bestenfalls Platz fünf. In diesem Spiel gelang dann ein mühevoller 2:1 Erfolg gegen den TV Eberbach, wobei beiden Mannschaften anzumerken war, dass es lediglich um die berühmte goldene Ananas ging. In der Finalrunde war nach der Mimmenhausener Niederlage gegen Rottenburg Spannung pur angesagt . Gewinnt Mimmenhausen sein letztes Spiel gegen Mannheim 2:0 sind sie für die deutschen Meisterschaften qualifiziert und der Verlierer der Partie Rottenburg – Friedrichshafen ist draußen. Letztendlich setzten sich Mimmenhausen und Friedrichshafen sicher durch und vertreten damit den Regionalverband Süd bei den deutschen Jugendmeisterschaften. Rottenburg wurde dritter und Mannheim erreichte den vierten Platz. Den auf Platz fünf einlaufenden Offenburger Jungs bleibt die Erkenntnis,dass schon mehr möglich wäre, dafür aber zum Teil auch mehr investiert werden müsste. Eine sehr gute
Trainingswoche vor Meisterschaften ist auf jeden Fall zu wenig.
Für den VCO spielten : Fabian Schmidt, Lukas Steuerwald, Jan Brinker, Leonardo Araujo, Moritz Ribar, Jonathan Thiem, Florian Sailer, Simon Winter, Max Pfund und Mike Discher. Coach: Murilo Araujo












