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+++ Meister 2. Volleyball-Bundesliga Süd 2015/2016, 2017/2018, 2018/2019 +++ Vize-Meister 2. Volleyball-Bundesliga Süd 2016/2017 +++

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Südbaden Derby

Spot an - es ist Derby-Zeit. Spot an - es ist Derby-Zeit.

Derbytime in der Nord-West-Hölle

Seit vielen Jahren gibt es am kommenden Samstag um 18 Uhr in der heimischen Nordwest-Halle wieder ein echtes Südbadenderby. Der Tabellensechste VfR Umkirch ist zu Gast.

Trainer Julian Hamacher und Libera Julia Steinert hat es schon vor 3 Wochen zum Spitzenspiel gegen Sinsheim nach Offenburg verschlagen. Möglicherweise zur Analyse, weil man sich schon auf das Derby vorbereiten wollte und um den vermeintlichen Lieblingsgegner unter die Lupe zu nehmen? Im Nachbericht des Gegners vom vergangenen Spieltag hieß es, dass es ein kleines Wunder wäre, wenn de VfR sich die letzten notwendigen Punkte im Abstiegskampf gegen den aktuellen Tabellenzweiten und amtierenden Zweitligameister holen würde. Trainerin Richarda Zorn möchte diese Aussage gerne gerade rücken: „Der VCO darf sich zwar noch amtierender Zweitligameister nennen, aber in meinem aktuellen Kader ist mit Libera Franziska Fried noch genau eine einsatzfähige Spielerin verblieben.“ Dass ihre Schützlinge als Aufstiegsmannschaft mit vielen jungen, talentierten Spielerinnen eine fulminante Saison spielen und auf dem Papier klarer Favorit sind, möchte sie aber nicht abstreiten. „Den Vize-Herbstmeistertitel und aktuellen zweiten Tabellenplatz haben sich die Mädels seit dem Aufstieg hart erarbeitet und wir stehen zurecht dort oben.“

Der Gegner steht mit 7 Siegen und 22 Punkten im Mittelfeld der Liga. Die Mannschaft um Trainer Hamacher musste ähnlich wie der VCO einige Leistungsträgerinnen auf der Reise Saison 2019/20 zurücklassen. Mannschaftsführerin Fabienne Buchert und Julia Müllerschön, die beide zu den VfR Urgesteinen zählen, kümmern sich um den eigenen Nachwuchs. Besonders schmerzhaft ist auch der Ausfall der Ex-VCO Spielerin Sophia Bähr, die eine Meniskus-Verletzung auskuriert. Bähr spielte beim ersten Meistertitel 2015/16 auf der Diagonalposition eine wichtige Rolle. „Meine Verbindung zum VfR und im besonderen Julia und Fabienne, mit denen ich viele Jahre Freundschaft verbinde, dürfte bekannt sein“, ist Zorn dem VfR wohl lebenslang dankbar. War es doch Familie Müllerschön, die Zorn beim Volleyball aufnahm und förderte.

Mit im Kader sein werden sicherlich aber die Ex-VCOlerinnen Steinert und Luisa Heimburger. Beide waren sie lange Jahre Bestandteil der zweiten Damenmannschaft. Kaderverbindungen gibt es darüber hinaus ebenfalls: die gemeinsame Spielzeit von Zuspielerin Nele Birmele und Svenja Rödenbusch reicht vom Bezirkskader bis hin zur BaWü-Auswahl. Mariella Bouagaa und Annika Helf sind im aktuellen BaWü-Kader Teamkolleginnen. Auch in Bad Krozingen laufen einige Fäden zusammen: Louisa Seib, Jana Grathwohl, Nele Birmele, Pia Buttgereit und Tamara Richter bekamen ihre Volleyballfähigkeiten alle von Trainerlegende Gaby Ceasar beigebracht. Die Fusion, Bad Krozingen und VCO bei dem aktuellen u20-Jahrgang ist deswegen auch nicht zufällig entstanden.

Ob Leistungsträgerin und Haupt-Punktesammlerin Luise Mauersberger mit nach Offenburg reist, weiß Zorn indes noch nicht. Fest rechne Zorn aber mit der Rückkehr Gundi Schirmers, die im Hinspiel auf Grund Examensvorbereitungen fehlte. Stichwort Hinspiel. Bereits im diesem zeigte der VfR sein kämpferisches Können und brachte den VCO an den Rande einer Niederlage. „Das wollen wir natürlich am Wochenende gerade rücken“, weiß Zorn aus ihrer eigenen Zeit als Spielerin, dass die Motivation zu Derbys immer von alleine kommt. Man müsse eher aufpassen, dass man nicht mehr als 100% gebe. Gestehen muss Zorn, dass die Trainingswoche alles andere als perfekt lief. Die drei verletzten Spielerinnen fehlen nicht nur, was die Teilnehmerzahl angeht. „Da muss man schon das ein oder andere Training improvisieren“, kann Zorn aber am Samstag aus dem noch vorhandenen Vollen schöpfen. Zudem wird der Kader möglicherweise durch Nachwuchstalente aufgefüllt. „Ziel ist ein Heimsieg und drei Punkte“, muss Zorn dazu nicht mit ihrem Team sprechen. „Genauso wichtig ist mir aber, dass die Mannschaft die verbleibenden drei Spiele mit Spaß bestreitet. Denn das haben wir nach der Saison mehr als verdient.“ Dazu wünscht sich Zorn eine volle Halle und viele, heimische Fans, die als siebter Mann dafür sorgen, dass die Mannschaft am Wochenende alle notwendigen Kräfte freisetzen wird

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