Baby an Bord
Ein Bericht von Michaela Quarti aus dem Offenburger Tageblatt
Familienbande spielten beim VC Offenburg schon immer eine große Rolle. Ob Vogt, Bouagaa, Steuerwald, Foit oder Scheuer. Es gab immer mehrere. Jetzt wird die Familie Scheuer noch größer. Fritz, der Präsident wird Opa. Florian, der sportliche Leiter, Papa. Tanja, die Trainerin der Zweitliga-Volleyballerinnen, Mama.
Familienbande spielten beim VC Offenburg schon immer eine große Rolle. Ob Vogt, Bouagaa, Steuerwald, Foit oder Scheuer. Es gab immer mehrere. Jetzt wird die Familie Scheuer noch größer. Fritz, der Präsident wird Opa. Florian, der sportliche Leiter, Papa. Tanja, die Trainerin der Zweitliga-Volleyballerinnen, Mama.
Im Juni ist es soweit, mitten in der Sommerpause – perfektes Timing für eine Sportler-Familie. Tanja Scheuer, von ihrem Schwiegervater liebevoll als »Volleyball-Verrückte« bezeichnet, coacht derzeit mit wachsendem Babybauch noch engagiert am Spielfeldrand. »Im Stehen halte ich so ein Spiel aber nicht mehr durch«, schmunzelte die 36-Jährige nach dem 3:1-Erfolg am Samstag gegen Rote Raben Vilsbiburg II, mit dem der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga bereits so gut wie sicher ist.
Das Baby scheint übrigens die Volleyball-Begeisterung in den Genen zu haben, »macht aktiv mit«, wie die künftige Mama berichtet, die ihr Traineramt auch mit Kind ausüben will, »auch wenn noch ein paarDinge zu klären sind«. Die Betreuung des Nachwuchses bei Heimspielen gehört nicht dazu. »Die Familie Scheuer ist ja eh in der Halle«, schmunzelt Tanja Scheuer. Die gelernte Krankenschwester weiß natürlich, dass sich mit der Geburt des Kindes Prioritäten verschieben, dass die Kleine künftig Spielgestalterin in der Familie sein wird. »Bei Auswärtsfahrten kann ich sicherlich nicht immer dabei sein.« Deshalb ist man beim VCO auf der Suche nach einem Co-Trainer. Der ist auch schon ausgeguckt und für gut befunden worden, ein Engagement hängt aber an einem Studienplatz. »Die Entscheidung fällt leider erst Mitte August, Anfang September«, bedauert Scheuer, dass noch eine Weile Unklarheit bestehen wird. Noch nichts Konkretes gibt es derzeit auch bei den personellen Planungen für die kommende Saison. Sicher ist nur, dass Annika Foit – wie lange angekündigt – nach ihrem Abitur erstmal für ein Jahr in die USA gehen wird. Zudem hat der VCO via Facebook eine Annonce publiziert. Nach dem Motto: Spielerinnen willkommen.
»Vielleicht fühlt sich die eine oder andere angesprochen, die sich bei ihrem derzeitigen Verein eher unterfordert fühlt«, hofft Scheuer. In Sachen Internet hat der VCO keine schlechten Erfahrungen gemacht. Vor Saisonbeginn fand auf diesem Weg Lenka Melicharkova, die sich als Zuspielerin mit Richarda Zorn hervorragend ergänzt, den Weg nach Offenburg. »Lenka kommt gerne über die Mitte, Richarda über Außen. Für mich ist das ein ideales Team«, so die Trainerin und für sie auch mit ein Grund, weshalb es in dieser Saison so hervorragend gelaufen ist.
Die sensationelle Entwicklung der Mannschaft erstaunt in der Tat die Fan-Gemeinde immer wieder aufs Neue, aber auch die Trainerin. Kein Wunder, dass sie diesen Prozess, der noch nicht zu Ende ist, weiterhin hautnah begleiten will. Auch mit »Baby an Bord«.
Das Baby scheint übrigens die Volleyball-Begeisterung in den Genen zu haben, »macht aktiv mit«, wie die künftige Mama berichtet, die ihr Traineramt auch mit Kind ausüben will, »auch wenn noch ein paarDinge zu klären sind«. Die Betreuung des Nachwuchses bei Heimspielen gehört nicht dazu. »Die Familie Scheuer ist ja eh in der Halle«, schmunzelt Tanja Scheuer. Die gelernte Krankenschwester weiß natürlich, dass sich mit der Geburt des Kindes Prioritäten verschieben, dass die Kleine künftig Spielgestalterin in der Familie sein wird. »Bei Auswärtsfahrten kann ich sicherlich nicht immer dabei sein.« Deshalb ist man beim VCO auf der Suche nach einem Co-Trainer. Der ist auch schon ausgeguckt und für gut befunden worden, ein Engagement hängt aber an einem Studienplatz. »Die Entscheidung fällt leider erst Mitte August, Anfang September«, bedauert Scheuer, dass noch eine Weile Unklarheit bestehen wird. Noch nichts Konkretes gibt es derzeit auch bei den personellen Planungen für die kommende Saison. Sicher ist nur, dass Annika Foit – wie lange angekündigt – nach ihrem Abitur erstmal für ein Jahr in die USA gehen wird. Zudem hat der VCO via Facebook eine Annonce publiziert. Nach dem Motto: Spielerinnen willkommen.
»Vielleicht fühlt sich die eine oder andere angesprochen, die sich bei ihrem derzeitigen Verein eher unterfordert fühlt«, hofft Scheuer. In Sachen Internet hat der VCO keine schlechten Erfahrungen gemacht. Vor Saisonbeginn fand auf diesem Weg Lenka Melicharkova, die sich als Zuspielerin mit Richarda Zorn hervorragend ergänzt, den Weg nach Offenburg. »Lenka kommt gerne über die Mitte, Richarda über Außen. Für mich ist das ein ideales Team«, so die Trainerin und für sie auch mit ein Grund, weshalb es in dieser Saison so hervorragend gelaufen ist.
Die sensationelle Entwicklung der Mannschaft erstaunt in der Tat die Fan-Gemeinde immer wieder aufs Neue, aber auch die Trainerin. Kein Wunder, dass sie diesen Prozess, der noch nicht zu Ende ist, weiterhin hautnah begleiten will. Auch mit »Baby an Bord«.












